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Belvedere Text: Alemannò Partenopeo

Ausstellung zur Moderne nach Klimt

23. März bis 26. August 2018: Das Untere Belvedere zeigt eine Ausstellung, die sich der Kunst der Zwischenkriegszeit widmet. 1918 steht darin für den Tod des Übervaters Klimt, ohne den moderne Kunstrichtungen wie Konstruktivismus, Expressionismus und phantastischer Realismus nicht möglich gewesen wären.

Die Zwischenkriegszeit als kosmopolitisches Phänomen der Moderne
© Belvedere | Das Belvedere zeigt eine Ausstellung zur Moderne nach Klimt

23. März bis 26. August 2018

Klimt ist nicht das Ende. Aufbruch in Mitteleuropa.

Unteres Belvedere

Ausstellung zur Moderne der Zwischenkriegszeit

Mit Gustav Klimt wird gemeinhin das österreichische Kunstschaffen der Jahrhundertwende assoziiert. Nach seinem Tod 1918 übernahmen andere Künstler wie etwa Otto Wagner, Josef Capek, Friedl Dicker-Brandeis, Albin Egger-Lienz, Oskar Kokoschka, Koloman Moser, Antonin Prochaska, Egon Schiele und Lajos Tihanyi das Erbe der Moderne. In den Ländern der Donaumonarchie entfaltete sich über politische und geographische Grenzen hinweg ein reges Kunstschaffen, geprägt vom Wunsch nach Aufbruch und Erneuerung, die schon durch die Gründung der Secession durch Klimt u.a. am 25.3.1898 – heute vor 120 Jahren - ausgelöst worden war, weswegen Gustav Klimt auch gerne als Übervater der Moderne gesehen wird. Er und andere Künstler der „Vätergeneration“ wie Alfons Mucha oder József Rippl-Rónai waren Wegweiser in die Moderne gewesen.

Ausstellung: Kontinuität und Wandel

Die Ausstellung im Unteren Belvedere führt durch diese Epoche nach Klimt, die von modernen Kunstströmungen wie Konstruktivismus, Expressionismus und phantastischem Realismus geprägt war. Denn die Zwischenkriegszeit (1918-38) war geprägt von dem Wunsch nach internationaler Vernetzung abseits neuer geographischer, politischer und ideologischer Grenzen. „Es herrschte ein reger künstlerischer Austausch, aus dem heraus sich beispielsweise konstruktive oder surrealistische Tendenzen entfalteten“, erklärt Alexander Klee, Kurator der Ausstellung. Die Kontinuität und der Wandel in der Kunst der Donaumonarchie und den Nachfolgestaaten werden nun in dieser einmaligen Ausstellung des Unteren Belvedere dem Publikum zugänglich gemacht.

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Moderne und Avantgarde nach Klimt

Die Ausstellung widmet sich ganz bewusst der Zeit nach Klimt und zeigt die avantgardistischen Potenziale, Strömungen und Netzwerke in den Nachfolgestaaten der österreichisch-ungarischen Monarchie. Sie lenkt den Blick auf ungeahnte Entdeckungen abseits der Metropole Wien und auf die künstlerische wie politische Radikalität von Kunstschaffenden in schwierigen Zeiten“, so Stella Rollig, Generaldirektorin Belvedere.

In der Ausstellung sind Werke von rund 80 Künstler, u.a. Josef Capek, Friedl Dicker-Brandeis, Albin Egger-Lienz, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Koloman Moser, Antonin Prochaska, Egon Schiele, Lajos Tihanyi u.v.m. zu sehen. Die Ausstellung des Belvedere Wien entstand in Kooperation mit dem Museum der Schönen Künste, Budapest – Ungarische Nationalgalerie und mit dem Centre for Fine Arts, Brüssel (BOZAR).

Katalog zur Ausstellung

Beim Hirmer Verlag (392 Seiten, 301 Abbildungen in Farbe, 23,5 x 28,5 cm, gebunden, ISBN: 978-3-7774-3058-4) ist eine Publikation zur Ausstellung erschienen, der durch die faszinierende, künstlerisch fruchtbare Epoche der Zwischenkriegsjahre führt und worin Werke von rund 80 Künstlern, u.a. Josef Capek, Friedl Dicker-Brandeis, Albin Egger-Lienz, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Koloman Moser, Antonin Prochaska, Egon Schiele, Lajos Tihanyi u.v.m. abgebildet sind. Der hochwertig ausgestattete, reich bebilderte Band glänzt zudem durch eine historische Einleitung über die Auflösung der Donaumonarchie sowie einer Darstellung von Konstruktivismus, Surrealismus, Expressionismus in den ehemaligen Staaten der Donaumonarchie.


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