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Kunsthistorisches Museum Text: Alemannò Partenopeo

The Shape of Time: Gemälde unterschiedlicher Epochen im Vergleich

6. März - 8. Juli 2018: In der Gemäldegalerie des KHM werden jeweils zwei Gemälde gegenübergestellt und treten so in einen Dialog, der für das Publikum inspirierend wirkt. Der zeitliche Rahmen spannt sich dabei von 1800 bis heute.

Maria Lassnig, Iris stehend
© Maria Lassnig Stiftung, Wien | Internationale Kunst zur Inspiration: The Shape of Time, Kunst im Dialog

Kunst im Dialog

Der Ausstellungstitel „The Shape of Time“ geht eigentlich auf ein 1962 erschienenes Buch von George Kubler zurück, der in seinem gleichnamigen grundlegenden Buch beschrieb, wie Künstler sich gegenseitig beeinflusst haben könnten. Durch Gegenüberstellungen von Kunstwerken wird in der Gemäldegalerie versucht, „den Fluss von Zeit und Raum und die kontinuierliche Evolution von Ideen und Bildern über die Jahrhunderte und in unterschiedlichen Kulturen aufzuzeigen und die Kunstgeschichte als ein Ideenreservoir, aus dem sich die Künstler im Laufe der Zeit immer wieder bedient haben, zu begreifen“, so die Kuratoren. Das KHM zeigt im Rahmen von „The Shape of Time“ bedeutende Werke aus der Zeit zwischen 1800 und heute. Viele dieser Kunstwerke sind Leihgaben aus einigen der wichtigsten Museen und Privatsammlungen der Welt, die nicht sehr oft im Original in Wien zu sehen sind.

Neue Form der Kubstausstellung 

Besonders den Ausstellungsbesuchern wird durch „The Shape of Time“ eine neue Perzeption von Kunstwerken ermöglicht, die sich nicht nur zwischen zwei Objekten befinden, sondern auch zwischen zwei Jahrhunderten. Die aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammenden Kunstwerke haben grundsätzlich das Potential, die Wahrnehmung des jeweils anderen zu verändern oder eben zu einer Neuinterpretation des Gegenübergestellten zu gelangen, für sich oder gemeinsam. In den Sälen der Gemäldegalerie des KHM treten die Ausstellungsbesuchern mit Kunstwerken und Künstlern in einen so noch nie da gewesenen Dialog und ermöglichen so eine neue Sichtweise auf Zeit und Raum.

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Die gezeigten Werke sind Leihgaben aus zahlreichen bedeutenden Museen – darunter die Tate (London), das Metropolitan Museum of Art (New York), das Musée Picasso (Paris), das Art Institute of Chicago, das British Museum (London), das Musée d’Orsay (Paris) und das Wadsworth Atheneum (Connecticut) – und privaten Sammlungen.

Dies sind die in der Ausstellung gezeigten KünstlerInnen und Gegenüberstellungen:

Künstler vs. Künstler
Tizian   – J.M.W. Turner
Tizian   – Pablo Picasso
Tintoretto   – Kerry James Marshall
Correggio   – Birgit Jürgenssen
Giorgione   – Nusra Latif Qureshi
Sofonisba Anguissola   – Claude Cahun
Tullio Lombardo   – Felix Gonzalez-Torres
Velázquez   – Edouard Manet
Caravaggio   – Franz West
Bronzino   – Lucian Freud
Römische Antike   – Paul Cézanne
Römische Antike   – Eleanor Antin
Rembrandt   – Fiona Tan
Jan Brueghel d.Ä.   – Steve McQueen
Peter Paul Rubens   – Maria Lassnig
Rogier van der Weyden   – Ron Mueck
Rembrandt   – Mark Rothko
Dirck Dircksz van Santvoort   – Catherine Opie
Pieter Bruegel d.Ä.   – Peter Doig

›› Die Gemäldegalerie des KHM

The Shape of Time im KHM

1. Stock Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Öffnungszeiten: Juni bis August täglich 10 – 18 Uhr

Do bis 21 Uhr September bis Mai


Di – So, 10 – 18 Uhr
Do, 10 – 21 Uhr Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!


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