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Jürgen Weber
Kunsthaus Text: Jürgen Weber

Creating Common Good: Ausstellung zum Gemeinwohl

17. November – 10. Jänner 2016: Das Politische in der Kunst, also der Anspruch, die Gesellschaft mitzugestalten, steht im Mittelpunkt einer Ausstellung des Kunsthauses Wien im Rahmen der VIENNA ART WEEK 2015.

Die Ausstellung zum Gemeinwohl zeigt wie KünstlerInnen sich engagieren.
© Thierry Bal / Dirección Nacional del Antártico. Courtesy Lucy & Jorge Orta | Lucy & Jorge Orta, Antarctic Village - No Borders, 2007, Installation.

AUSSTELLUNG »Creating Common Good«

Wann: 17. November 2015 – 10. Jänner 2016
Eröffnung: Montag, 16. November 2015, 18.00 Uhr

Wo: KUNST HAUS WIEN
Untere Weißgerberstraße 13
1030 Wien,

Öffnungszeiten
: täglich 10.00–18.00 Uhr

Ob Kunst tatsächlich zur Umstrukturierung von geopolitischen, sozioökonomischen und moralischen Wertesystemen beiträgt, indem sie Gegenentwürfe zur Gesellschaft schafft, wird in dieser ambitionierten Ausstellung der Kunsthalle Wien im Rahmen der VIENNA ART WEEK 2015 untersucht. Die Gruppenausstellung "Creating Common Good" will herausfinden, mit welchen Mitteln Künstlerinnen und Künstler zum aktuellen Weltgeschehen überhaupt Stellung beziehen können und wie sie es versuchten zu tun. Der Ausstellungstitel "Creating Common Good" zielt auf das Schaffen von Gemeinwohl ab, das sicherlich im Interesse der meisten bei der Ausstellung vertretenen KünstlerInnen liegt.

Gemeinwohl im Interesse aller

Das globale, digitale Zeitalter habe - laut den Kuratoren - einen entfesselten Weltmarkt geschaffen, der vor allem egoistischen, privaten Zielen diene und so verkümmere das Gemeinwohl. Unsere gegenwärtige Situation sei ein Zeitalter, in dem der sozioökonomische Ausnahmezustand zum Dauerzustand werde, sich zu einer Konstante, einer Lebensform entwickele. Gleichzeitig würden aber auch Initiativen für ein neues öffentliches Bewusstsein von Gemeinwohl entstehen, wie zum Beispiel der Widerstand gegen Wasserprivatisierung in Europa und Südamerika, die Aktivismen der "Occupy Wall Street" - Bewegung, Netzwerke zur Entwicklung alternativer Bankensysteme, lokale und regionale Projekte zur Schaffung sozialer Strukturen. Ein Appell für mehr Gemeinwohl, den wohl auch viele vertretene KünstlerInnen unterschreiben können.

Teilnehmende KünstlerInnen/Werke

Mit Werken von: Akram Al Halabi, Bernhard Cella, Ramesch Daha, Democracia, Ines Doujak, Teresa Estape, Peter Friedl, Leon Golub, Tamara Grcic, gruppe uno wien, Markus Hiesleitner, Heidrun Holzfeind, Anna Jermolaewa, Folke Kobberling, Ernst Logar, Teresa Margolles, Adrian Melis, Lucy + Jorge Orta, Lisl Ponger, Pedro Reyes, Martha Rosler, Isa Rosenberger, Tim Sharp, Wael Shawky, Santiago Sierra in cooperation with Jorge Galindo, Axel Stockburger, tat ort, Johanna Tinzl, transparadiso, Patricia Triki, Nasan Tur, Anna Witt, Ina Wudtke, Sislej Xhafa u. a.

Die Ausstellung wurde von Robert Punkenhofer, dem Chef der Vienna-Art-Week, in Kooperation mit Zaida Trallero und Ursula Maria Probst kuratiert.

Parallel dazu ist in der Garage des Kunst Haus Wien auch die Ausstellung
„Perpetuum Mobile“ von Marcello Farabegoli
zu sehen, die sich der Garage als möglicher Entwicklungs- oder Geburtsstätte für weltverändernde Erfindungen oder Aktionen widmet. Die Ausstellung ist Teil des von der VIENNA ART WEEK 2015 veranstalteten „GARAGEN“-Projekts.

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