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Alternative Mobilität Text: Fritz Lindengrün

Elektroauto laden: Schnell, günstig u. zuhause das E-Car mit Strom tanken

Elektroautos sind auf dem Vormarsch und weisen das Potential auf, herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotor in naher Zukunft vollständig zu ersetzen. Zentraler Knackpunkt ist nach wie vor die Frage nach den Lademöglichkeiten. Umwelt- und kostenbewusste Fahrer müssen aber nicht darauf warten, dass die öffentliche Ladeinfrastruktur von staatlicher Seite ausgebaut wird. Immer bessere Batterien, mit immer höher werdendem Fassungsvermögen, machen den Bau einer Ladestation im Eigenheim oder sogar Mietshaus durchaus sinnvoll. Wie Sie eine Heimladestation einrichten und Ihr Elektroauto kostengünstig aufladen können, erfahren Sie hier.

Kind und Mann stecken Stromkabel ins Elektroauto.
© Schrack Technik | Ladestationen für das Elektroauto machen das Stromtanken nicht nur kinderleicht, sondern auch sicher.

Was kostet es ein Elektroauto zu laden?

Die Kosten für das Aufladen des Elektroautos hängen in erster Linie von den Strompreisen Ihres Anbieters ab. Bei privaten Stromtankstellenbetreibern gibt es mitunter spezielle Tarife, die sich nach Ihrem monatlichen Verbrauch und der Ladegeschwindigkeit richten.

Beim österreichweit aktiven Stromtankstellenanbieter Smatrics beispielsweise zahlen Sie pro Lademinute bis zu 45 Cent. Vorausgesetzt Ihr E-Car kann eine Ladeleistung von 50 kW aufnehmen und hat einen Verbrauch von 10 kWh pro 100 km, würde eine Ladung für 100 km Sie hier 5,40 € kosten.

Eine Formel, die Sie zur Berechnung der Stromkosten pro Kilometer verwenden können lautet wie folgt:

€ = Preis pro Minute (€) * 60 / [Ladeleistung(kW) / Verbrauch pro Kilometer(kWh)]

Preisübersicht

Smatrics
Bis 11 kW: € 0,04 pro Minute
Bis 22 kW: € 0,15 pro Minute
Bis 50 kW: € 0,45 pro Minute

TANKE Wien Energie
3,7kW: € 0,84/Stunde
11kW:  € 2,40/Stunde
22kW:  € 4,80/Stunde
43kW:  € 9,60/Stunde
50kW:  € 9,60/Stunde
50kW:  € 9,60/Stunde

Sie wollen wissen, mit welchen Gesamtkosten man bei einem Umstieg auf ein Elektroauto rechnen muss und wie lange es bis zur Amortisierung dauert? Preise und Kosten von Elektroautos: Wann zahlt sich der Umstieg aus?

Elektroauto kostenlos laden

Österreichweit gibt es vereinzelt öffentliche Stromtankstellen, an denen kostenloses Laden möglich ist. Diese Lademöglichkeiten werden unter anderem von Firmen und Unternehmen wie A1, Spar, kika, den Wiener Linien oder McDonald's betrieben, um Umweltbewusstsein und Kundenfreundlichkeit zu zeigen.

Auf goingelectric.de finden Sie eine Karte kostenloser Stromtankstellen in Österreich

Eine weitere Möglichkeit, ist es zu Hause das Elektroauto mit Solarstrom zu laden. Dafür benötigt es lediglich die einmalige Installation einer PV-Anlage und einen speziellen Ladecontroller, der den Solarstrom je nach Bedarf an die heimische Ladestation abgibt.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Elektroauto mit Solarstrom laden.

Wo kann man Elektroautos laden

Ihr Elektroauto können Sie an öffentlichen Stromtankstellen, oder zuhause laden. Bei einigen öffentlichen Ladestationen fallen allerdings relative hohe Kosten an. Zusätzlich sind diese im Wiener Stadtgebiet auch noch relativ rar gesät. Aus diesen Gründen lohnt es sich in jedem Fall auch zu Hause eine Ladestation einzurichten.

» Elektrotankstellen: Anbieter in Österreich

Elektroauto zu Hause laden

E-Cars lassen sich durchaus auch an einer Schuko-Haushaltssteckdose aufladen. Im Regelfall wird dies als Notladefunktion bezeichnet. Aufgrund der niedrigen Spannung in der Steckdose, dauert das Laden außerordentlich Lange (bis zu 18 Stunden) und ist nicht ganz ungefährlich. Viele Schuko-Steckdosen sind nicht für eine so hohe Belastung über längere Zeit ausgelegt. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einem Brand kommen. Als Besitzer eines Elektroautos sollten Sie daher unbedingt daheim über eine entsprechende, moderne Ladestation verfügen, beispielsweise eine Wallbox.

Als Besitzer eines Einfamilienhauses können Sie eine solche Ladestation relativ einfach einrichten lassen. Ein eigener Autoabstellplatz auf Ihrem Grundstück, wo Sie die Ladestation anbringen können, wird allerdings notwendig sein. 

Ansonsten reicht eine Meldung an das zuständige Energieversorgungsunternehmen. Die Ladestation sollte außerdem mit einem FI-Schutzschalter der Type B abgesichert werden.

