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Jürgen Weber
Ausstellungen Text: Jürgen Weber

Albrecht Altdorfers fantastische Welten im KHM

17. März bis 14. Juni: Fantastische Welten nennt sich eine einzigartige Ausstellung über das Werk von Albrecht Altdorfer und das Expressive in der Kunst um 1500. Rund 140 Exponate führen bei der Ausstellung vor Augen, wie ein neuartiges, ausdrucksstarkes Zusammenspiel von Licht, Farbe, Form und Pose sich in den Gegensatz zu Albrecht Dürers Naturmaß stellten. Eine Komposition von Poesie und Drama bestimmen die Bilder, in denen der Mensch mit der Natur verschmilzt.

Holzaltar Zwettl
© KHM-Museumsverband | Apostelzone des Mittelschreins des ehemaligen Hochaltarretabels der Zisterzienserkirche Zwettl, 1516‐25 aus Lindenholz, Schreinrückwand aus Tannenholz, lasiert, partiell gefasst; ursprüngliche Höhe des Retabels ca. 19 m; Mittelschrein 6,5 x 3 x 0,6 m. Standort: Adamsthal bei Brünn, St. Barbara

Wann: 17. März - 14. Juni 2015

Wo: Kunsthistorisches Museum

Wenn auch Albrecht Altdorfer als der erste Künstler gilt, der reine Landschafts-gemälde und -druckgraphiken mit geradezu bizarrromantischen Bildschöpfungen schuf, werden natürlich auch andere Werke gezeigt, in denen die Natur eine dominierende Rolle spielt. Dabei stehen nicht nur Porträts im Vordergrund, sondern auch Landschaften und Historien. Es werden u.a. Werke von

  • Albrecht Altdorfer
  • Lucas Cranach
  • Matthias Grünewald 
  • Hans Leinberger
  • Meister IP
  • Meister von Pulkau
  • Albrecht Dürer

gezeigt. Zu den weiteren Höhepunkten der Ausstellung gehören zweifellos

  • die Tafelbilder Altdorfers, sein fantasievoll illustrierte Gebetbuch für Kaiser Maximilian I.
  • Wolf Hubers Flügelgemälde vom Feldkircher Annen-Altar
  • Leinbergers Berliner Bronzemadonna,
  • die Gruppe der Apostel aus dem Mittelschrein des ehemaligen Zwettler Hochaltars
  • und der vollständig aufgebaute, mehr als sechs Meter hohe Schnitzaltar des Meisters IP aus der Prager Teynkirche. 

Außerdem werden selten gezeigte Zeichnungen Altdorfers und Hubers sowie eine geradezu sensationelle Neuentdeckung einer Rückseite eines heute in Chicago befindlichen Gemäldes des Meisters von Pulkau ausgestellt. Anlässlich der Wiener Ausstellung wurde sogar der heute in Belgrad bewahrte Tempelgang Mariae restauriert und wird nun erstmalig auch in einem größeren künstlerischen Kontext einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. 

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