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Kunst & Kultur

1 Jahr Forschungsprojekt Junge Akademie Wien

Informationen über das Jahresjubiläums der Jungen Akademie Wien des Karajan Centrums

Karajan Centrum

Junge Akademie Wien

Begabtenförderung und musikalische Ausbildung im Vorstudienalter

Einladung zum Abschlusskonzert des 1. Jahrgangs

Freitag, den 30. Juni 2006, 19.00 Uhr
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Joseph-Haydn-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

Die jungen MusikerInnen präsentieren ein Programm mit solistischen und kammermusikalischen Darbietungen, Improvisationen und Überraschungen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Kooperation zwischen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, dem Herbert von Karajan Centrum, der Konservatorium Wien Privatuniversität, den Musiklehranstalten Wien und dem Musikgymnasium Wien.

Wie hat alles begonnen? In Gesprächen zwischen der Universität für Musik Wien, der Konservatorium Wien Privatuniversität, den Musiklehranstalten Wien und dem Musikgymnasium Wien ging es anfänglich um die Verbesserung der Zusammenarbeit und um die Anrechenbarkeit von Lehrinhalten des Musikgymnasiums. Man stellte gemeinsam fest, dass die Ausbildung für jedes musikalisch interessierte und begabte Kind in Wien (Österreich) trotz vielfältiger Angebote im musikalischen Bereich nicht immer funktioniert. Brennende Fragen standen im Raum: Ist das Angebot der ausbildenden Institutionen schlecht? Wovon hängt es ab, ob dieses greift? Leisten Familien, die ein entsprechendes Umfeld bieten, den entscheidenden Beitrag in der Ausbildung? In welcher Weise könnte dieser Beitrag von den ausbildenden Institutionen geleistet werden? Festzustellen ist, dass Kinder, die in einem anregenden Umfeld aufwachsen, wesentlich bessere Chancen für ihre Entwicklung vorfinden!

Geburtsstunde „Junge Akademie Wien“: Aus den Vertretern der genannten Institutionen entstand bald eine Arbeitsgruppe zur Verwirklichung einer effizienten Förderung für besonders begabte Jugendliche im Alter von 14 – 17 Jahren. Es wurde ein Konzept entworfen und das Herbert von Karajan Centrum als unabhängiger Partner gewonnen. Eine  anspruchsvolle weitgefächerte künstlerisch musikalische Vertiefung soll den Unterricht im zentralen künstlerischen Fach abrunden und die Jugendlichen in ihrer Kreativität, Sensibilisierung für Kunst und in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit fördern. Theorie und Musizieren sollten dabei keine Gegensätze sein.

Start im Oktober 2005: Vor dem Sommer wurde die Projektleitung gesucht, in Nicole Marte und Lior Kretzer gefunden und bestellt. Interessierte SchülerInnen der vier ausbildenden Institutionen wurden zu einer Audition eingeladen und ausgewählt. Die genannten Institutionen und das Herbert von Karajan Centrum schlossen einen Kooperationsvertrag zur Absicherung der finanziellen Basis und zur effizienten und kontrollierten Umsetzung des entworfenen Konzeptes, und so konnte schließlich der wöchentliche Unterricht mit den Jugendlichen im Oktober beginnen. Ein engagiertes LehrerInnen-Team arbeitet seitdem in den Bereichen  Kammermusik, Theorie (Musik hören-verstehen-komponieren), Körperarbeit, Chor und Music Session (Improvisation).

Erste Präsentation im Dezember 2005: Die Jugendlichen präsentierten sich am 15. Dezember 2005 im Herbert von Karajan Centrum erstmals im Ensemble, mit Gruppenimprovisation, Jazzimprovisation, Chor und Bewegung und gaben einen äußerst lebendigen Einblick in ihre laufende Arbeit.

Workshops im Sommersemester 2006: Im Februar fand bereits ein Workshop mit dem Thema „African Beat” statt, im Juni ist ein „Taketina“ Workshop mit Reinhard Flatischler, dem Gründer dieser Rhythmusmethode geplant.

Dokumentation, Evaluation und Ausblick: Nach dem Beginn des Projektes im Wintersemester 2005 wurde ab 2006 neben der laufenden Dokumentation die Auswertung des Unterrichts und seiner Ergebnisse begonnen. Die Förderung von begabten Jugendlichen, deren Vorbereitung auf ein ordentliches Musikstudium, der Gewinn von Knowhow für die Weiterentwicklung bestehender Ausbildungsangebote und eine verbesserte Zusammenarbeit der ausbildenden Institutionen sind die intendierten Ziele. Die in den vergangenen Reformen vernachlässigten Ausbildungsangebote im Vorstudienbereich erfahren damit eine erhöhte Aufmerksamkeit und bekommen eine Chance zur notwendigen und adäquaten Weiterentwicklung.

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Mag. Uta Sander / Presse 
T: (01)-50 600-118 
F: (01)-50 600-111 
E: uta.sander(at)karajan.org
web: www.karajan.org

 

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