 

i-charge home Ladestation für Ihr Elektrofahrzeug
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Ladestation im Mehrparteienhaus

Eine eigene Parkmöglichkeit, wie einen fixen Garagenstellplatz, sollten Sie zumindest zur Verfügung haben, so dass die Einrichtung einer Ladestation überhaupt Sinn macht. Egal ob Sie zur Miete oder in einer Eigentumswohnung im Mehrparteienhaus wohnen, zunächst müssen Sie den Hauseigentümer oder die Hausverwaltung darüber in Kenntnis setzen, dass Sie in der Garage eine Ladestation einrichten wollen.

Je nach Besitzverhältnissen wird dann eventuell eine Eigentümerversammlung einberufen. Hier sollten Sie ebenfalls anwesend sein, um eventuelle Fragen zu beantworten.

Die Zuleitung wird idealerweise direkt über den Wohnungszähler geführt, um die Kosten für die Stromkosten für das Aufladen korrekt abrechnen zu können. Die Errichtung der Ladestation ist natürlich auch hier dem Energieversorgungsunternehmen zu melden.

Welche Steckdose brauche ich für mein Elektroauto?

Für die Elektroautos der verschiedenen Hersteller gibt es auch unterschiedliche Ladestecker. Der Typ 2 wurde im Jahr 2013 von der europäischen Kommission als Standard festgelegt. Das bedeutet, dass alle Autos, die ab diesem Jahr für den europäischen Markt hergestellt wurden, mit diesem Ladestecker kompatibel sein müssen. Ab 2019 gilt dies auch für Importfahrzeuge.

Der Typ 2 kann sowohl an einer Schuko-Steckdose mit 210-230 Volt, als auch mit einer 400 V Steckdose betrieben werden, wobei letztere empfehlenswerter ist. 

>> Wann amortisieren sich Elektroautos?

Elektroauto unterwegs laden

Auf längeren Strecken kann es durchaus notwendig sein, Ihr Elektroauto unterwegs aufzuladen. Hierfür gibt es eigene mobile Ladegeräte, die für verschiedene E-Cars und Stecker geeignet sind.

Ein Beispiel ist das NRGkick Ladekabel von Schrack Technik. Das 5 Meter lange Kabel mit integriertem Ladecontroller gibt es für etwa 900 Euro in der Ausführung mit 32 Ampere. Für etwa 1000 € bekommt man das NRGKick Kabel mit Bluetooth, um den Ladevorgang per Smartphone zu überwachen.

NRGkick Kabel als mobile Ladestation vertrieben von Schrack Technik
© Schrack Technik | Mit dem NRGkick Ladegerät schnell, einfach und sicher unterwegs laden.

Wie lange dauert es ein Elektroauto zu laden?

Die verfügbare Leistung am Standort ist ausschlaggebend für die Ladedauer.

Beispiel E-Golf:

3,7kW: ca. 11 Stunden
11kW: ca. 6 Stunden
22kW: ca. 3,5 Stunden

Steht das Fahrzeug am besagten Parkplatz über Nacht, so ist eine Leistung von 3,7kW ausreichend.

Mit Fast Charger Geräten schnell laden

Verfügt Ihr Elektroauto auch über einen CCS oder ChAdeMO-Anschluss, kann die Ladezeit mit einer entsprechenden Ladestation drastisch gesenkt werden. Auch ein Typ2-Stecker kann aber mit der entsprechenden Ladestation für Schnellladevorgänge genutzt werden. 

Für ultraschnelles Laden von bis zu drei E-Cars gibt es den Triberium Fastcharger von Schrack. Dieser erreicht mit den Steckertypen CCS und ChAdeMo bis zu 120 kW, mit Typ 2 43 kW Ladeleistung.

Mehrere Elektroautos gleichzeitig laden

Um mehrere Elektroautos gleichzeitig zu laden, benötigen Sie lediglich eine Ladestation mit zwei oder mehr Ladebuchsen. Die Ladestationen von Schrack Technik können auf Kundenwunsch angepasst werden. Geben Sie bei der Bestellung einfach an wieviele Ladebuchsen Sie benötigen. Sie erhalten dann ein Angebot mit der passenden Produktlösung für Ihre Bedürfnisse. 

Ladestation für zwei Elektroautos

Wenn die benötigte Ladeleistung für zwei Elektroautos die Maximalleistung des Anschlusses übersteigt, muss die Ladestation mit einem Lokalen Lastbalancing ausgestattet werden. Dabei wird der Output der Ladepunkte je nach momentanen Bedarf optimiert. Ist nur ein Elektroauto angeschlossen, wird dieses mit voller Leistung versorgt. Sobald zwei Elektroautos angeschlossen sind, wird die Leistung der Ladestation auf die vorgegebenen Maximalleistung heruntergeregelt. Ein solches Lastbalancing ist erhältlich für die i-Charge Public Produkte von Schrack Technik.

» i-Charge Public 200 bestellen  

» i-Charge Public 2 bestellen 

» i-Charge Public Wall bestellen

Lokales Last- und Energiemanagement für über 2 Ladepunkte

Um mehrere Ladepunkte gleichzeitig auch bei geringer Anschlussleistung zu betrieben, bedarf es eines elektronischen Lastmanagements. Dadurch wird die Ladeleistung der einzelnen Fahrzeuge soweit reduziert, dass die vorgegebene Maximalleistung nicht überschritten wird. Die Maximalleistung kann auch dynamisch an Lastspitzen oder die Einspeise-Leistung einer PV-Anlage angepasst werden. 

Ein solches Lastmanagement kann mittels dem I-CHARGE LLEM erfolgen. Eine Erweiterung zu Ihrer Ladestation, die für bis zu 6 Ladepunkte ausgelöst ist. 

Kosten: ca. 700 €

» I-Charge LLEM Lastmanagement bestellen

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