Informationen zu Lange Nacht der Museen
Die Albertina ist heute das best besuchte Museum in Wien. Begründer der Sammlung war ein Schwiegersohn Maria Theresias, Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738-1822). Seit der Ernennung von Klaus Albrecht Schröder zum Direktor 1999 und der Neueröffnung 2003, nach siebenjähriger umfassender Renovierung und Erweiterung des Hauses, zeigt sich die Albertina in einem neuen und modernerem Licht.
Bestimmte Maßnahmen Schröders wie Teile des Umbaues, etwa der Abbruch des historischen Bibliotheksgangs, sowie der Errichtung des Flugdachs (nach dem Entwurf von Hans Hollein) über dem Museumsaufgang sind vor allem bei Kunsthistorikern und Denkmalschützern umstritten, ebenso wie seine Museums- und Ausstellungspolitik.
Die Albertina präsentiert sich nunmehr nicht mehr als Graphische Sammlung Albertina, wie sie bislang tituliert worden ist, sondern schlichtweg als Albertina.
Schröder distanziert sich von dem traditionellen Image der Spezialisierung auf die graphischen Künste, empfindet diese vielmehr als krampfhafte Isolierung von anderen Kunstgattung, auch wenn diese Tradition auf jahrhunderte alter Geschichte beruht und die Albertina bislang zu den vollständigsten, größten und wertvollsten Grafiksammlungen der Welt zählt.
Der Bestand umfasst etwa 900.000 druckgrafische Arbeiten von der Spätgotik bis zur Gegenwart und cira 50.000 Zeichnungen und Aquarelle, darunter Ikonen wie den Feldhasen von Albrecht Dürer, wunderbare und herausragende Zeichnungen von Raffael, Michelangelo, Rubens, Rembrandt, Cezanne, Picasso, Schiele und mehr.
Dem gegenüber bekennt sich Schröder ganz vehement zu einer gesamtheitlichen Darstellung von Kunst.
Seinem Geschick ist es auch zu verdanken, dass die Sammlung Batliner, die ausgehend vom Impressionismus einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der klassischen Moderne - und zwar vor allem in der Malerei - aufzeigt, mit etwa 250 Werken seit 2007 als Dauerleihgabe in der ständigen Ausstellung zu bewundern ist.
Seit Oktober 2008 ist eine zusätzliche Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst von 2000 Quadratmetern eröffnet
und vor allem lockt das Programm von viel beworbenen Blockbuster - Ausstellungen ein zahlreiches Publikum an.
Ein – oder vielmehr der – spezifische Charakterzug der Albertina ist zwar aufgegeben, die Albertina ist nun vielmehr ein Museum und Ausstellungshaus wie viele andere, doch hat Klaus Albrecht Schröder die angestiegen Anzahl der Besucher als seinen Erfolg zu verbuchen: An die 600.000 Besucher sahen im Herbst 2008 die Vincent van Gogh Ausstellung und mit dem Rekord von 997.739 Besuchern im Jahr 2008 ist die Albertina das meist besuchte Museum Österreichs.
Außer der ständigen Schausammlung und den wechselnden Sonderausstellungen bietet die Albertina einen Studiensaal, eine umfassende Fachbibliothek und Bilddatenbank für wissenschaftliche Recherchen. Die gesamten Räumlichkeiten sind mit zeitgerechter Technik ausgestattet, Restaurant, Cafe und Shop befinden sich ebenfalls im Haus. In den habsburgischen Prunkräumen des Palais werden exklusive Events wie Konzerte, Cocktails und Diners veranstaltet, das glanzvolle Ambiente kann aber auch gesondert für Festivitäten, Meetings, Konferenzen und ähnliches angemietet werden.
Autor: Mag. Margareta Sandhofer
10.09.2009 – 14.02.2010
Jakob und Rudolf von Alt
10.02.2010 - 24.05.2010
Markus Lüpertz
11.03.2010 - 08.06.2010
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28.05.2010 - 19.09.2010
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09.06.2010 - 05.09.2010
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18.06.2010 - 10.10.2010
Picasso
22.09.2010 - 16.01.2011
Michelangelo
08.10.2010 - 09.01.2011
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29.10.2010 - 30.01.2011
Herbert Brandl
29.10.2010 - 28.02.2011
Kaiser Maximilian I. (1459 – 1519) und die Kunst seiner Zeit
Frühjahr 2011
Albertina
Albertinaplatz 1, 1010 Wien
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U-Bahn: U1, U2, U4 (Station Karlsplatz/Oper), U3 (Station Stephansplatz)
Straßenbahn: 1, 2, D, J, 62, 65 (Haltestelle Staatsoper/Kärntner Ring)
Citybus: Linie 3A (Station Albertina)
Information und Kontakt: +43 (0)1 53483-525; www.albertina.at
Öffnungszeiten:
Museum und Shop:
Täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch 10.00 – 21.00 Uhr
Bibliothek und Studiensaal:
Montag bis Donnerstag 10.00 - 16.00 Uhr
Juli und August Montag bis Donnerstag 10.00 bis 13.00 Uhr
Kontakt und Information: 01 53 483-460, -470
Restaurant und Cafe:
Täglich 09.00 – 24.00 Uhr
Eintrittspreise Museum:
Erwachsene € 9,50
Senioren € 8,00
StudentInnen € 7,00
Kinder und Jugendliche (unter 19 Jahren) freier Eintritt
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