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Ausstellung „NOTEN:BILDER“ im Haus der Musik

Das Haus der Musik, ein Museum der Wien Holding, präsentiert in Anknüpfung an die neue interaktive Installation „Stairplay” die neue Kabinettausstellung „NOTEN:BILDER“ im Innenhof des Hauses. Hier werden ausgewählte Meilensteine der Musiknotation, historische Autographen bedeutender Komponisten sowie grafische Notationsformen und filmische Herangehensweisen an zeitgenössische Partituren gezeigt.

Pianist Lang Lang und Kinder auf einem Foto bei der Ausstellung
© Iby Jolande Varga | Bis Ende September kann man im Haus der Musik handschriftliche Partituren berühmter Musiker und Komponisten entdecken

Die Geschichte der Musiknotation

Die neue Kabinettausstellung „NOTEN:BILDER“ führt die BesucherInnen in Anlehnung an die Klangtreppe „Stairplay“ noch weiter in die Welt der Musik. Denn das Aussehen der Notenschrift hat sich von den Anfängen – die bis in die Antike zurückreichen – bis heute mehrfach gewandelt. Die Geschichte der Notation brachte in den vergangenen mehr als 2.000 Jahren unterschiedliche Systeme, Musik schriftlich zu erfassen, hervor. Die hier präsentierten „Notenbilder“ zeigen ausgewählte Meilensteine dieser Entwicklung, bis hin zu der seit dem 17. Jahrhundert gebräuchlichen Standard-Notation, auf.

Darüber hinaus wird anhand von Autographen jener Komponisten, denen im Haus der Musik auch eigene Ausstellungsräume gewidmet sind, deren individuelle Handschrift im Umgang mit Musiknotation ersichtlich. Dass die Form der Notenschrift ein sich wandelnder Prozess ist, zeigen die im Innenhof beispielhaft präsentierten grafischen Notationen sowie filmische Herangehensweisen an die Partitur, zum Beispiel über die Komponisten Anestis Logothetis oder Heinz Kratochwil. Wie die ausgewählten Notationsbeispiele schließlich klingen, lässt sich am Terminal entdecken.

Interaktive Klangtreppe

Seit Kurzem ist auch die interaktive Installation „Stairplay“ im Haus der Musik zu bestaunen, die die „Grundlage“ für die neue Kabinettausstellung „NOTEN:BILDER“ bietet. Die Feststiege des Klangmuseums verwandelt sich dabei in ein Piano mit 13 bewegungssensitiven Stufen als Tasten. Dazu leuchtet das entsprechende Notenbild am Wandpaneel. BesucherInnen erfahren auf diese Weise den Zusammenhang zwischen Instrument und Notation – spielerisch, unmittelbar und reduziert auf das Wesentliche. „Stairplay“ ist kombiniert mit einem neu entwickelten Konzept der Musikvermittlung, bestehend aus 21 Lernkarten und ermöglicht es, Schritt für Schritt die Grundlagen musikalischer Notation kennen zu lernen.

Die Kabinettausstellung „NOTEN:BILDER“ ist noch bis Ende September 2015 im Innenhof des Haus der Musik zu sehen.

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