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Theater an der Wien - Das neue Opernhaus

Theater an der Wien, das neue Opernhaus gilt als Zentrum von Barockoper und modernem, zeitgemäßem Musiktheater in Wien. Seit 2006 trägt es den Beinamen 'Neues Opernhaus' und erstrahlt seitdem in neuem Licht. Die Inszenierungen im Spielplan sind meist modern und heben sich durch ihren kreativen Esprit von anderen Theaterproduktionen ab. Regelmäßig werden Führungen angeboten, damit neugierige Besucher auch einen Blick hinter die Kulissen werfen können. In den Führungen bekommt man einen ersten Eindruck, wie viel an Technik hinter einer Produktion im Theater an der Wien steckt.

Theater an der Wien bei Nacht
© Rupert Steiner | Theater an der Wien

Neues Opernhaus - schön und traditionsreich in der Geschichte

1801 wurde das Theater im Geiste Mozarts von Emanuel Schikaneder, dem Librettisten der Zauberflöte, erbaut. Eine renommierte Anzahl an Uraufführungen großer Bühnenwerke hat hier stattgefunden, darunter auch die Oper Fidelio von Beethoven. Das Haus bezaubert seit über zwei Jahrhunderten durch seine hervorragende Akustik und das authentische, intime Ambiente.

Im Jänner 2006 wurde das Theater an der Wien als neues Opernhaus der Stadt Wien wiedereröffnet und präsentiert sich seitdem als ganzjährig bespieltes Opernhaus. Das neue ´Oper an der Wien´ ist eine Bereicherung für die international renommierte Wiener Opernlandschaft und untermauert Wiens Ruf als Kultur- und Musikmetropole.

Im Stagione-System werden ganzjährig Opernwerke vom Barock bis zur Moderne auf höchstem künstlerischem Niveau gezeigt: Das bedeutet jeden Monat eine Premiere mit fünf bis zehn Folgeaufführungen in gleich bleibender Besetzung der Solisten, Musiker im Orchestergraben und Choristen. Dass viele großartige internationale Künstler und Künstlerinnen sowie Regisseure immer wieder aufs Neue für die Produktionen des Hauses gewonnen werden können, liegt an den außergewöhnlich guten Proben- und Aufführungsbedingungen, die ein Repertoire-Theater nicht bieten kann.

Mit den Wiener Symphonikern und dem Radio-Symphonieorchester Wien sowie dem Arnold Schoenberg Chor stehen erstklassige Klangkörper zur Verfügung, die im Rahmen von mehrjährigen Verträgen mit dem Hause beim Naschmarkt zusammenarbeiten.

Das neue Opernhaus ist damit das Zentrum für Barockoper und modernes, zeitgemäßes Musiktheater in Wien. Zahlreiche Weltstars runden den Opernspielplan mit vielfältigen Konzertprogrammen ab.

Aktuelles Programm

Werfen Sie einen Blick in das Programm des neuen Opernhauses Theater an der Wien.


Führungen

Es ist möglich, den Zauber des Theaters abseits der Vorstellungen zu erleben. Der Rundgang bietet einen umfassenden Einblick in das Foyer, den Zuschauerraum, die Bühne und Unterbühne sowie die einmalige Gelegenheit, die Garderoben und Masken zu besuchen. Natürlich werden Sie während der Führung über die Geschichte des Hauses, den Spielplan sowie Technik und Organisation informiert.

Karten

können an der Kassa im Theater gekauft werden. Die Kosten belaufen sich auf 7 Euro / Person. Es gibt ermäßigte Karten für SchülerInnen/StudentInnen mit gültigem StudentInnenausweis sowie Zivil- Und Präsenzdiener mit gültigem Ausweis um 5 Euro. Für Schulklassen kostet die Führung 3 Euro pro Person. Für Kinder bis sechs Jahre ist der Eintritt frei.

Die öffentliche Führung ist auf eine Gruppengröße von 30 Personen beschränkt.
Treffpunkt ist der Haupteingagnsbereich

Dauer: etwa eine Stunde
Sprache: deutsch

Geschlossene Führungen (in anderen Sprachen oder zu anderen Zeiten) sind möglich, bedürfen jedoch einer schriftlichen oder telefonischen Anmeldung. Termine entnehmen Sie bitte der entsprechenden Seite des Theater an der Wien für Führungen.


Technik

Portalbreite: 11,50 m
Durchmesser  Drehbühne: 17,41 m
Breite der Bühnen: 19,90 m
Tiefe der Hinterbühnen: 12,50 m
4 Hubpodien: 3,00m x 11,50 m
Maximale Belastung je Hubpodium: 4.000 kg
Orchesterpodium auf der Bühnenseite: 0,00m bis –2,00 m
Orchesterpodium  auf der Zuschauerraumseite:  –1,00 m bis –2,00 m
Abstellhöhe der Hinterbühne: +9,00 m
Kranbahn der Hinterbühne: 2 Kettenzüge: je 1.000 kg
Belastung Bühnenboden: 500 kg/m2 statisch

Quelle: Theater an der Wien

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