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Kunst & Kultur Text: Claudia Bräuer

Armutsgrenze: Hunger auf Kunst und Kultur

Die Initiative Hunger auf Kunst und Kultur setzt mit der Kampagne Armutsgrenze im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Start einer neuen Kampagne

Die Initiative Hunger auf Kunst und Kultur setzt mit der Kampagne Armutsgrenze im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung österreichweit ein kräftiges visuelles Zeichen.

In Österreich sind aktuell 500.000 Menschen von Armut betroffen. Ihr Einkommen ist so niedrig, dass das Geld kaum reicht, um den Lebensunterhalt zu finanzieren. Prekäre Einkommensverhältnisse schränken ein und schaffen für sozial benachteiligte Menschen Grenzen, die für andere unsichtbar bleiben.

Die Kampagne Armutsgrenze zeigt diese Grenzen auf und macht Barrieren sichtbar. Die ersten Armutsgrenzen laufen in Wien quer durch das MusemsQuartier Wien. Wir unterstützen die Aktion Hunger auf Kunst und Kultur, da es seit jeher unser Ziel ist, Kultur für alle zu präsentieren, so Dr. Wolfgang Waldner, Direktor des Museums Quartiers Wien.

Die Teilhabe am kulturellen Leben ist ein Grundrecht. Kultur ist jedoch für viele Menschen Luxus und ein Kulturbesuch nicht leistbar. Es gibt keinen Grund, warum Menschen das kulturelle Angebot vorenthalten werden sollte, nur weil ihnen die finanziellen Mittel dazu fehlen, erklärt Martin Schenk von der Armutskonferenz die Bedeutung der Aktion.

Die ausführende Initiative „Hunger auf Kunst und Kultur“ ermöglicht Menschen, die in prekären finanziellen Verhältnissen leben, einen unentgeltlichen Zugang zu Kunst und Kultur in mittlerweile mehr als 140 Wiener Kulturinstitutionen.

Derzeit gibt es in Wien ungefähr 20.000 KulturpassbesitzerInnen, die dieses Angebot nutzen. Ohne Kulturpass wäre es für mich nicht möglich, weiterhin am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, und ich bin sehr dankbar, dass es diese Möglichkeit gibt schildert eine Kulturpass-Besitzerin ihre Erfahrung.

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