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La Traviata

La Traviata war der Auftakt der Opernfestspiele 2008 im Römersteinbruch St. Margarethen. Mit der Premiere der viel gefeierten Oper von Giuseppe Verdi am 9. Juli fand auch erstmalig der aktuelle Umbau des Geländes seine Verwendung.

La Traviata - St. Margarethen

La Traviata war der Auftakt der Opernfestspiele 2008 im Römersteinbruch St. Margarethen.

Mit der Premiere der viel gefeierten Oper von Giuseppe Verdi am 9. Juli fand auch erstmalig der aktuelle Umbau des Geländes seine Verwendung. Der Zugang zum Zuschauerraum ist nun über neu errichtete Brücken zu begehen, deren puristische Architektur schlichte aber markante klare Bahnen über die natürliche Landschaft schlagen. Die einfache schmucklose Oberfläche der unbehandelten eisernen Brüstungen lässt durch die Verwitterung die Pfade als rostfarbenes Band erscheinen, das trotz moderner Zweckmäßigkeit in bestechender Eleganz den Besucher zur Bühne leitet.

 

 

Auf dieser verblüfft das monumentale Bühnenbild von Manfred Waba, der für La Traviata den Bau der Pariser Oper nachgebildet hat. Zu Beginn der Akte öffnet sich dessen Fassade und lässt den Blick auf den güldenen Innenraum eines Opernhauses frei, auf dessen Bühne sich mit wechselnden Bildern die Oper La Traviata dann abspielt. Die Kulisse ist aufwendig und eindrucksvoll, doch die möglichen Vorzüge der vorgegebenen natürlichen Architektur des Steinbruchs wenig genutzt.

 

 

Die Inszenierung von Robert Herzl ist lebendig und bunt, unterstützt durch eingestreute Balletteinlagen.

 

 

 

Unter der musikalische Leitung von Ernst Märzendorfer wurde die Hauptrolle der Violetta von Kristiane Kaiser mit gefühlvollem Sopran überzeugend und mitreißend gesungen, auch der Tenor Jean-Francois Borras als ihr Geliebter Alfredo und Georg Tichy als dessen Vater gaben ihr Bestes.

 

Intendant Wolfgang Werner konnte sich nicht nur über die vielen Premieren-Besucher freuen - über 4.600 Opernfreunde waren zum attraktiven Event gekommen - auch die Prominenz war zahlreich erschienen:

Eva und Christoph Dichand, die Intendanten Harald Serafin, Frank Hoffmann und Felix Dvorak, Heinz Holecek, „Waterloo“ Hansi Kreutzmayr. Barbara Stöckl kam mit Peter Elstner, Sigi Bergmann, die Staatssekretäre Dr. Christoph Matznetter und Dr. Reinhold Lopatka, Ines Schwandner und Dr. Reinhard Scolik, Helene van Damm und Jürgen Wilke. Die Welt des Sports war mit Toni Sailer, Hans Pum, Alfred Hickersberger oder Golfer Markus Brier vertreten. Der burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl besuchte die Premiere, Barbara Karlich, Eva Maria Marold, Peppino Teuschler, Antal Festetics, BEWAG-Chef Hans Lukits und Tourismus-Chef Gerhard Gucher. Es fand sich auch Prominenz aus der Wirtschaft ein: Immobilien-Tycoon & Jazz-Pianist Karl Wlaschek, Sigi Wolf (Magna International), Erich Hampel (BA-CA), die General-Direktoren Günter Geyer (Wiener Städtische) und Walter Rothensteiner (Raiffeisen Zentralbank), Ex-Siemens Österreich-Boss Albert Hochleitner sowie KR Kurt Mann die Ehre. Dr. Eva Walderdorff kam mit ihrer Mutter Christa Mayrhofer-Dukor und den Botschaftern aus Ägypten, Brasilien, Griechenland, Mexico und den Niederlanden.
Es gab sich auch die Winzerkönigin Susanne Michel die Ehre, außerdem Rudi Buchbinder, Lukas Resetarits, Senta Wengraf, Marika Lichter, Beppo Mauhart, Sonja Klima, Richard Lugner, Birgit Sarata mit Hans Staud und Chocolatier Josef Zotter und aus Tirol Fritz Dinkhauser.

In bewährter Tradition fand das musikalische Ereignis zu später Stunde mit einem Feuerwerk seinen glänzenden Abschluss.

 

 

La Traviata wird im Römersteinbruch St. Margarethen bis 24. August noch in 34 Vorstellungen aufgeführt. Karten sind im Festspielbüro St. Margarethen unter Tel. 02680/42042 oder 02680/2188 erhältlich, sowie in jeder Filiale der Bank Austria oder bei der Karten-Hotline 01/96 0 96 täglich von 9 bis 21 Uhr.

Autor: Mag. Margareta Sandhofer

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