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BMW

BMW (Bayerische Motoren Werke AG) steht für Prestige, Schnelligkeit und Elan. Alles über BMW und Testberichte von neuen BMW finden sie hier.

Quelle: bmw

BMW

Der deutscher Hersteller BMW (Bayerische Motoren Werke AG) produziert Autos, Motorräder und Motoren weltweit. Mit einem Mitarbeiterstand von über 100.000 Mitarbeitern wurden im Jahr 2008 1.541.503 Autos gebaut, was BMW einen Nettogewinn von 3,134 Millarden Euro einbrachte. Wie es zum symbolträchtigen Logo kam und welche BMW Modelle die beliebtesten sind, erfahren sie hier.

Steckbrief BMW

Die Geschichte von BMW beginnt bei der Rapp Motorenwerke GmbH 1913. Da dieses Unternehmen allerdings nur Flugzeugmotoren herstellte und im Versailler Vertrag, nach dem ersten Weltkrieg, niedergeschrieben war, dass für fünf Jahre keine Flugzeugmotoren in Deutschland produziert werden dürfen war die Firma schon nahe dem Bankrott.

Das BMW Logo

Das BMW Logo entstand aus der Rapp Motorenwerke GmbH. Das Symbol bedeutet dabei nicht, wie oft angenommen, schlicht die Landesfarben von Bayern und die Verbundenheit zum Land sondern einen weißen Propeller unter einen blauen Himmel!

1922 verließ ein gewisser Camillo Castiglioni die Firma, er war Hauptaktionär und hatte sich die Namensrechte für BMW im Jahre 1916 gesichert. Ein Jahr später produzierte BMW schon das erste Motorrad; die R32 war geboren. Es dauerte bis zum Jahre 1929 (29.März) bis der erste BMW das Licht der Welt erblickte. Der DA2 oder auch 3/15 PS genannt war allerdings schon zur damaligen Zeit keine Revolution, das Nachfolgemodell, der AM1 (Automobilkonstruktion München Nr.1) war schon technisch auf höchstem Standard. Das Bild von BMW als Hersteller sportlicher und eleganter Autos fußt auf den Sport-Roadster 328, welcher 1936 entwickelt wurde. Dieses Modell gewann auch zahlreiche Sportwagen-Rennen und gefiel so gut, dass sich Briten die Lizenz sicherten und ihn als Frazer-Nash umbauten.

2.Weltkrieg und danach

Adolf Hitlers Pläne sahen großes für BMW vor. Durch die vermehrte Produktion auf dem Flugzeug und Flugmotorenbau stieg die Beschäftigungszahl von 1933 bis 1938 von 8.350 auf 180.000 Personen. Der Umsatz stieg von 1933 bis 1944 von 32,5 Millionen RM auf 750 Millionen Reichsmark. Allerdings wurde BMW auch beeinträchtigt, wichtiges Fachwissen musste ständig eingezogen werden, alleine im Jahre 1943 mussten ca. 6200 Beschäftigte das Unternehmen verlassen.

Es dauerte bis zum Jahr 1951 bis das erste Nachkrieg-Auto hergestellt werden konnte. Der BMW 501 war ein Luxusauto, welches mit 6-Zylindern und dann V8-Motoren ausgestattet war. Durch die Krise am Motorenmarkt wurde BMW 1959 fast übernommen, nur die Anzweiflung der Jahresbilanz konnte verhindern, dass BMW gänzlich der deutschen Bank zugeschrieben wurde. Von da an ging es bergauf: Die Ära von Kuenheim (1970 - 1993) etablierte BMW mit seinen Werten als sportlicher und eleganter Luxushersteller, die PKW-Produktion erhöhte sich um das Vierfache, die Motorradfertigung um das Dreifache.

Anfang der 90er schlitterte BMW allerdings nochmal in eine Krise; nämlich als das Unternehmen die Rover-Group übernahm und  bis 2000, als dieselbe wieder verkauft wurde (bis auf MINI), über 9 Milliarden DM Verlust machte.

2003 sicherte sich BMW die Markenrechte für Rolls Royce und brachte den bekannten Phantom auf den Markt.

2008 wurde das BMW-Museum eröffnet und eine Neuauflage der 7er Reihe produziert.

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