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Kunst & Kultur Text: Claudia Ohswald

Galerien Wien

Informationen über Galerien Wien - Galerie Adressen, Telefonnummern, Öffnungszeiten.

Besucher in einem weißen Raum mit 8 bunten Bildern an den Wänden. Zwei Frauen im Vordergrund die ein Glas Sekt trinken.
© Dollarphotoclub/ shotsstudio |

Die Galerie

Spricht man heute von ein einer Galerie, hat jeder sofort eine gewisse Vorstellung. Für den Besucher ist es ein Raum, in dem man Kunstwerke betrachten kann und diese, im Vergleich zu einem Museum oder einer Kunsthalle auch gleich käuflich zu erwerben sind. Sammler, Galerie-Scouts und kunstaffine Menschen lieben es durch Galerien zu schlendern, oder zu pilgern, um aufzuspüren, was es Neues, noch nicht Dagewesenes an sehenswürdiger Kunstproduktion am Markt gibt. Auch von touristischer Seite ist der Besuch einer Galerie schon ein Punkt in der Liste der Sehenswürdigkeiten am Städtereiseplan. So bilden Besucher, Sammler, Kunstinteressierte und die Künstler selbst die Zielgruppe, die eine Galerie ganz unterschiedlich verwenden und benützen. Diese verschiedenartige Nutzung ist eine Grundvoraussetzung der Bespielung dieser Schauräume.

Das Wort Galerie leitet sich vom mittelalterlichen galilea ab, und war die Bezeichnung einer Vorhalle in einer Kirche. Die italienischen Sprachwurzelnführen zurück auf galleriea, wie die altfranzösischen, auf „galilée“ und meinten einen langen, gedeckten  Säulengang. Denn in der Architektur galt eine Galerie als ein Raum, der länger als breit ist und an den Längsseiten Lichtöffnungen aufweist. Lichteinfall und Helligkeit waren schon immer ein wichtiges Charakteristikum einer Galerie.
Diese Art Laufgänge an den Längsseiten von Kirchen, Schlössern und Burgen waren oftmals zu einem größeren Raum hin geöffnet. So wurden die ersten Galerien an romanischen Kirchen angebracht. Die an einer Seite geöffneten Laufgänge wurden mit Arkaden versehen. Diese Galerien waren meist offen, aber in Frankreich entstanden im 16. Jahrhundert verglaste Galerien. Mit hohen Fenstern versehen, wurden die Galerien seit jeher zu Orten der Helligkeit und Festlichkeit. Die Weiterentwicklung der Galerien zu prunkvollen Festsälen fand im 17. und 18. Jahrhundert statt. Die Galerie, war ein Gang, der einen oder mehrere Räume verbunden hat.

Das Wasserschloss Chenonceau im gleichnamigen französischen Ort wird auch das Schloss der Damen genannt. Im Laufe der Historie hatten viele Frauen Einfluss auf die Entwicklung des Gebäudes. Das Schloss beherbergt viele Gemälde großer Meister.
Die Galerie führt über den Fluss Cher. Den Bau der  Galerie hat Chenonceau   Katharina von Medici zu verdanken. Nach Versailles ist Schloss Chenonceau die zweit- größte Touristenattraktion.
Man denke an die prunkvolle Spiegelgalerie von Schloß Versailles, oder die Bildergalerie im Louvre in Paris. Italien kann voller Stolz auf die Uffizien verweisen.
Bei diesem kleinen historischen Abriss, wird verständlich, dass Galerien, immer besondere Räumlichkeiten waren, die für Feste, Empfänge und Anlässe aller Art genutzt wurden.

Durch die vorherrschenden Lichtverhältnisse luden die damaligen Galerien gerade dazu ein Kunstwerke und Kunstschätze in einem stilvollen Rahmen publikumswirksam zu präsentieren. Die später gebräuchliche Bezeichnung von Ahnengalerie und Gemäldegalerie stammte aus dieser Zeit.
So gesehen wurde in der Vergangenheit die Nutzung von der Galerie als Ausstellungs-ort vorgegeben.

Die Art der Präsentation von Kunstwerken hat die Wahrnehmung der oben genannten Zielgruppe beeinflusst. Dadurch wurde die Kunstproduktion der Künstler sichtbar gemacht und diese durch die Betreiber der Galerie, die Galeristen vorangetrieben.
Welcher Künstler arbeitet schon gerne für die Schublade? Kunst muss gesehen werden. Insoferne haben Galerien das Überleben von Künstlern wie ihrer Kunst ermöglicht.
Die Galerie ist ein Raum, der Kunst sichtbar macht und die Ausgangsbasis für den Kunstmarkt schafft.

Galerien Wien

Es gibt eine Vielzahl an Galerien in Wien, einer Stadt, die im Zentrum der Kunstwelt steht. Schöne Orte, in denen Kunst präsentiert wird. Zu sehen gibt es Werke großer Meister, als auch Werke, junger, vielversprechender Künstler, die den Kunstmarkt revolutionieren.

