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Alfred Hrdlicka Ausstellung zum 80. Geburtstag im Künstlerhaus

Alfred Hrdlicka ist anlässlich seines 80. Geburtstags eine große Ausstellung im Wiener Künstlerhaus gewidmet. Erstmals sind seine großformatigen Bühnenprospekte für Faust I, Faust II und für Luigi Nonos Oper Intolleranza 1960 zu sehen. Bis 21. September 2008 werden im Erdgeschoß des Hauses unter dem Titel „Alfred Hrdlicka. Der Titan und die Bühne des Lebens“ fast 500 Quadratmeter bemalte Leinwand, Zeichnungen, Gemälde, Graphiken und ausgewählte Skulpturen gezeigt.

Alfred Hrdlicka

Alfred Hrdlicka ist anlässlich seines 80. Geburtstags eine große Ausstellung im Wiener Künstlerhaus gewidmet. Erstmals sind seine großformatigen Bühnenprospekte für Faust I, Faust II und für Luigi Nonos Oper Intolleranza 1960 zu sehen. Bis 21. September 2008 werden im Erdgeschoß des Hauses unter dem Titel „Alfred Hrdlicka. Der Titan und die Bühne des Lebens“ fast 500 Quadratmeter bemalte Leinwand, Zeichnungen, Gemälde, Graphiken und ausgewählte Skulpturen gezeigt.

Alfred Hrdlicka, der Titan – Wie gut diese Charakterisierung wirklich getroffen ist, wird erst in einem klärenden Exkurses zu diesem Begriff und seiner Reflektion bewusst.

Die Titanen sind sechs sehr alte Göttergestalten der griechischen Mythologie, das Urgeschlecht, das aus der Vereinigung von Himmel und Erde (Uranos und Gaia) entstanden war und Naturgewalten verkörperte. Erst von ihnen stammten die olympischen Götter ab. Am bekanntesten ist der Titan Kronos, der seinen Vater Uranos mit einer Sichel entmannt hatte, aus Furcht vor einem stärkeren Sohn seine eigenen Kinder verschlang und in der Folge von dem einzigen entkommenen Kind, Zeus, gezwungen wird, diese wieder auszuspeien. Des Weiteren erzählt die Sage von der Titanomachie, dem Kampf der Götter unter Zeus gegen die Titanen, die von Zeus besiegt und schließlich in die Unterwelt, den Tartaros, abgedrängt werden.

- Auf dieses archetypische Göttergeschlecht des klassischen Altertums wird bei der Präsentation des Künstlers Hrdlicka angespielt.

„Alfred Hrdlicka – der Titan beherrscht das Haus“ waren die einleitenden Worte von Peter Bogner, dem Direktor des Künstlerhauses, bei der Eröffnung am 30. Juli.

Die Bezeichnung Hrdlickas als Titan ist tatsächlich gut gewählt, und dies in vielfacher Hinsicht:

Innerhalb der österreichischen Kunstgeschichte der Nachkriegszeit stellt Hrdlickas Werk unangefochten einen Markstein dar. Seiner realitätsbezogenen expressiven Stärke stets bewusst, positionierte er sich, wie sonst wenige, konträr zum Trend der Zeit. National wie international dominierte seit dem zweiten Weltkrieg die informelle Kunstströmung den Markt. Das Fortschrittsdenken der Modernen bestand unter anderem in der Forderung nach formaler Reduktion auf Geometrisches oder Abstraktes und Konzentration auf den geistigen Gehalt, dem steht Hrdlickas Beharren auf dem Gegenständlichen gegenüber. Selbst hier ließe sich ein Vergleich ziehen, die evolutionär sich entwickelnde, moderne Kunst wäre ähnlich den geistigen Höhen der olympischen Götter, während Hrdlicka und sein Werk - ähnlich den Titanen - dem Boden, der Erde und den Naturgewalten verbunden bleibt.

