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Art Brut

Art Brut aus Japan lautet die Ausstellung, die von 16. Juli bis 18 Oktober 2009 im KunstHausWien gezeigt wird. Erstmals ist die Kunst von zeitgenössischen Autodidakten aus japanischen Städten in Österreich zu sehen. In Malerei, Grafik, Skulpturen und begleitenden Dokumentarfilmen wird das spezifische Schaffen von 15 Künstlern vermittelt, die abseits der japanischen Gesellschaft, mehr oder weniger unbelastet von deren Konventionen und dem in ihr üblichem Kunstbetrieb ihre eigene ästhetische Welt gebildet haben.

ART BRUT aus Japan

Art Brut aus Japan lautet die Ausstellung, die von 16. Juli bis 18. Oktober 2009  im KunstHausWien gezeigt wird. Anlässlich des Österreich-Japan Jahres 2009 ist erstmals die Kunst von zeitgenössischen Autodidakten aus japanischen Städten in Österreich zu sehen. In Malerei, Grafik, Skulpturen und begleitenden Dokumentarfilmen wird das spezifische Schaffen von 15 Künstlern vermittelt, die abseits der japanischen Gesellschaft, mehr oder weniger unbelastet von deren Konventionen und dem in ihr üblichem Kunstbetrieb ihre eigene ästhetische Welt gebildet haben. Ihr Werk entfaltet eine individuelle, autonome Kreativität von sehr persönlicher Formfindung, deren Qualität sich direkt, stark und intensiv, dem Betrachter mitteilt.

Wie der vom französischen Künstler Jean Dubuffet geprägte Begriff Art Brut diese Kunstrichtung bezeichnet, so entwickeln die Künstler selbst, fern der gesellschaftlichen Norm, zum Teil auch in psychiatrischen Einrichtungen, ihre eigene Sprache. Art Brut drückt sich in Bildern aus, die mehr oder weniger unberührt sind von allgemein üblichen Vorstellungen der traditionellen wie aktuellen Kunstströmungen und dem diese bedingenden sozialen Umfeld. Dubuffet hatte 1947 die Compagnie de l’ Art Brut gegründet und 1971 seine Sammlung von etwa 150.000 Objekten der Stadt Lausanne geschenkt, die 1976 die Collection de l’ Art Brut eröffnete. Nun steht die Collection de l’ Art Brut hinter der Realisierung der gegenwärtige Ausstellung Art Brut, Kunst aus Japan im KunstHausWien.

Die in der Schau vertretenen Künstler der Art Brut drücken sich in unterschiedlichen Medien und Materialien aus. Masao Obata behandelt mittels gebrauchtem Karton und vor allem der Farbe Rot mit Vorliebe das Thema der Heiratszeremonien, Takashi Shuji schafft Objekte mit Pastell und Radiergummi. Shinichi Sawada formt aus Ton Kreaturen seiner eigenen Mythologie und Eijiro Miyama durchstreift in exzentrischer Kostümierung die Straßen von Yokohama.

Autor: Margareta Sandhofer
Bildnachweis: Collection de l’Art Brut, Lausanne, Schweiz

 

Ausstellungsdaten:

ART BRUT aus Japan

Ausstellungsdauer: 16. Juli bis 18. Oktober 2009

Ausstellungsort: KunstHaus Wien, 1030 Wien, Untere Weißgerberstr. 13

Kontakt / Information: Tel. +43 1 712 04 95 info@kunsthauswien.com

Öffnungszeiten: täglich 10 – 19 UhrEintrittspreise: € 9,-, ermäßigt € 7,-

Führungen: Sonn- und Feiertag um 15 Uhr und gegen telefonische Voranmeldung

 

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