1. Stadt Wien
  2. Kunst & Kultur
Mehr Kunst & Kultur
Artikel teilen
Kommentieren
Kunst & Kultur

Kunstmeile Krems Programm 2008 / 2009

Ausstellungen ab Herbst 2008 bis März 2009 in der Kunsthalle Krems, Factory, im forum frohner und im Karikaturmuseum Krems.

Kunstmeile Krems Programm

Kunstmeile Krems - Ausstellungen 2008/2009:

Kunsthalle Krems
Factory
forum frohner

Karikaturmuseum Krems

 

Programm Herbst 2008 bis März 2009

Die Herbstsaison steht vor der Tür und mit ihr zahlreiche neue Ausstellungen. Die Kunstmeile Krems präsentiert ein umfassendes Programm mit Höhepunkten von Duane Hanson, Joseph Beuys und Teresa Margolles.

Rainer Prohaska. The 'Z'-Boats – Modular Barges
24. August – 21. September 2008, Kunsthalle Krems

Duane Hanson. Sculptures of the American Dream
7. September 2008 – 15. Februar 2009, Kunsthalle Krems

Peder Balke. Ein Pionier der Moderne
7. September 2008 – 15. Februar 2009, Kunsthalle Krems

Michael Pammesberger. Immer ist irgendwas!
19. September 2008 – 22. März 2009, Karikaturmuseum Krems

Joseph Beuys. Schamane
28. September 2008 – 1. März 2009, Kunsthalle Krems

ein Vehikel irgendwo. Joseph Beuys – die Multiples
28. September 2008 – 15. Februar 2009, forum frohner

GO NYC. Nin Brudermann – Rainer Ganahl – Mathias Kessler
5. Oktober 2008 – 15. Februar 2009, Kunsthalle Krems

Teresa Margolles
5. Oktober 2008 – 15. Februar 2009, Factory

 

 

Rainer Prohaska. The 'Z'-Boats – Modular Barges
24.8. – 21.9.2008, Eröffnung: 23.8.2008, 19 Uhr, Kunsthalle Krems

Eine Schiffsreise auf der Donau von Krems nach Rousse in Bulgarien.
In diesem Projekt verbinden sich Konzepte von bildender Kunst, Schiffsarchitektur und Kunst und Reisen. Der Kremser Künstler Rainer Prohaska (Jahrgang 1966) baute eine schwimmende Skulptur aus drei Booten; der Bau des Schiffes, seine Architektur und dessen soziale Funktion sind Teil der künstlerischen Arbeit. In der Kunsthalle Krems kehrt die Bootskonstruktion an ihren Ausgangspunkt zurück. Eine Fotodokumentation zeigt den Verlauf der Reise.

Duane Hanson. Sculptures of the American Dream
7.9.2008 – 15.2.2009, Eröffnung: 6.9.2008, 16 Uhr, Kunsthalle KremsDie

Kunsthalle Krems wirft in ihrer großen Herbstausstellung einen sozialkritischen Blick auf den 'American Way of Life'. Duane Hanson (1925-1996), einer der einflussreichsten, dem Realismus verpflichteten amerikanischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts, setzte unter dem Einfluss der Pop-Art mit lebensgroßen und detailgetreuen Figuren den amerikanischen Alltag in Szene. Menschen der amerikanischen Mittel- und Unterschicht waren die Vorbilder für seine lebensechten Pastiken, die auf soziale und politische Missstände aufmerksam machen. Der Mensch wurde bei ihm zur Satire, seine Einsamkeit, Verzweiflung, Resignation und Frustration bekamen Unterhaltungswert. Die Kunsthalle Krems zeigt etwa 30 Plastiken und Figurengruppen sowie Foto- und Filmdokumentationen, die den Arbeitsprozess Duane Hansons veranschaulichen.

 

Peder Balke. Ein Pionier der Moderne
7.9.2008 – 15.2.2009, Eröffnung: 6.9.2008, 16 Uhr, Kunsthalle Krems

Der norwegische Maler Peder Balke (1804 – 1887) malte faszinierende Landschaftsbilder und Seestücke von der überwältigenden Naturschönheit Nordnorwegens. Seine Arbeiten sind, vergleichbar William Turner, ungewöhnlich und einzigartig. Mit Bürsten, Nass-in-Nass-Techniken oder direkt in die Farbe kratzend schuf Peder Balke wegweisende Bilder auf dem Weg in die Moderne. Die Kunsthalle Krems zeigt erstmals außerhalb von Skandinavien eine retrospektive Einzelschau über diesen Künstler.

