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Vivian Schulz
Ausstellungen Text: Vivian Schulz

Ausstellung zum Film Blow Up in der Albertina

Die Albertina widmet von 30. April bis 17. August 2014 Michelangelo Antonionis 1966 entstandenem Kultfilm Blow-Up eine Ausstellung. Dementsprechend trägt der Titel der Ausstellung auch den Namen Blow Up. Es wird in dieser Fotoausstellung nicht nur auf den Film eingegangen, sondern auch zu Blow Ups vielschichtigen Hintergründen zur Fotografie Bezug genommen.

Die Fotografie ist schwarz weiß. Eine schlanke, leicht bekleidete Frau liegt ausgestreckt auf dem Fußboden.Im Hintergrund befindet sich eine Couch auf der ein Mann sitzt und sie gelangweilt ansieht.
© Albertina Wien | Fotografien aus dem Film Blow Up von Michelangelo Antonionis sind Inhalt der gleichnamigen Ausstellung in der Albertina Wien

30. April - 17. August 2014

Albertina: Infos zum Museumsbesuch

Antonionis Filmklassiker wird im Zusammenhang einer Kooperation mit dem Gartenbaukino am Donnerstag dem 15. Mai 2014 und am Donnerstag dem 5. Juni 2014, jeweils um 20 Uhr gezeigt.

Die Ausstellung in der Albertina

Michelangelo Antonionis Film Blow Up gilt als einer der wichtigsten Filme der 1960er Jahre. In der Ausstellung werden nicht nur Fotos aus dem Film Blow Up zusehen sein, sondern auch Fotografien aus dem kulturellen und künstlerischen Rahmen der Filmproduktion. Gemeint ist damit also das London der Swinging Sixties. Unter den ausgestellten Fotografen und Fotografinnen finden sich dementsprechend namenhafte Künstler wie David Bailey, Terence Donovan oder Richard Hamilton. Erstmals werden in dieser Fotoausstellung nach thematischen Schwerpunkten gegliederten Fotografien gezeigt, die sich in verschiedener Hinsicht als charakteristisch auffällig für Antonionis Film erweisen und darüber hinaus wesentliche Positionen der Kunst- und Fotogeschichte verdeutlichen.

Der Film Blow Up

Blow Up basiert auf der Kurzgeschichte Las Babas del Diablo von Julio Cortázar. In dem Film geht es um den vermeintlichen Mord eines Liebespaares. Der Protagonist, ein Modefotograf, glaubt, mit seinen Aufnahmen zufällig einen Mord dokumentiert zu haben. Die Bilder erweisen sich jedoch als ambivalente Beweise, denn auch Vergrößerungen, die sogenannten Blow-Ups, zeigen kein klares Bild einer vermeintlichen Leiche. Zudem sind während der ausgedehnten Cabrio-Fahrten des Fotografen durch London viele Straßenzüge der Großstadt zu sehen, sowohl aus den Zentren, mit Wolkenkratzern im Bau, als auch aus weniger urbanen Bereichen mit kleinen Läden und dunklen Ziegelgebäuden, die wie in der Zeit stehen geblieben wirken.

Die Fotoausstellung in der Albertina nimmt mit Blow Up das Thema eines tiefgründigen Filmes auf und gibt dem Publikum durch sorgfältig ausgewählte Fotografien die Chance besser in die Welt des Filmes einzutauchen und zu verstehen.

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