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Fernando Botero Ausstellung

Fernando Botero Ausstellung: Nicht die Abbildung der Wirklichkeit ist das Ziel der Kunst, sondern die Erschaffung einer eigenen Welt.“ (Ferndando Botero) Das Bank Austria Kunstforum zeigt vom 12. Oktober 2011 bis 15. Jänner 2012 einen Ausschnitt aus Botero’s Schaffen.

„Nicht die Abbildung der Wirklichkeit ist das Ziel der Kunst, sondern die Erschaffung einer eigenen Welt.“ (Ferndando Botero)

Das Bank Austria Kunstforum zeigt vom 12. Oktober 2011 bis 15. Jänner 2012 einen Ausschnitt aus Botero’s Schaffen.
Fernando Botero’s opulente Figuren haben nun Einzug in das Bank Austria Kunstforum gehalten, welches dem Künstler somit die erste umfassende Präsentation seiner Arbeit  in Österreich widmet. Das Werk des kolumbianischen Malers und Bildhauers eröffnet eine Welt von scheinbar harmloser Heiterkeit, voller Doppeldeutigkeit und Raffinesse. Botero’s lateinamerikanische Heimat spiegelt sich auch in seinen Porträts, Akten und Stillleben wider. „Ich bin der kolumbianischste unter den kolumbianischen Künstlern“, sagt Fernando Botero über sich selbst. Der Charme seiner Figuren liegt unter anderem in  ihrer präzisen Form- und Farbgebung. Botero lässt die Sinnlichkeit des Lebens und seine Vergänglichkeit aufeinander prallen, seine Werke sind voller Melancholie und Nostalgie.

Das Leben Botero‘s

Der lateinamerikanische Künstler Fernando Botero wurde am 19. April 1932 in der kolumbianischen Stadt Medellín geboren. Fernando besuchte nach der Volksschule das Jesuitengymnasium.
Bereits 1949 erschienen seine Illustrationen in der Tageszeitung El Colombiano. Nach einem Umzug nach Bogotá entstanden erste Kontakte zur dortigen künstlerischen Avantgarde und es kam 1951 zur ersten Einzelausstellung in der Galerie Leo Matiz. Eine weitere Ausstellung in der Galerie Leo Matiz fand bereits 1952 statt. Nachdem Boteros Gemälde An der Küste den zweiten Preis des IX. Salons der kolumbianischen Künstler erhielt, begab sich der Maler auf seiner ersten Europa-Reise zunächst nach Barcelona und später nach Paris. Dort studierte er im Louvre die Alten Meister und fertigte Kopien an. Die Reise führte Fernando Botero daraufhin nach Italien, wo er sich mit der Kunst der Frührenaissance und Freskomalerei beschäftigte.

1955 kehrt Botero nach Bogotá zurück und heiratete Gloria Zea, die ein Jahr später seinen Sohn Fernando zur Welt brachte. Die Familie lebte nun in Mexico City und Botero beschäftigte sich intensiv mit präkolumbianischer Volkskunst.
Zu seiner bis heute charakteristischen voluminösen Formensprache fand Fernando Botero zum ersten Mal in seiner Zeichnung Stillleben mit Mandoline. Bei diesem Werk wirkt der Resonanzkörper der Mandoline im Vergleich zum Schallloch stark überdimensioniert.

1958 erhielt Botero eine Professur für Malerei an der Kunstakademie von Bogotá und sein Gemälde Camera degli sposi (Hommage an Mantegna) erreichte beim XI. Kolumbianischen Salon den 1. Preis. Im selben Jahr kam auch seine Tochter Lina zur Welt, zwei Jahre später Sohn Juan Carlos, doch kurz darauf wurde seine Ehe mit Gloria Zea geschieden. Nach einem Umzug nach New York und der Bekanntschaft mit führenden Vertretern der New York School of Painting, wie etwa Mark Rothko  kaufte das New Yorker Museum of Modern Art 1961 Boteros Gemälde Mona Lisa, im Alter von 12 Jahren, nachdem es 1959 auf der Biennale von Sao Paulo zu sehen war.
Ein paar Jahre später heiratete Fernando Botero erneut. Diese 2. Ehe mit Cecilia Zambrando wurde nach 9 Jahren ebenfalls geschieden. Der gemeinsame Sohn Pedro kam 1974 im Alter von vier Jahren bei einem Autounfall ums Leben.
Botero’s erste wichtige Ausstellung in Europa war jene in der Kunsthalle Baden-Baden im Jahre 1966, in dem eine weitere Ausstellung im Milwaukee Art Center seinen Durchbruch in den USA bedeutete.
Botero zog 1973 nach Paris und beschäftigte sich zunehmend mit der Skulptur. Es folgten Wanderausstellungen in Belgien, Norwegen, Schweden, den USA und Japan und 1999 wurden auf der Piazza della Signoria in Florenz 30 monumentale Skulpturen ausgestellt.
Fernando Botero stiftete den Museen in Medellín und Bogotá sowohl 200 eigene Werke als auch 100 Meisterwerke seiner Sammlung, darunter Gemälde von Chagall, Picasso, Monet und Klimt.
Heute lebt und arbeitet Botero in Paris, New York, Monte Carlo und Pietrasanta (Italien).

Dauer:                 12. Oktober 2011 – 15. Jänner 2012
Öffnungszeiten:         Täglich 10 – 19 Uhr, Freitag 10 – 21 Uhr
Adresse:             1010 Wien, Freyung 8
Tickets:             Bank Austria Kunstforum
                Club Bank Austria in allen Zweigstellen
                Austria Ticket Online (www.ato.at)
                Österreich Ticket (www.oeticket.com)

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