Michael Pammesberger. Immer ist irgendwas!
19.9.2008 – 22.3.2009, Eröffnung: 18.9.2008, 19 Uhr,Karikaturmuseum Krems

Mit Michael Pammesberger stellt das Karikaturmuseum Krems einen politischen Karikaturisten der jüngeren Generation vor. Seit 1992 als Zeichner tätig, ist Pammesberger vor allem durch seine täglichen Karikaturen im Kurier einem breiten Publikum bekannt. Die Sonderschau gibt einen Einblick in die bisherige Arbeit von Pammesberger und präsentiert damit einen wichtigen Protagonisten der politischen Karikatur in Österreich.

Joseph Beuys. Schamane
28.9.2008 – 1.3.2009, Eröffnung: 27.9.2008, 11 Uhr, Kunsthalle Krems

Das künstlerische Werk stand bei Joseph Beuys (1921-1986) stets in Wechselbeziehung zwischen Mythos und Realität. Er integrierte längst vergangene kulturelle Traditionen und mythische Vorstellungswelten in das moderne, naturwissenschaftlich und erkenntnistheoretisch geprägte Denken der Gegenwart. Die geheimnisvoll-spirituelle Ausstrahlung seiner Exponate rührt nicht zuletzt daher, dass verloren geglaubte 'Wissensgebiete' wie Schamanismus oder Alchemie fixer Bestandteil seines Denkens und Handelns waren. Die Kunsthalle Krems zeigt am Beispiel von rund 160 Exponaten den Schamanen und Naturforscher Joseph Beuys.

ein Vehikel irgendwo. Joseph Beuys – die Multiples
28.9.2008 – 15.2.2009, Eröffnung: 27. September 2008, 11 Uhr, forum frohner

Adolf Frohner und Joseph Beuys teilten den Gedanken, dass Kunst nicht Selbstzweck ist, sondern Mittel zur Kommunikation. Der große Traum Adolf Frohners, eine Beuys-Ausstellung im Forum, beschäftigt sich mit dem politischen Beuys, so wie Frohner ihn verstanden hat. Kunst und Politik stehen im Mittelpunkt. Die Ausstellung ist eine Recherche über die Aktualität der Beuys'schen Aussagen und die Präsenz seiner Multiples von damals für den heutigen Besucher.

GO NYC. Nin Brudermann – Rainer Ganahl – Mathias Kessler
5.10.2008 – 15.2.2009, Eröffnung: 4.10.2008, 17 Uhr, Kunsthalle Krems

Die Kunsthalle Krems präsentiert in einer Gegenüberstellung drei österreichische KünstlerInnen, die bereits seit mehreren Jahren in New York leben und anerkannter Teil der dortigen Kunstszene sind. Alle drei setzen sich in ihrer Arbeit kritisch mit dem politischen und gesellschaftlichen System der USA auseinander.

Teresa Margolles
5.10.2008 – 15.2.2009, Eröffnung: 4. Oktober 2008, 19 Uhr, Factory

Die Mexikanerin Teresa Margolles (Jahrgang 1963) beschäftigt sich in ihrer Kunst mit dem Tod – besser gesagt mit Toten. In den Leichenschauhäusern von Mexico City begegnet die Künstlerin den Körpern von meist jungen Menschen, die Opfer von Gewaltverbrechen, Drogen oder auch Verkehrsunfällen wurden. Margolles interessiert das 'Leben der Leichen', das Schicksal der toten Körper, welche Verbindungen zwischen dem Leben vor und nach dem Tod bestehen. Die verstörende Gewalt ihrer Werke liegt in der Hinwendung zu dem, was der Körper übriglässt. Sie stehen an der Grenze des Darstellbaren und an der Grenze zur Kunst. Margolles Arbeiten sind traurig, sie stimmen nachdenklich und bestechen gleichzeitig durch ihre Schönheit. In den Monaten September bis November 2008 ist Margolles Stipendiatin von AIR artist-in-residence Krems.


Kunstmeile Krems
Franz-Zeller-Platz 3, 3500 Krems an der Donau
Tel.: 02732/908010-177
geöffnet täglich 10-18 Uhr

 

Quelle: Presseabteilung Kunstmeile Krems

Video
Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Kommentar hinzufügen
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
weitere Meinungen
Keine Kommentare
  1. Stadt Wien
  2. Kunst & Kultur