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Jürgen Weber
Kunsthaus Text: Jürgen Weber

Meyerowitz: Ein halbes Jahrhundert amerikanische Fotografie

17. 5. – 1. 11. 2015: Eine Retrospektive des New Yorker Fotografen Joel Meyerowitz zeigt das Kunsthaus Wien, der neben William Eggleston und Stephen Shore zu den wichtigsten Vertretern der amerikanischen New Colour Photography der 1960/70er Jahre gehört. Der Rückblick umfasst das ganze fotografische Spektrum von 50 Jahren seiner Fotografie.

Joel Meyerowitz mit seinen Bildern bei einer Ausstellung in Köln 2004
© Hans Peter Schaefer | Joel Meyerowitz, Köln 2004

Pionier der Farbfotografie in Retrospektive

Joel Meyerowitz (*1938 in New York) war eigentlich zuerst Art Direktor und beschloss 1962, nach einer Begegnung mit Robert Frank ("The Americans"), kurzerhand Fotograf zu werden. Seine klassischen Aufnahmen von Straßenszenen amerikanischer Metropolen prägten das Bild der Wahrnehmung des ganzen Landes, sowohl in den USA selbst als auch in Europa. Seine 35mm Kamera machte ihn auch zu einem Vorläufer der street photography und so wurden Joel Meyerowitzs Fotografien selbst bald zu Ikonen der zeitgenössischen Fotografie. Joel Meyerowitz reiste aber auch selbst nach Europa, wo seine Ausstellung mit dem bezeichnenden Titel  „From a moving car“ entstand. Sein erstes Buch „Cape Light" taucht das Cape Cod in achromatische Variationen des Lichts und wird auch heute noch als Meilenstein in der Fotografie gesehen.

Zu sehen sind erstmalig in Österreich: Beispiele aus 50 Jahren Fotografie mit einer 35mm Kamera oder einer Kleinbildkamera aufgenommen. Darunter:

  • frühe schwarz/weiß- und Farbfotografien der 1960er Jahre
  • die Werkgruppen Cape Light, Between the Dog and the Wolf und Ground Zero
  • street photography und so wurden
  • Portraits, Straßenszenen, Metropolen
  • der erste Dokumentarfilm über das Leben und Werk des Fotografen.
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