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Ausstellungen Text: Maria Mayrhofer

Foto Automaten Kunst

Foto Automaten Kunst - eine neue Ausstellung im Kunst Haus Wien, die mit rund 300 Exponaten den Fotoautomaten als Kunstmedium in den Mittelpunkt rückt. Vom 10. Oktober 2012 bis 13. Jänner 2013 sind Werke namhafter internationaler Künstler, wie Arnulf Rainer, Andy Warhol und Salvador Dalí zu sehen. Außerdem wird die Rolle des Fotoautomaten im Film beleuchtet und der Ausstellungsbesuch mit einem Fotowettbewerb abgerundet.

Foto Automaten Kunst

Von den Surrealisten bis Rainer und Warhol – das Kunst Haus Wien zeigt vom 10. Oktober 2012 bis 13. Jänner 2013 eine neue Ausstellung rund um den Fotoautomaten mit Exponaten namhafter internationaler Künstler.
Bei dieser Ausstellung wird die Maschine in ihrer ursprünglichen Funktion auf der einen Seite und das künstlerische Spiel mit Identitäten sowie das Erzählen kurzer Geschichten auf der anderen Seite gezeigt.
Intensiven Gebrauch vom Fotoautomaten machten die Surrealisten und ließen ihn zum künstlerischen Medium werden. In der letzten Ausgabe der Zeitschrift „La Revolution Surrealist“ wurden im Dezember 1929 16 Selbstportraits publiziert, darunter von Luis Buñuel, Max Ernst und Salvador Dalí. In der Ausstellung wird die Vorlage der Montage sowie weitere Originale aus dieser Zeit präsentiert.
Auch in den 1960er – und 1970er Jahren waren Künstler von der Ausführung eines Kunstwerkes durch eine Maschine fasziniert. 1963 beispielsweise begann Andy Warhol den Fotoautomaten für seine Portraits zu nützen. Er ließ ein derartiges Gerät in der Factory aufstellen, in der während der folgenden 5 Jahre zahlreiche Bildserien von dort aus- und eingehenden Menschen entstanden.
In den späten 1960er Jahren griff auch Arnulf Rainer auf Technik ohne menschliches Eingreifen zurück und legte einen Katalog von gesellschaftlich ignorierten, extremen Ausdrucksformen an. Er verband die Intensität des Ausdrucks mit dem automatisierten Aspekt der Aufzeichnung, wodurch sein Status als Schöpfer verwischte.

Rolle des Fotoautomaten im Film

Hier werden das Album und Sequenzen aus dem im Jahre 2001 von Jean-Pierre Jeunet gedrehten Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“ gezeigt. Das Album setzt sich aus in der Nähe von Fotoautomaten von Menschen weggeworfenen Automatenfotos zusammen.
Weitere Ausschnitte aus Filmen wie Godards „Masculin féminin“ oder Scotts „Hannibal“ zeigen die Rolle des Fotoautomaten als wichtiges Thema in der Geschichte des Kinofilms.

Fotowettbewerb

Das Kunsthaus stellt ab 9. Oktober 2012 einen Fotoautomaten im Museumsfoyer zur Verfügung. Um am Wettbewerb teilzunehmen, muss ein Fotostreifen mit 4 Bildern und ausgefüllter Teilnahmeerklärung an der Museumskassa bis 11. November 2012 abgegeben werden. Die zehn kreativsten Einreichungen werden am 21. November 2012 um 19 Uhr im Kunst Haus Wien bekanntgegeben. Anschließen werden die Gewinner-Sujets bis 13. Jänner 2012 in der Ausstellung präsentiert.

Eintrittspreise Hundertwasser oder Sonderausstellung

Erwachsene 10 Euro
Kinder bis 10 Jahre Eintritt frei!
Kinder /Jugendliche 11-18 Jahre 5 Euro
Schüler 11-18 Jahre im Klassenverband 3 Euro
Ermäßigt 8 Euro
Kunst Haus Wien Montag (ausgenommen feiertags) 5 Euro
Jahreskarte 22 Euro

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