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Musik Text: Julia Hauer

Volksoper Wien

Die Volksoper kann auf eine Geschichte von mehr als 110 Jahren zurückblicken. Zu Beginn war sie zwar nur eine reine Sprechbühne, jedoch erweiterte die Volkoper Wien sehr schnell ihr Repertoire um Opern und Singspiele. Auch heute ist sie für ihre vielseitige Unterhaltung aus Schauspiel, Musik und Tanz bekannt. Der Blick in den Spielplan (Link unten) lohnt sich - Opern, Operetten, Musicals und Ballett machen lust auf einen Besuch in der Volksoper! Um auch einen kleinen Einblick zu bekommen, was sich im Bühnenraum verbirgt, helfen die technischen Details um die Dimensionen greifbar zu machen.

Gesamtansicht der Wiener Volksoper
© Dimo Dimov / Volksoper Wien | Volksoper

Die Volksoper hält ein buntes Repertoire für ihr Publikum bereit: Operette, Oper, Musical und Ballett gibt es im Programm. Geboten wird anspruchsvolle musikalische Unterhaltung - farbig, vielschichtig und lebensfroh.

Die jährliche Spielsaison startet immer mit Anfang September und läuft bis Ende Juni. Auf dem Spielplan stehen knapp 300 Aufführungen von rund 35 verschiedenen Produktionen.

Historischer Hintergrund zur Volksoper

Seit September 2007 ist Robert Meyer Intendant der Volksoper Wien. Der ehemalige Burgtheater - Schauspieler löste Vorgänger Rudolf Berger ab.

Blickt man etwas weiter zurück in die Geschichte, findet man dir Gründung der Volksoper im Jahre 1898 wieder. Als "Kaiser-Jubiläums-Stadttheater" war es zu Beginn eine reine Sprechbühne. 5 Jahre später wurde der Spielplan dann durch Opern und Singspiele erweitert. Seit 1904 trägt das Wiener Opernhaus seinen heutigen Namen, Volksoper.

Schon damals erfreute sich die Volksoper großer Beliebtheit und gestaltete Opern wie "Tosca" (1907) und "Salome" (1910) in ihrer Wiener Erstaufführung. Weltbekannte SängerInnen wie Maria Jeritza, Leo Slezak oder Richard Tauber waren schon zu Beginn ihrer Karriere auf der Bühne der Volksoper in Wien aufgetreten. Zum ersten Kapellmeister wurde Alexander Zemlinsky 1906 ernannt, der schon zuvor als Dirigent mitwirkte.

Nach dem 1. Weltkrieg galt das Theaterhaus als zweites repräsentatives Opernhaus Wiens. Ab 1929 wurden auch leichte Operetten ins Repertoire aufgenommen und die Theaterbühne bekam den Beinamen "Neues Wiener Schauspielhaus".

Nach dem 2. Weltkrieg war die Volksoper Ausweichquartier der Wiener Staatsoper, die im Krieg schwere Zerstörungen erlitt. Nach deren Wiedereröffnung 1955 wurde die Volksoper Wien wieder eine selbsständige Bühne auf der es Opern, Operetten und Musicals zusehen gab.

Ehemalige Direktoren

  • Franz Salmhofer (1955-1963)
  • Albert Moser (1963-1973)
  • Karl Dönch (1973-1986)
  • Eberhard Waechter (1987-1992)
  • Ioan Holender (1992-1996)
  • Klaus Bachler (1996-1999)
  • Dominique Mentha (1999-2003)

Technische Details rund um die Vorstellungen

Der Bühnenraum

bietet Platz für:

über 150 Sänger
95 Orchestermusiker
64 Chorsänger
über 100 Tänzer und
218 Techniker

Die Bühnenfläche

beträgt 480 m² und ist mit bis zu 500 kg / m² belastbar. Die nutzbare Breite beträgt 17,20 m, die Tiefe von der vorderen Portalkante bis zum Schiebefalttor beträgt 19, 00 m.

 

Es gibt 3 stationäre Personen-Versenkungsplattformen mit Handantrieb, die je 150 kg tragen können. Ihr Einstieg unter dem Bühnenniveau liegt auf -2,88 m.

Der Hauptvorhang

in der Volksoper Wien ist aus rotem Samt ist hydraulisch heb- und raffbar mit einer Raffgeschwindigkeit von 0.15 bis max. 3,0 m / s und einer Hubgeschwindigkeit von 0,00 bis maximal 2,0 m / s.
Die hydraulisch angetriebene Portalbrücke ist bis zu 8,10 m Höhe fahrbar mit einer Portalöffnung von 11,06 m.

Der Zuschauerraum

umfasst ungefähr 1400 Plätze.

Lust auf einen Besuch in der Volksoper Wien?

Hier finden Sie den aktuellen Spielplan der Volksoper.

Quelle: www.volksoper.at

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weitere Meinungen

"Eine Anregung"
Vorweg: Am 18.3. hatten wir eine musikalisch sehr schöne Aufführung der "Traviata". Vom Billeteur bis zur Clofrau waren alle sehr freundlich. Ebenso kundenfreundlich wäre es, würde man das Szenenbild besser aufteilen, sodass auch die Gäste die Balkon u Rang rechts sitzen auch ein bisschen mehr sehen könnten.
Danke und liebe Grüße aus Kirchberg
Sissy Maier

, 22.03.2010 um 13:43
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