Doch das Titanische passt auch zu seiner Persönlichkeit, zu seiner Ausstrahlung und seinem provokanten Auftreten in der Öffentlichkeit. Seine Tätigkeit selbst, das Behauen des Steins, das direkte zeichnerische und malerische Umsetzen seiner Idee in die große künstlerische Form, könnte mit dem Begriff Titanisch beschrieben werden. Vor allem ist die Ikonographie und Thematik, die Hrdlickas Werk grundsätzlich bestimmt – der Mensch, sein Körper und seine Determiniertheit - auf eine existenzielle Ebene des Menschen bezogen, die in ihrer Substanz dem Wesen der legendären Titanen entspricht – genauso wie dann die unmittelbare, expressive Ausdrucksweise und letztendlich auch Monumentalität und Eindringlichkeit des Werks.

Hrdlicka schöpft aus der Realität seiner Umwelt und verdichtet seine Anliegen zu klaren und einfachen Statements. Er kommt oft zu provokanten Aussagen, rau und roh, unumstößlich und von allgemeiner Gültigkeit, immer den Menschen betreffend - und immer gewalttätig. Sinnlichkeit und Erotik sind auf die primitivere Form von sexuellem Trieb reduziert, eine Dialektik von Lust und Gewalt, Opfer und Täter wird thematisiert. Ausdrucksstark, laut und gewaltig ist seine Formensprache. Unmittelbar im Material ausgedrückt, oft als Fragment angerissen, wird im Werk das menschliche Drama erzählt.

Die Bühnenprospekte zu Faust I und Faust II, sowie zu Intolleranza sind erstmalig ausgestellt. Sie sind nicht Hintergrund zu den Bühnenstücken, sondern sie erzählen selbst ein eigenes Schauspiel. Es ist immer ein menschliches Drama, sei es anhand von Selbstdarstellungen, oder etwa der Figur Goethes, den Hrdlicka aus der abgehobenen Sphäre als großer deutscher Dichter und Denker auf die irdische Ebene holt und seinem Menschenbild entsprechend darstellt, determiniert von Lust, Trieb und Gewalt. Das gestalterische Mittel ist mehr grafisch als malerisch, die bevorzugte Farbe Caput mortuum, eine Farbe, die das Valeur getrockneten Blutes hat. Die Bilder sind drastisch, gewaltsam, oft pornographisch. Sie sind wild, expressiv und exzessiv. Sie lassen den Betrachter nicht unberührt, sie provozieren und attackieren.

Hrdlicka entwickelt in seinen Bühnenbildern seine eigenen Dramen. Es sind Szenen des Lebens, die Schauspielbühne wird zur Bühne des Lebens. – Alfred Hrdlicka, der Titan, präsentiert sein Drama des Menschen auf der Bühne des Lebens.

 

Autor: Mag. Margareta Sandhofer

 

 

Ausstellungsdaten

Alfred Hrdlicka. Der Titan und die Bühne des Lebens

Künstlerhaus

Karlsplatz 5, 1010 Wien

31.Juli 2008 – 21.September 2008

täglich 10 – 18 Uhr

donnerstags 10 – 21 Uhr

tel. 01 5879663

www.k-haus.at

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Ich habe aber trotzdem zur Stunde zu fragen: was
ist noch die sozialistische - doch wohl - Wahrheit, die
uns Alfred Hrdlicka zu sagen hat? Hat nicht jedwede
Wahrheit einer aufsteigenden Klasse längst aufgehört
zu bestehen? Ist es nicht längst schon überhaupt
nichts mehr anderes als ein schattenhaftes
Gestikulieren, wenn wir uns mit sozialistischer Kunst
beschäftigen? Es ist doch ganz einfach: Sozialismus
blieb ja immer die Frage schuldig, wie es eigentlich
je zu einer niederen Klasse hatte kommen können.
Das war deshalb, weil Sozialismus einen Gegner hatte,
an den er sich halten konnte: die andere Seite, die
die den Vorrang einer Nation behauptete. Jener
anderen Seite konnte man die Frage nie in gleicher
Weise stellen, wie eigentlich je minderwertige
Nationen überhaupt den Planeten bevölkern hatten
können. Denn die Nation begann nicht auf gleiche
Weise mit dem Individuum wie die niedere oder
die höhere Klasse. Die Herrennation war auf eine
Weise vor dem Individuum da, die dem Denken die
Natur ihres Vorher zu denken - äußerst rätselhaft
freilich - nicht als Notwendigkeit erscheinen ließ. Mir
kamen diese Frage vor weniger als einer Stunde in
den Sinn: wegen der Bilder von Bad Gastein, die
Anton Romako - ein Sozialist vielleicht doch auch -
und Constantin Daminanos - dem nationalen Lager
vielleicht doch zuzurechnen - malten. Mein aus
saarländischer Zucht stammender Appenzeller
Sennen-Hund Gawan hatte begehrt, sich in den
schon herbstlich kühlen Morgen hinauszubegeben.
Aber trotzdem meine wirkliche Frage nun: es war
doch so lange alles in Ordung. Auf der einen Seite
bestand gar keine Frage, das Denken selbst war immun,
auf der andern Seite ließ die Praxis, einen Gegner zu
haben, die Zeit die längste Zeite bequem verstreichen.
Was, die Entwicklung welcher Jahre n. Chr. Geb.
war dafür verantwortlich, daß uns jene alte
Zeit so gründlich abhanden kam, wie wir es - spät? -
bemerken? Aufwachend, das kann man wohl gar
nicht sagen.
"Dr. Siegfried P. Posch (Graz)"
Carneri-Gasse 10/E/2
8010, Geidorf
Ich habe einen "Skype"-Namen, mit dem Kommunikation
per "Skype"-Messages möglich wäre -
Tel. 0664 913 5616 bzw. 0316 67 31 90.

