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Ausstellungen Text: Anja Haidenschuster

Geschichte in Geschichten: Wer ist schuld am Tod von Edith Winkler?

Am Montag, den 28. November 2016 findet im Jüdischen Museum eine Vorstellung von Unterrichtsmaterial zur Lebensgeschichte von Edith Winkler statt.

Schwarz-Weiß Bild
© Jüdisches Museum Wien |

„Bitte nimm mich mit. Bitte geh nicht weg.’ Das war es“, erinnert sich Jehudith Hübner (ehemals Jessy Winkler) an den Abschied von ihrer Schwester Edith.

Ausgangspunkt des im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellten Unterrichtsmaterials ist die Lebensgeschichte von Edith Winkler, die 1930 in Wien geboren, 1941 in das Ghetto Litzmannstadt deportiert und 1942 im Konzentrationslager Kulmhof ermordet wurde. 

Die Frage, wer für ihren Tod verantwortlich ist, wird anhand von Edith Winklers Biographie sowie Kärtchen mit Informationen zu Lebensgeschichten und Entscheidungen von Akteurinnen und Akteuren diskutiert.

Axel Schacht, der maßgeblich an diesem Unterrichtsmodell mitgearbeitet hat, stellt das Material vor. Hannah Landsmann erläutert die im Jüdischen Museum Wien angewandten Methoden der „Holocaust Education“ anhand von konkreten Vermittlungsprogrammen, die immer die Biografien und Geschichten junger Wienerinnen und Wiener zum Ausgangspunkt machen.

Für die jeweiligen Veranstaltungen werden Teilnahmebestätigungen ausgestellt. Sie gelten als Fortbildungsveranstaltungen im Sinne des BMB.

Eine Veranstaltung für Lehrer, Vermittler und Interessierte, die in Kooperation mit erinnern.at durchgeführt wird.

Wer ist schuld am Tod von Edith Winkler?

Wann: 28.11.2016

Beginn: 16:00 Uhr

Wo: Jüdisches Museum Wien (die genau Adresse finden Sie im Adressblock)

Eintritt: für Lehrer und Besucher mit gültigem Ausstellungsticket frei

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