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Kunst und Künstler

Bilder der Künstlerin Martina Reinhart

Bilder von Martina Reinhart: Die in Wien tätige diplomierte Malerin und promovierte Philosophin beschäftigt sich in ihrer Arbeitzumeist mit Themenschwerpunkten, die sie dann in Zyklen umsetzt.

© Martina Reinhart |

Die in Wien tätige diplomierte Malerin (Akademie der bildenden Künste) und promovierte Philosophin beschäftigt sich in ihrer Arbeitzumeist mit Themenschwerpunkten, die sie dann in Zyklen umsetzt. Sie betrachtet ihre Kunst als ein Fenster zur Welt. 

Die Arbeit von Martina Reinhart ist expressiv und sie hält die Reduktion auf das Wesentliche für maßgeblich, da seit der Erfindung der Photographie kein realistisches Abbilden der Wirklichkeit mehr von Nöten ist.

Anfangs wandte sie sich eher der traditionellen Malerei zu, welche sie dann in themenbezogenen Serien umsetzte und in zahlreichen inter/nationalen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen zu zeigen vermochte. Ein Stipendium in Barcelona im Jahr 2001 sensibilisiert sie für druckgrafische Verfahren und inspiriert sie zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Aspekten der Wirklichkeitskonstruktion im sozial-ästhetischen Kontext. Es entstehen die Zyklen "Model/Quasimodo" und "Scars".

2003 wandte sich Reinhart der Frau, sozusagen ihrer Form im Allgemeinen zu. Für sie sind die unterschiedlichen Rezeptionen, wie auch der Umgang mit diesen Wirklichkeitskonstruktionen der faszinierende Ausgangspunkt, denn sie zeigen das Klassifikationsschema des Blickes. Dem unsterblichen Körper der Werbung wird unter anderem der sterbliche alltägliche Körper gegenüber gestellt. Die Frauentypen werden einander aufgewogen. Inszenierung und Ansichtsweise im Schnittpunkt von Vorstellungsbildern und Darstellungsmöglichkeiten als interaktiver, partiell dialektischer Prozess eröffnen, aber begrenzen und definieren auch die Frauenbilder von Martina Reinhart.

Als Folge entsteht der Zyklus "Das Bild des Mannes" , wo uns Martina Reinhart die Taxonomie des Blickes in Bezug auf den Mann vor Augen führt und schließlich konkludiert Reinhart mit dem Zyklus ‘Das Bild des Kindes’, wobei sie hier unter anderem zeigen möchte, dass die Prämisse der Beherrschung der äußeren Erscheinung, wie die Inszenierung selbst nicht das ganze "Kindsein" umfasst bzw. umfassen kann. Wohl aber die Rezeption und Ansichtsweise, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität.

Jetzt wendet sie sich "Chimären" zu, da in unserer supermodernen Zeit wir Menschen immer mehr zu Phantasiegestalten unserer selbst werden.

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