, 16.08.2011 um 04:59

{Die folgenden Zeilen wurden vor weniger als
1 Stunde auf dem Blog "schlagloch" freigeschaltet:}

Good morning, Schlagloch ... [!]
...
Daß der "Prostituiertenmörder" Friedrich O. in Graz
gerichtet werden soll, scheint nur logisch: obwohl
er in Graz wohl gar keine Tat mit Tötungsabsicht be-
ging. Er übersah nur das Maß in seiner seinem Be-
griff von Sexualität entsprechenden Leidenschaft.
Man schien im Kulturraum Wiens, Niederösterreichs
und des Burgenlandes ja auch nicht in der Lage, die
Aussage des Werkes Alfred Hrdlickas zu rezipieren.
- Im Katalog für die große Grazer "Dorotheums"-
Kunstauktion vom "2. und ... 3. Dezember" wird auf
Seite 72 auch eine Bild "Urtheil" angeboten, "mo-
nogrammiert ML". - Von besonderem Interesse schie-
ne in diesem Zusammenhang als Maler des Nationalso-
zialismus und danach des Sozialismus auch Franz
T r e n k (1899-1960). Auch er soll in Graz versteigert
werden. Er scheint zwar über die Sexualität des Na-
tionalsozialismus einerseits und außerhalb des Na-
tionalsozialismus andrerseits wenig auszusagen. Trotz-
dem. - Widersprüchlich ist der Artikel "Sexualität" der
"Wikipedia" (von mir - als Mitarbeiter der deutschen
Wikipedia! - vor weniger als 1 Stunde angeklickt).
Hier wäre menschliche "Sexualität" einerseits "Aus-
druck" von "Liebe". Andrerseits wird "Sexualität"
grundsätzlich als ein tierisches Verhalten analysiert.
- Eine junge Dame führte zuletzt mit mir nicht ohne
Emotion ein Streitgespräch: ich solle zugeben, daß es
"Sex" ohne Liebe g i b t .

, 29.11.2010 um 06:33

{Zu: "S c h w e i z ... B a u m" (auf einem
"Gästebuch der Stadt Graz - Rathaus")}