Anika handelt Galerie
16., Yppenplatz 5/4
Di-Fr 14-18 Uhr Sa 10-13 Uhr
0699 106 81 871

Artmark Galerie
1. Singerstraße 17 - Eingang Grünangergasse
Do, Fr 13-19 Uhr Sa 11-15 Uhr
01 512 98 80

Plattform für junge Kunst – Bäckerstrasse4
1., Bäckerstraße 4
Di-Fr 11-19 Uhr Sa 11-17 Uhr
0676 555 1 777

Projektraum Viktor Bucher
2., Praterstraße 13/1/2
01 212 69 30 od 0676 561 98 80

Charim Wien/Charim Ungar Berlin
1., Dorotheergasse 12/1
Di-Fr 11-18 Uhr Sa 11-14 Uhr
01 512 09 15

Galerie Dana Charkasi
1., Fleischmarkt 11
Di-Fr 13-18 Uhr Sa 11-14 Uhr
01 532 10 29

Galerie Chobot
1., Domgasse 6
Di-Fr 13-18 Uhr Sa 11-16 Uhr
01 512 53 32 od 0676/520 70 96

Galerie Heike Curtze
1., Seilerstätte 15/16 (3. Stock)
Di-Fr 11-19 Uhr Sa 12-16 Uhr
01 512 93 75

Kerstin Engholm Galerie
4., Schleifmühlgasse 3
Di-Fr 11-18 Uhr Sa 11-15 Uhr
01 585 73 37

Galerie Wolfgang Exner
1., Rauhensteingasse 12
Di-Fr 11-18 Uhr Sa 11-17 Uhr
01 512 99 17

Galerie Frey
1., Gluckgasse 3
01 513 82 83

Galerie Hartmann
2., Gredlerstraße 2
Di-Do 14-18 Uhr Fr 14-20 Uhr Sa 9-13 Uhr
01 715 26 28 od 0664/736 012 92

Hilger modern/contemporary
1., Dorotheergasse 5
Di-Fr 10-18 Uhr Sa 10-16 Uhr
01 512 53 15

Galerie Ulrike Hrobsky
1., Grünangergasse 6
Di-Fr 13-18 Uhr Sa 11-15 Uhr
01 513 76 76 od 0676/518 32 01

Galerie Andreas Huber
4., Schleifmühlgasse 6-8, 2. Stock
Di-Fr 11-18 Uhr Sa 11-15 Uhr
01 586 02 37

Galerie Grita Insam
1., An der Hülben 3/Seilerstätte
Di-Fr 12-18 Uhr Sa 11-16 Uhr
Juli, August Samstag geschlossen
01 512 5330

Galerie Martin Janda
1., Eschenbachgasse 11
Di-Fr 13-18 Uhr Sa 11-15 Uhr
01 585 73 71

Georg Kargl Fine Arts Vienna
4., Schleifmühlgasse 5
Di-Fr 11-19 Uhr Sa 11-16 Uhr
01 585 41 99

Galerie Knoll Wien Budapest
6., Gumpendorferstraße 18
Di-Fr 13-19 Uhr Sa 13-17 Uhr
01 587 50 52

Christine König Galerie
4., Schleifmühlgasse 1A
Di-Fr 11-19 Sa 11-16 Uhr
01 585 74 74

Galerie Konzett
1., Spiegelgasse 21
Di-Fr 11-18 Uhr Sa 11-17 Uhr
01 513 01 03

Galerie Krinzinger
1., Seilerstätte 16
Di-Fr 12-18 Uhr Sa 11-16 Uhr
01 513 30 06

KRO ART CONTEMPORARY
6., Getreidemarkt 15
Di-Fr 14-19 Uhr Sa 12-17 Uhr
01 585 71 43

Krobath Wien | Berlin
1., Eschenbachgasse 9
Di-Fr 13-18 Sa 11-15 Uhr
01 585 74 70

Galerie Lang Wien
1., Seilerstätte 16 – Mezzanin
Di-Fr 12-18 Uhr Sa 11-16 Uhr
01 512 20 19

Galerie Emanuel Layr
1., An der Hülben 2
Di-Fr 12-18 Uhr Sa 12-15 Uhr
01 524 54 90

Mario Mauroner Contemporary Art Salzburg Vienna
1., Weihburggasse 26
Di-Fr 11-19 Uhr Sa 11-16 Uhr
01 904 2004

Galerie Meyer Kainer
1., Eschenbachgasse 9
Di-Fr 12-19 Uhr Sa 11-16 Uhr
01 585 72 77

Galerie Mezzanin
1., Getreidemarkt 14/Eschenbachgasse
Di-Fr 11-18 Sa 11-15 Uhr
01 526 43 56

MOMENTUM
4., Schleifmühlgasse 1
Di-Fr 11-19 Sa 11-15 Uhr
01 22 888 93

Galerie nächst St. Stephan
1., Grünangergasse 1
01 512 12 66

Galerie Raum mit Licht
7., Kaiserstraße 32
Di-Fr 14-18 Sa 11-14 Uhr
01 524 04 94

GABRIELE SENN GALERIE
4., Schleifmühlgasse 1A
Di-Fr 11-18 Sa 11-15 Uhr
01 585 25 80

Galerie Steinek
1., Eschenbachgasse 4
Di-Fr 13-18 Uhr Sa 11-15 Uhr
01 512 87 59

Galerie | michaela | stock
4., Schleifmühlgasse 18
Di-Fr 16-19 Uhr Sa 11-15 Uhr
01 920 77 78 od 06991/ 920 77 78

WestLicht.Schauplatz für Fotografie
7., Westbahnstraße 40
Di-Fr 14-19 Uhr Do 14-21 Uhr Sa, So Fei 11-19 Uhr
01 522 66 36-60

Galerie Hubert Winter
7., Breite Gasse 17
Di-Fr 11-18 Sa 11-14 Uhr
01 524 09 76

ZS art KunstRaum
7., Westbahnstraße 27-29
Mo-Fr 11-19 Uhr
01 895 93 95

Galerie Sandpeck
8., Florianigasse 75
Mo-Sa 14-19 Uhr (bei Ausstellungen)
0699 11 213056 ab Mittag

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