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Vivian Schulz
Ausstellungen Text: Vivian Schulz

Gründung der Albertina zwischen Dürer und Napoleon

In der Albertina findet von 14. März bis 29 Juni 2014 die Ausstellung mit dem Titel "Die Gründung der Albertina - Zwischen Dürer und Napoleon" statt. Gezeigt werden rund 400 Werke des adeligen Ehepaares. Zu sehen ist auch der berühmte Feldhase von Dürer, der nach Restaurierung und 10 jähriger Schonfrist erstmalig wieder der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Zusehen ist einer der vielen Ausstellungsräume der Albertina mit Werken aus der Sammlung der Gründer Herzog Albert und Erzherzogin Marie Chistine.
© Albertina Wien | Ausstellung über die Gründer der Albertina

Die Gründer der Albertina

Die neue Ausstellung in der Albertina dreht sich um die kunsthistorische Sammlung von Herzog Albert von Sachsen-Teschen, der zusammen mit seiner Ehefrau Erzherzogin Marie Christine Gründer der Albertina war. Auf Wunsch seiner Ehefrau begann Herzog Albert mit der Sammlung von Kunstwerken. Die Zeitspanne, die von der großangelegten Ausstellung dokumentiert wird, reicht von 1738 bis 1822. Die Lebensstationen von Herzog Albert und Erzherzogin Marie Christine stellen mit Dresden, Rom, Paris, Brüssel und Wien die führenden Zentren der Kunst und Politik dar. Sie geben dabei zugleich auch Einblicke in die verworrenen Netzwerke von Sammlern und Kunsthändlern, sowie in das prunkvolle Leben des europäischen Hochadels. Natürlich werden mit den Kunstwerken auch wichtige Ereignisse der Epoche angeschnitten, wie die politische und geistige Neuorientierung während der Aufklärung.

Mehr zur Geschichte der Albertina in Wien

Die Sammlung von Albert und Marie Christine

Die Ausstellung beginnt mit der Kindheit von Albert und Marie Christine, gefolgt von ihrer Heirat und ihrer Italienrundreise. Die großangelegte Präsentation vereint die Meisterwerke der Sammlung. EDie geht von Michelangelo über Rembrandt und Rubens bis hin zu Kunstwerken von Caspar David Friedrich. Auch das Herzstück der Albertina, Dürers berühmter Feldhase kann nach zehn langen Jahren wieder dem interessierten Publikum gezeigt werden. Er gehört seit 1796 in Herzog Alberts Sammlung und gilt wegen seiner beeindruckend realistischen Darstellung zu den Glanzstücken der Albertina. Unter den Sammlungswerken finden sich auch viele Leihgaben aus aller Welt, die die Umstände und das Leben der Namenspatrone noch besser aufzeigen sollen.

Die Ausstellung will vor allem der spannenden Lebensgeschichte ihrer Gründer Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Erzherzogin Marie Christine Dank sagen und das Publikum so an die Geschichte des Hauses näher bringen. Spektakuläre Meisterwerke der Sammlung lassen in die Zeit der Aufklärung eintauchen.

Führungen zur Ausstellung

Die Albertina bietet für interessierte Besucher auch öffentliche Führungen zu der Ausstellung an. Tickets für eine rund 60 minütige Führung gibts es an der Kassa für rund 4 Euro. Eine vorherige Reservierung ist leider nicht möglich. Gruppen, die mehr als 10 Personen beinhalten sollten vorher eine individuelle Führung vereinbaren.

Weitere Infos zur Albertina über Preise und die Sammlung hier.

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