In Graz soll laut einem Katalog "Dorotheum" ei-
ner Auktion vom "2. und ... 3. Dezember", Seite
50, Nummer 167, das Bild des Landschaftsmalers
Joseph Höger "STODER/OBERSTMK." versteigert
werden. Laut "Wikipedia", Artikel "Joseph Höger"
wäre dem Maler ("3. November 1801" bis "13.
Mai 1877") "im Freundeskreis" der "Spitzname
'Bäume-Raffael'" gegeben worden (ich zitiere als
Mitarbeiter der deutschen "Wikipedia").
Nun hat Raffael ja das sehr bekannte Bild "MA-
DONNA MIT DEM STIEGLITZ".
Ein vogelkundliches Standardwerk - hier auf dem
Tisch - gibt die Auskunft, daß manche Populatio-
nen des Stieglitz (Carduelis carduelis, Carl von
Linné, dem wir unsere Klassifikation von Pflanzen,
Tieren und Pilzen verdanken, gab ihm einen ande-
ren Namen) in v i e r europäischen S t ä d t e n
"fast ausschließlich" ... P l a t a n e n , "die
Fruchtstände von Platanen" als Nahrung nutzen.
Und: über einen zweiten Vogel (gemäß der Klas-
sifikation von Linné) wird in diesem Zusammen-
hang in äußerst auffallender Weise W i d e r -
s p r ü c h l i c h e s dargetan.
Aber trotzdem: gestern abend - vor etwa 10
(zehn) Stunden - wurde ich zuletzt darauf hin-
gewiesen, daß man in G r a z an einer be-
stimmten Adresse (Straßenname und Haus-
nummer werden genannt) davon Kenntnis habe,
daß ein voluminöses, altes Buch über Raffaels
MADONNA MIT DEM STIEGLITZ zum Vorschein
gekommen sei. Das Buch befinde sich d o r t
aber nicht mehr. Vermöchte jemand über das
B u c h nähere Information zu geben?

, 25.11.2010 um 01:55

{Hinzufügung zu "H u b e r t u s - H i r s c h -
K r e u z" auf dem "Gästebuch der Stadt Graz-
Rahaus" - "21.11.2010, 08:13"}

Die Grazer Tiermalerin Norbertine B r e s s l e r n -
R o t h hat mehrere Bilder mit dem Motiv "Die
Kreuz-Vision Huberts von Tongern-Maastricht, als
er einen Hirsch zur Strecke bringen wollte": die
Zahl der Hunde auf den Bildern ist nicht immer
gleich. - Die in Eichenwäldern beheimatete B l a u -
m e i s e (Parus caeruleus gemäß der Klassifikation
für Pflanzen, Tiere und Pilze von Carl von Linné)
legt den präsumtiven Weg Huberts im Herbst von
Tongern-Maastricht nach Toulouse umgekehrt
zurück. Eine Publikation über die vier Elemente
der Antike, an der ich mitarbeitete, erschien zu-
letzt in französischer Sprache in einer periodischen
Druckschrift in Toulouse. Aber: kann man den
präzisen Grund für die angesprochene Wegwahl
der Blaumeise angeben?

, 22.11.2010 um 00:29

{Zu "Jakobiner" - Schillers "Bürgschaft"? -
"14.11.2010, 12:33", auf dem "Gästebuch
der Stadt Graz - Rathaus":}

Auf der Rechnung steht der N a m e : der
Dame. Sie kassierte, als ich vor weniger als 1
Stunde u.a. Milch kaufte. Ist das notwendig?
Tritt man nicht den Mitarbeitern der Lebens-
mittelhandelsketten auf diese Weise rück-
sichtslos nahe: dadurch ... [daß] jeder ihre Namen
erfahren soll? Ist hiefür keine Gewerk-
schaft zuständig? Aber trotzdem: die Dame
an der Kasse mußte sich gerade früher von
mir weg- und ihrer "Chefin" zuwenden, als
ich fragte, ob sie für den Inhalt der "STEI-
RERKRONE" vom heutigen "16. November
2010" verantwortlich sei. Die "STEIRER-
KRONE" kaufte ich ebenfalls. Da steht auf
den Seiten 1, 10 und 11, in Graz habe man
eine Skulptur, den "Panzertorso eines römi-
schen Königs" gefunden. Nun sagt man
doch, Iulius C a e s a r sei ermordet wor-
den, weil er sich das Amt eines Königs über
Rom angemaßt habe. Gibt nun aber viel-
leicht der Artikel "K l e o p a t r a V I I."
der "Wikipedia" (ich zitiere als Mitarbeiter
der deutschen "Wikipedia") darüber Aus-
kunft, in welchem J a h r und an welchem
T a g der römische König, über den die
"STEIRERKRONE" schreibt, seine Herrschaft
antrat? - Eine berühmte Rüstung gibt es na-
türlich in der römischen Literatur.

