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Jürgen Weber
Ausstellungen Text: Jürgen Weber

Belvedere - Im Lichte Monets

24. Oktober 2014 bis 8. Februar 2015: Die Ausstellung IM LICHTE MONETS zeigt in der Orangerie des Unteren Belvedere Ikonen des Impressionismus, die auch auf die heimische Kunst großen Einfluß ausgeübt haben. Für die Ausstellung wurden Schlüsselwerke Claude Monets, die zum Teil noch nie in Österreich zu sehen waren, von Leihgebern ausländischer Provenienz zu einer einzigartigen Ausstellung zusammengestellt.

violett, Brücke, Schlote, Nebel
© Milwaukee Art Museum, Hinterlasenschaft Mrs. Albert t. Friedmann/Belvedere, Wien | Claude Monet Brücke in Milwaukee Sonnenlichteffekt

IM LICHTE MONETS
Österreichische Künstler und das Werk des großen Impressionisten

 

Belvedere: Orangerie

 

Öffnungszeiten

Täglich 10 bis 18 Uhr
Mittwoch 10 bis 21 Uhr

 

Pressekonferenz

23. Oktober 2014, 10 Uhr, Orangerie (Rennweg 6, 1030 Wien)

Einige Gemälde erstmals in Wien

18 Jahre nach der legendären Monet-Ausstellung des Jahres 1996 stehen die Werke des Meisters des Impressionismus Belvedere wieder im Mittelpunkt. 2014 liegt der  Fokus der Ausstellung aber vor allem auf Monet als Inspirationsquelle für zeitgenössische Künstler, die an seinen Motiven Orientiertung suchten, darunter natürlich auch viele österreichische Maler. Auf der Ausstellung 2014 werden 30 Hauptwerke Claude Monets gezeigt, die noch gar nie in Österreich zu sehen waren, zum Beispiel das Motiv der Kathedrale von Rouen, gleich mehrere Versionen der Londoner Waterloo Bridge und die allseits bekannten Seerosenbilder. Im Dialog damit stehen Werke von Monets österreichischen Zeitgenossen und Nachfolgern wie etwa Gustav Klimt, Herbert Boeckl, Heinrich Kühn, Carl Moll, Emil Jakob Schindler, Max Weiler und Olga Wisinger-Florian. Auch dem Gedanken der „Serie“ wird auf der Ausstellung im Wiener Belvedere in eindrucksvoller Weise nachgegangen: Einer der Höhepunkte der Ausstellung bilden mehrere Variationen von Monets Seerosen, ein Thema, mit dem sich Monet fast 30 Jahre lang beschäftigte. Aber auch die Waterloo Bridge wird in fünf Versionen zu sehen und bewundern sein.

Monets Werke im Dialog

Die Werke Monets stehen im Wiener Belvedere - erstmals auf einer Ausstellung - in einem direkten Dialog mit einer Reihe namhafter österreichischer Künstler. Schon im 19./20. Jahrhundert waren Monets im Künstlerhaus, der Secession und der Galerie Miethke zu sehen. Die spektakulärste Großausstellung damals nannte sich „Die Entwicklung des Impressionismus in Malerei und Plastik“ und zeigte 1903 in der Wiener Secession den Weg in die Moderne. Die Moderne Galerie (das heutige Belvedere) erwarb damals Monets Gemälde Der Koch (Monsieur Paul) (1882) und später auch seine Fischer an der Seine bei Poissy (1882) und schließlich sein Hauptwerk Gartenweg in Giverny (1902). Paris und die Werke seiner Künstler waren also auch damals schon in Wien zu Gast, wie diese einzigartige Ausstellung im Wiener Belvedere eindrucksvoll beweist und einige davon blieben sogar.

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