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Ausstellungen

Mozart im Mozarthaus

Neue Sonderausstellung des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde widmet sich Mozarts produktivsten Jahren und gewährt Einblick in das gesellschaftliche Leben des Musikgenies.

W. A. Mozart Seitenansicht
© Gesellschaft der Musikfreunde in Wien | Ölgemälde von Wolfgang Amadeus Mozart.

Wann: 27. Jänner 2016 - 15. Jänner 2017

Wo: Mozarthaus Vienna, Domgasse 5, 1010 Wien

Highlights im Komponistenalltag

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums präsentiert das Mozarthaus Vienna, ein Unternehmen der Wien Holding, ab 27. Jänner die neue Sonderausstellung „Mozart im Mozarthaus. Highlights im Komponistenalltag“, die in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien entstanden ist. Mehr als zweieinhalb Jahre hat Mozart im Haus Domgasse 5 (bzw. Schulerstraße 8) gewohnt. Es ist die einzige bis heute erhaltene Wohnung des Musikgenies in Wien. In diesen Jahren – 1784 bis 1787 – hat er in Wien seine künstlerische und gesellschaftliche Anerkennung gefunden; erlebt hat er dies in jener Wohnung, die heute noch existiert und als Museum zugänglich ist. Das Ziel der Ausstellung ist es, Mozarts künstlerisches Leben und kompositorisches Schaffen während dieses für ihn so wichtigen Zeitraums in ausgewählten Highlights und mit hochkarätigen Exponaten (Originalhandschriften, Erstausgaben, verschiedenen Lebensdokumenten, zeitgenössischem Bildmaterial) den BesucherInnen nahezubringen.

Mozart hat in diesem Haus Hauptwerke geschaffen, wie „Le Nozze di Figaro“ und das d-Moll-Klavierkonzert KV 466, aber auch Gelegenheitskompositionen zur musikalischen Unterhaltung, wie die Hornduette KV 487. Er hat hier mit allen wichtigen Kollegen und Künstlerfreunden verkehrt, an der Spitze Joseph Haydn, und sich über den einzigen Besuch seines Vaters in Wien gefreut. Haydn hat er in diesem Haus seine ihm gewidmeten Streichquartette vorgespielt. Mozart hat hier seine erfolgreichsten öffentlichen Konzerte vorbereitet, für die er neue Klavierkonzerte komponiert hat. Zu seinem Alltag gehörte auch, dass er hier mit Verlegern verhandelt und SchülerInnen unterrichtet hat. Trotz bester Einnahmen aus Auftragswerken, den Erlösen von Konzerten und Publikationen und dem Unterricht sind bei ihm in dieser Zeit auch erstmals die bekannten Geldnöte aufgetreten. Die Ausstellung vermittelt einen konzentrierten Blick auf die vielleicht wichtigsten Jahre Mozarts und bringt ihn uns als genialen Komponisten menschlich näher.

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