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Jürgen Weber
Ausstellungen Text: Jürgen Weber

Unteres Belvedere zeigt Klimt und die Ringstraße

2. Juli bis 11. Oktober 2015: Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150. Jubiläum der Ringstraße wird auch das Untere Belvedere eine ganz besondere Ausstellung zeigen, die vor allem der KünstlerCompagnie rund um Gustav Klimt gewidmet ist. Erstmals werden dabei auch Arbeiten des jungen Klimt gezeigt, die der Öffentlichkeit bisher vorenthalten wurden. Zudem wird der mondäne Lebensstil einer ganzen Epoche durch Rekonstruktionen ganzer Dekorationsensembles wieder zum Leben erweckt.

Gustav Klimt und seine Medizin
© Belvedere | Gustav Klimt und seine Medizin

Wann: 2.7. - 11.10. 2015

Wo: Unteres Belvedere

Öffnungszeiten: Täglich 10 bis 18 Uhr, Mittwoch 10 bis 21 Uhr

Die Kunst der Ringstraße

Die Ausstellung Klimt und die Ringstraße zeigt die Kunst der Ringstraßenzeit, ihre Sammler und ihre Sammlungen und versucht auch Zusammenhänge mit den Mäzenen der Ringstraße herzustellen. Gezeigt werden u.a. Werke von:

  • Carl Rahl,
  • Hans Makart
  • Gustav Klimt. 

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung

  • Ausstattungsbilder für das Burgtheater und das Kunsthistorische Museum,
  • Entwürfe für die prunkvollen Räume des Palais Epstein,
  • Makarts Gemälde für Nikolaus Dumbas Arbeitszimmer,
  • Teile der Ausstattung von Dumbas Musikzimmer von Gustav Klimt und der Künstler-Compagnie
  • Mobiliar aus Makarts Besitz.

Weitere Pretiosen aus dem Besitz von Mäzenen wie Friedrich von Leitenberger und Nikolaus Dumba oder Familie Bloch-Bauer.

Pracht und Glanz eines Boulevards

Der Prachtboulevard des 19. Jahrhunderts - die Wiener Ringstraße – zeigte wie kein anderes Gesamtkunstwerk der Moderne die vollständige Machtentfaltung des Adels und Bürgertums und veranschaulichte damit auch den alleinigen Machtanspruch Wiens als alleiniges Zentrum der Donaumonarchie und zugleich auch als politische Großmacht auf dem europäischen Kontinent.  Wien wurde durch seine Modernisierung Mitte ab des 19. Jahrhunderts nicht nur innerhalb der Monarchie, sondern auch in ganz Europa zu einem dynamisch-repräsentativen Wirtschafts- und Handelszentrum und etablierte sich weit über seine Grenzen hinaus als Metropole der Moderne.

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