Aktuelle Ausstellungen im MUMOK:
Hyper Real
Realismen in Malerei und Fotografie
22. Oktober 2010 - 13. Februar 2011
Direct Art
Wiener Aktionismus im internationalen Kontext
12. November 2010 - 29. Mai 2011
Nina Canell - MUMOK Factory
12. November 2010 - 30. Jänner 2011
The Moderns
Revolutions in Art and Science 1890-1935
25. Juni 2010 - 23. Jänner 2011
Florian Pumhösl - 678
4. März - 29. Mai 2011
Abstrakter Raum - Die Sammlung Klassische Moderne
11. Februar - 29. Mai 2011
Tacita Dean - Line of Fate
4. März - 29. Mai 2011
Aktionsraum 1
4. März - 29. Mai 2011
Henkel Art.Award Preisträger
4. Mai - 29. Mai 2011
MUMOK Billboards
1. August - 1. September 2011
Museum der Wünsche
10. September 2011 - 29. Jänner 2012
Claes Oldenburg - Retrospektive
Februar - Mai 2012
Kunst und Mode
Juni - September 2012
Dan Flavin
Oktober 2012 - Jänner 2013
Konzept - Kontext
Februar - Mai 2013
Albert Oehlen
Juni - September 2013
Sammlung Annick und Anton Herbert
Oktober 2013 - Jänner 2014
Adresse:
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, A-1070 Wien
Tel: +43-1-525 00
Täglich, 10.00 - 18.00 Uhr / Do, 10.00 - 21.00 Uhr
Feiertage:
24.12., 10.00 - 16.00 Uhr
31.12., 10.00 - 18.00 Uhr
01.01.2011, 12.00 - 18.00 Uhr
Freier Eintritt für Studierende (bis 27 Jahre) bis 31.12.2010 im MUMOK
Eine Aktion der Österreichischen Ludwig-Stiftung für Kunst und Wissenschaft.
Normal: € 9,-
Ermäßigt: € 7,20
Senioren, Gruppen ab 10 Personen, Club Ö1, Wien-Karte, Der Standard-AbonnentInnen
Ermäßigt: € 6,60
Zivil-/Präsenzdienstleistende, Arbeitslose
Eintritt frei:
Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre, Studierende bis 27 Jahre, Mitglieder der Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, MUMOK Friends Mitglieder, Jahreskartenbesitzer, IAA-Mitglieder, Inhaber "Hunger auf Kunst und Kultur"-Ausweises
Vienna Contemporary Articket: € 19,50
Zeitgenössisches im Dreierpack: Kunsthalle Wien + Architekturzentrum Wien + MUMOK
REAL POP! Kombiticket: € 17,- (Kunsthalle Wien + MUMOK)
Kunst am Donnerstag: € 5,-
18.00–21.00 Uhr, inkl. Führung um 19.00 Uhr
American Breakfast: € 15,-
Amerikanisches Frühstück im MUMOK Café + Ticket zu den Ausstellungen des MUMOK: Mo–So 10.00–18.00 Uhr (bis 13.02.11)
Zugunsten der Aktion Hunger auf Kunst und Kultur, ICOM-Mitglieder, Presse: € 1,-
MUMOK Jahreskarte: € 33,-
Multimediaguide: € 3,-
Multimediaguide für Gehörlose: € 0,-
Öffnungszeiten: Mo–So 10.00–18.00 Uhr, Do bis 21.00Gastgarten bis 00 Uhr (bei Schönwetter)Das MUMOK Café Restaurant ist mittlerweile ein fixer Bestandteil des Museums. Mit 70 Sitzplätzen und einem Gastgarten vor dem Museum (bei Schönwetter) werden die Besucher des MUMOK dazu eingeladen, den Ausstellungsbesuch entspannt ausklingen zu lassen.
Das MUMOK Café Restaurant bietet täglich von 11.30–15.00 Uhr Tagesteller, sowie eine umfassende Speisekarte mit warmen Speisen und einen Gastgarten bis 23.00 Uhr.
Quelle, weitere Informationen zum MUMOK: www.mumok.at
Das MUMOK, das größte österreichische Museum für internationale moderne und zeitgenössische Kunst, wurde erst 1962 als MUSEUM DES 20. JAHRHUNDERTS eröffnet.
Für die Präsentation diente zunächst das sogenannte 20er Haus im Schweizer Garten, dem ursprünglichen "Österreich-Pavillon" der Weltausstellung 1958 in Brüssel.
Werner Hofmann wurde zum ersten Direktor des damaligen MUMOK berufen, mit dem schwierigen Auftrag eine repräsentative Sammlung aufzubauen und zu betreuen. Heute, als Grandeur der Kunstgeschichte anerkannt, war Hofmann schon in der unmittelbaren Nachkriegszeit als konsequenter Verfechter der Modernen in damaligen kontroversen Diskussionen um das aktuelle Kunstgeschehen eingetreten. Ihm gelang es in wenigen Jahren einen bedeutenden Grundstock des heutigen Bestandes des MUMOK zu bilden und zu etablieren.
Als das Ehepaar Irene und Peter Ludwig aus Aachen ihre private Sammlung von Werken moderner Kunst vorerst für eine Ausstellung und schließlich zu einem großen Teil als Dauerleihgabe in Wien zu Verfügung stellten, bot das Gebäude des 20er Hauses zu wenig Raum, sodass 1979 das barocke Palais Liechtenstein am Alsergrund angemietet und 1981 die Österreichische Ludwig-Stiftung gegründet wurde. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums erfuhr der museale Bestand durch eine weitere Schenkung der großzügigen Mäzenaten wiederum eine enorme Erweiterung und wurde daher ab 1991 mit dem Namen MUSEUM MODERNER KUNST STIFTUNG LUDWIG tituliert.
