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EVITA PERON - Satire von Copi

„EVITA PERON“, eine Satire von COPI (Raúl Damonte Botana). Diese komische, bitterböse Satire über die Gemeinheiten von Macht und Herrschsucht, dreht sich um Maria Eva Duarte de Perón, eine der schillerndsten Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts.

Evita Peron (Foto von Mario Lang)
Evita Peron (Foto von Mario Lang)

Hubsi Kramar bittet zum Sommerausklang zu einer besonderen

Premiere am 20. 8. 2007 (20.00 Uhr):

„EVITA PERON“
Satire von COPI (Raúl Damonte Botana)

 
Mit Lucy McEvil als „Evita“

in weiteren Rollen:

Elisabeth PROHASKA (Mutter)
Tamara STERN (Krankenschwester)
Andreas ERSTLING (Ibiza)
Hubsi KRAMAR (Peron)

 
Regie: Hubsi KRAMAR

 
Weitere Vorstellungen:

22. August – 15. September 2007
(jeweils Mi. – Sa., Beginn: 20.00 Uhr)

          
Information und Karten : 3raum.or.at
Tel. 0650/32 33 377

Eintritt:  € 18,-- / € 12,--

 
3raum-anatomietheater
Raum 2 / Anatomiesaal
A-1030 Wien; Beatrixgasse 11


EVITA PERON
von Copi
(Uraufführung: 1971, Théâtre de l'Epée-de-Bois, Paris)

Diese komische, bitterböse Satire über die Gemeinheiten von Macht
und Herrschsucht, dreht sich um Maria Eva Duarte de Perón, eine der schillerndsten Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts.
Es ist eine schwarze Komödie, in der Copi ein ganz anderes Bild der
„Heiligen“ EVITA zeichnet. Copi ist ja unter anderem ein anerkannter
Comic Zeichner. Er ist aus seinem Mutterland Argentinien emigriert,
um in Paris zu leben. Er rechnet ab mit dem Peronismus und der
Ikone Evita Peron; er sieht sie berechnend, grausam, egoistisch
und selbst ihren Mann und ihre Mutter hassend.

In dem Stück hat sich Evita mit ihrem Mann, dem Präsidenten Peron,
dem Vertrauten Ibiza, ihrer Mutter und ihrer Krankenschwester
eingeschlossen. Sie gibt vor schwer Krebs krank, kurz vor ihrem
Tode, zu sein. Wenn sie stirbt, soll sie ein Staatsbegräbnis erhalten.

In dieser Tatsache sieht sie ihre Chance, endlich ihrer untragbar
gewordenen Situation zu  entkommen und mit Hilfe ihres, in der
Schweiz gehorteten Geldes, ein neus Leben anzufangen, befreit
von ihrem verhassten Mann und dem Amt, welches ihr zur Bürde
geworden ist. Um dieses Ziel zu verwirklichen, ermordet sie
gemeinsam mit Ibiza die Krankenschwester, der sie zuvor ihr Kleid
angezogen hat. Die tote Krankenschwesterr wird entsprechend
geschminkt und bekommt Evitas Perücke. Der wirklichen Evita zum
Verwechseln ähnlich, soll sie einbalsamiert und den wartenden,
trauernden Volksmassen präsentiert werden, bevor sie endgültig
begraben wird…

Text: GAMUEKL - Gabriele Müller-Klomfar

Foto: Mario Lang

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