, 16.11.2010 um 17:30

{Alfred Hrdlicka war doch auch in sehr hohem
Maß Literat, so übermittle ich Ihnen die folgen-
de Frage:}

"Un Coup de Dés Jamais N'abolira Le Hasard" -
Stéphane Mallarmé: "Wirf den Würfel, der Zu-
fall aber tut trotzdem keinen Hauch", ich ver-
weise, als Mitarbeiter noch einmal, auf den Ar-
tikel der deutschen "Wikipedia". - Wenn Sté-
phane Mallarmé und Victor Hugo unter den
Literaten französischer Sprache auf die übri-
gen Nationalliteraturen den größten Einfluß
ausgeübt haben: wann - genau - setzen Sie
den Beginn einer ästhetischen Epoche Mallar-
més an - unter Einbeziehung auch des Ge-
wichts der anderen Künste?

, 22.10.2010 um 07:09

Zu "Fasching" - "14.10.2010" (vor etwa drei
Stunden), auf dem "Gästebuch der Stadt Graz-
Rathaus"

Sollte ein Grazer Faschingsumzug bei einer Statue
enden?

, 14.10.2010 um 05:05

{Die folgende Frage wartete vor weniger als einer
Stunde auf "glaube und heimat" ("Thüringen") -
der "Leserkommentar"-Internetseite einer
Druckschrift - vor weniger als einer Stunde noch
auf Freischaltung:}

Zum Jahr 1926, dem Todesjahr von Emile Coué und Claude
Monet:

Der Österreichische Rundfunk - Ö 1 - bringt vor weniger
als einer Stunde in den Morgennachrichten zwei Meldungen:
1. über die Frage, eigentlich, wie weit - fotographische?
- Reproduktionen von Bildern für die Kunst nicht eine
Notwendigkeit der Präsentation von Originalen aus dem Be-
wußtsein schwinden läßt,
2. über eine Ausstellung von Bildern CLAUDE MONETS (1840
- 1926) in Wien.
Ich habe zu der ersten Frage mit Bezug auf Originale
1. des - Grazer? - Malers FRANZ GOGGER (1882 -1973)
2. der - Grazer? - Malerin ELISABETH HEINZEL (1917 - 2008)
3. des - Grazer? - Malers CONSTANTIN DAMIANOS(1869 -
1953)
und Reproduktionen
4. des - donauschwäbischen? - Malers STEFAN JÄGER (1877 -
1962)
aber die vielleicht entscheidende Frage zu stellen: in
welchem Jahr u.Z. und warum genau wird die Gefahr einer
Trübung des Bewußtseins durch fotographische Repro-
duktionen von Bildern, in F a r b e , bedrohlich?

, 22.09.2010 um 06:19

Zu "Stöckelschuh (High Heel, Stiletto)" auf
"gästebuch stadt graz" ("Rathaus") - "12.09.2010,
08:40"

Wenn Ihre Notiz als "puritanische" Intoleranz
gegenüber dem Stöckelschuh der Dame
gelesen werden kann, habe ich zu fragen:
man sagte, die Toleranz gegenüber dem
Individualismus habe im 19. Jahrhundert u.Z.
abgenommen. Durch eine Analyse der
S k u l p t u r glaubte man das feststellen
zu können. Nahm aber die Intoleranz nicht
schon im 7. Jahrhundert zu: und erst recht
im 17. Jahrhundert?

, 12.09.2010 um 16:34

{Die folgenden zwei Fragen übermittelte ich
vor weniger als einer Stunde an das Blog
"schlagloch KREUZ:erhöhung":}

"Dr. Siegfried P. Posch (Graz)" ...

Good evening, Schlagloch,

Alfred Hrdlicka war Schachspieler und kandidierte
für die "KPÖ" in Kärnten (laut "Wikipedia", ich
zitiere als Mitarbeiter). Kurt Jungwirth ist
Schachspieler und war mein Kollege an der
Universität. Aber: zu fragen habe ich noch einmal,
ob nicht doch der weiße Stein des Siegers der
Gemeinde von Pergamon in der "Apokalypse"
(sie hat in Österreich zwei "Schulbuch-Nummern")
- 2,17 - präzis eine weiße Schachfigur sein muß,
wenn das auch absurd klingt, trotzdem. Und ob
nicht die "Apokalypse" die Richtigkeit der These
beweist: das Schachspiel kommt sehr wohl aus
China.
Yours truly
S. P. Posch