Im September 2001 übersiedelte das Museum in den Neubau der Architekten Ortner-Ortner im Museumsquartier Wien und führt seither die Kurzform MUMOK als Bezeichnung. Seit 2001 leitet Edelbert Köb das MUMOK Museum, das der inzwischen rund 9000 Werke umfassenden Sammlung eine Ausstellungsfläche von etwa 4.800 m2 bietet, wo neben der Präsentation des eigenen Bestandes auch regelmäßig Sonderausstellungen durchgeführt werden.
Der Grundstock der klassischen Moderne geht auf die Gründungsphase des MUMOK zurück, den der erste Direktor und Sammlungsbegründer Werner Hofmann bewusst mit internationaler Ausrichtung setzte. Er verwirklichte damit Otto Wagners Entwurf für eine „Moderne Galerie. Eine Galerie für Werke unserer Zeit, ... die in unauslöschlicher Weise die Spur ihres Geistes der Gesamtentwicklung eingeprägt haben. Die Moderne Galerie aber gehöre der Gegenwart und der Zukunft, nicht der Vergangenheit;“ Kategorien wie Ursprung, Folge und Verwandtschaft waren stets die Kriterien für die Beurteilung der Gegenwartskunst.
Die erste Sammlung des MUMOK mit Spitzenwerken der internationalen klassischen Modernen wurde durch die Österreichische Ludwig Stiftung in den Bereichen der Pop Art und des Fotorealismus wesentlich erweitert, und in den Bereichen des Nouveau Réalisme und Fluxus durch den späteren Ankauf der Sammlung Hahn ergänzt.
2007 erhielt die bereits vorhandene umfangreiche MUMOK Sammlung zum Wiener Aktionismus durch die Schenkung der Sammlung Bogner, mit bedeutenden Beispielen der Wiener konstruktivistischen Moderne, ein Äquivalent. Daneben besitzt das MUMOK wesentliche Werke der Concept Art, Minimal Art, Land Art und Arte Povera, sowie Installations- und Objektkunst der jüngsten Vergangenheit und medialen Gegenwartskunst.
In der Ausstellung "Laboratorium der Moderne, Bildende Kunst, Fotografie und Film im Aufbruch" wird der Sammlungsbestand des MUMOK in Verbindung mit Film und Fotografie gezeigt, um so die bildenden Kunst des beginnenden 20. Jahrhunderts im Kontext der neuen Medialität darzulegen. Sie folgt dabei im Wesentlichen der Grundstruktur Werner Hofmanns, der neben den Schwerpunkten Malerei und Skulptur, Grafik, Design, Architekturmodelle und textile Arbeiten integrativ einbezieht, wie etwa durch den Ankauf von Teppichen von Arp und Miró oder einem Glasfenster von Matisse.
In der Sammlungspräsentation im MUMOK sind Film und Fotografie zentrale Bezugspunkte, sodass die tief greifenden gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen des 20. Jahrhunderts deutlich werden. Nun werden Künstler wie Léger, Richter, Man Ray, Moholy-Noagy und Duchamp, deren Werk schon im Grundstock der Sammlung des MUMOK vertreten ist, auch mit filmischen Arbeiten präsentiert, die als Hauptwerke der klassischen Filmavantgarde gelten. Zahlreiche Filmplakate, Autorgrafen, Fotografien und andere Dokumente stellen eine Referenzsituation zum neuen Medium her.
Die Sammlungspolitik des MUMOK strebt nicht nur das Schließen von Lücken in den Beständen des Museums durch adäquate Ankäufe von Werken meist arrivierter Künstler an, sondern sucht vor allem einen Diskurs zwischen der Kunst der jüngsten Vergangenheit und der aktuellen Kunstproduktion zu fördern. Daher lag ein Schwerpunkt der Neuzugänge in den letzten Jahren bei jüngeren Arbeiten aus den Bereichen Foto-, Video- und Medienkunst. Die in Österreich präsenten Kunst- und Diskurspositionen sollen im musealen Rahmen in den internationalen Kontext integriert und vermittelt werden.
Die Intention der Museumspolitik des MUMOK ist eine sehr hohe, ethische. Das MUMOK versteht sich nicht nur als Ort der Aufbewahrung und Ausstellung, sondern des Geschehens, der Auseinandersetzung und Vermittlung von neuer und experimenteller Kunst, in enger Verknüpfung mit kunsthistorischer und kunsttheoretischer Diskussion. Maßgeblich sind dafür grundsätzliche Veränderungen des Verständnisses von Kunst. Dieses hatte nicht nur in der Epoche der klassischen Moderne und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen tief greifenden Wandel erfahren, sondern bedarf vor allem mit Beginn der Ära der neuen digitalen Medien einer prinzipiellen Neudefinition. Daher ist das MUMOK auch Veranstaltungsort für Events und Diskussionen, um im laufenden gesellschaftspolitischen und kunst- und kulturpolitischen Diskurs Stellung zu beziehen - mit dem idealistischen Ziel die Gesellschaftsrelevanz des Mediums Kunst zu propagieren und in der Öffentlichkeit wirksam zu machen.
Mag. Margareta Sandhofer
Informationen zum touristischen Angebot sowie Konditionen für Reiseveranstalter: Mag. Maria-Luise Freithofnig: Tel., +43 1 52500-1414 / Fax +43 1 52500-1300

Informationen zu
KUNSTHALLE wien
Informationen und Liste der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Wien