, 06.09.2010 um 17:43

Zu "w w w.stadt-wien.at" - "19.08.2010, 5:30" (Peter Strasser)
und "20.08.2010, 03:50" (Alfred Hrdlicka) - und "Gästebuch der
Stadt Graz- Rathaus" - "19.08.2010, 05:03" ("Franz Gogger") und
"20.08.2010, 03:55" ("Babylon")

Die "Kleine Zeitung" - "Dienstag, 24. August 2010", Seite 29,
"Aviso" - "präsentiert" die Landschaftsmalereiaustellung im
Feuerwehrmuseum des steirischen Groß-St.Florian "SEHNSUCHT
NATUR". Das ist der Titel des umfangreichen Katalogs der
Ausstellung. Die Ausstellung wurde aus Linz übernommen.
Blickfang des Artikels der "Kleinen Zeitung" ist ein Bild des
"bedeutenden" Malers Georg Ferdinand Waldmüller. Ich würde
Waldmüllers Werk aber mit dem gegenwärtig vielleicht
interessanten Prädikat "altmodisch" qualifizieren. Trifft dieses
Prädikat - "altmodisch" - auch auf die Graz- und Graz-
Umgebung-Motive zu, wie sie F r a n z G o g g e r
überwiegend malt?

, 25.08.2010 um 13:16

Korrektur: "Dr. Siegfried P. Posch (Graz)"

Gefunden vor weniger als einer Stunde auf
dem Blog "sclagloch TRACHTEN:paar" ("Pfarre
Dreifaltigkeit")

Zu "Siegfried Paul Posch" über Alfred Hrdlicka auf
w w w. stadt-wien.at - "19.08.2010, 05:30"

Hrdlickas Obsession ist der Stier. Es ist in der Tat
unsere: Rindfleisch (mit Menschenhänden zart
massierter Rinder?) als Aphrodisiakum. Gegen uns
gestellt dabei ist die heilige Kuh Indiens. Vergil
- wie schon Aristoteles? - sah als das Ziel Roms,
die Herrschaft über Indien zu erlangen. Caesar
setzt sich "Sieger" über Gallien für die Griechin,
die Erbin des Diadems Alexanders, an die Stelle
von Kleopatras Stiergottheit. So blieb es: der
große, geduldige Kampf unseres Imperialismus
und Kolonialismus seit dem 17. Jahrhundert ist,
ob Frankreichs oder Englands Kultur zuletzt eine
Antwort auf die heilige Kuh Indiens findet,
die Herrin des Stiers. Aber: weshalb steht in der
"Apokalypse" (sie hat in Österreich zwei
"Schulbuch-Nummern") das "Weib", B a b y l o n ,
sitze "auf den sieben Bergen"?

, 20.08.2010 um 01:50

Die folgenden Zeilen wurden vor weniger als einer Stunde auf dem
Blog "schlagloch MILCH:brot" ("Pfarre Dreifaltigkeit") und auf dem
"Gästebuch der Stadt Graz - Rathaus" freigeschaltet:

Peter Strasser publizierte doch, auch bei der Wertung
von Kunst werde in letzter Zeit manches "in's Gegenteil"
verkehrt, die Kunst sei nicht mehr, was sie einmal war.
Ich darf dazu notieren:

Antwort auf "C.R.R." - "18.08.2010, 19:05" - und
"anonym" - "17.08.2010, 19:02" - auf dem "Gästebuch
der Stadt Graz - Rathaus"

In Räumlichkeiten der "KPÖ" in Graz fand zuletzt eine
Ausstellung von Bildern von Alfred Hrdlicka statt. Der
Künstler kam selbst nach Graz, aus diesem Anlaß
wurde auch von als zuständig erachteter Seite eine
Wertung des Werkes versucht. - Wären die "KPÖ" oder
die "Grünen" ("Gemeinderatsklub") oder die "Neue
Galerie" in Graz bereit, eine Ausstellung von Bildern
des G r a z e r M a l e r s F r a n z G o g g e r zu
veranstalten: im Hinblick auf die Einrichtung eines
Gogger-Museums in Graz? Horst Schweigert empfahl
mir zuletzt, mich wegen der Dokumentation eines
steirischen Künstlers an die "Neue Galerie" zu
wenden. - Ich habe allerdings zuerst zu fragen:
wie entscheiden Sie verbindlich, wer für die W e r t u n g
v o n K u n s t zuständig sein soll?

, 19.08.2010 um 03:30
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