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Spatenstich der GESIBA in der Seestadt

Viele der Wohnhausanlagen der von der Wien Holding verwalteten GESIBA haben Vorbildcharakter und setzen grundsätzliche Trends für den Wohnbau in Wien. So auch ein neuer Wohnbau der GESIBA, der derzeit in der Seestadt Aspern – in der Sonnenallee – gebaut wird.

Generaldirektor der GESIBA Ing. Ewald Kirschner; Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher Wien Donaustadt und Vizebürgermeisterin Renate Brauner mit Maurerkellen mit Zement.
Von links nach rechts: Generaldirektor der GESIBA Ing. Ewald Kirschner; Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher Wien Donaustadt und Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

Das Besondere daran: Neben 72 modernen Wohneinheiten werden auch 36 betreute Wohnungen errichtet sowie der neue Firmensitz von Wien Work inklusive einer Großküche zur Ausbildung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen integriert. Das Projekt läuft unter der Prämisse höchster Barrierefreiheit in der gesamten Anlage.

Am 7. Oktober wurde der Grundstein für diese neue Wohnhausanlage durch Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner, dem Generaldirektor der GESIBA, Ewald Kirschner, und Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher des 22. Bezirks, gelegt. Ebenfalls bei der Grundsteinlegung mit dabei waren Sigrid Oblak, Geschäftsführerin der Wien Holding und Wolfgang Sperl, Geschäftsführer von Wien Work. Im Sommer 2017 sollen die ersten MieterInnen einziehen.

Sigrid Oblak
Ebenfalls vor Ort war natürlich auch Wien Holding Geschäftsführerin Dipl. Ing. Sigrid Oblak.

Neues GESIBA-Projekt fördert das soziale Miteinander im neuen Stadtteil

240 Hektar Gesamtfläche – das ist etwa so groß wie 340 Fußballfelder oder die Fläche des 7. und 8. Wiener Gemeindebezirks zusammen: Die Seestadt Aspern ist Europas größtes Stadtentwicklungsgebiet. „Hier entsteht ein neuer multifunktionaler Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten, zum Leben und Wohlfühlen. Die Seestadt wird viele Generationen und Lebensstile als Stadtteil für Menschen in allen Lebenslagen vereinen. Von Beginn an werden wir auch auf die Integration von Menschen mit Benachteiligungen in der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt achten. Die neue Wohnhausanlage der GESIBA mit der Wien Work-Kooperation und dem besonderem Fokus auf generationenübergreifendes Wohnen ist ein weiterer Baustein dazu – ganz im Sinne der sozialen Verantwortung, die wir als Stadt tragen. Mit Projekten wie diesen wollen wir das soziale Miteinander fördern und in der Praxis leben“, so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

„Ich freue mich, dass wir mit der Grundsteinlegung für die neue Anlage der GESIBA nun ein weiteres Musterprojekt in der Seestadt Aspern realisieren können. Denn die Seestadt bedeutet einen enormen Entwicklungsschub für den 22. Bezirk und weit darüber hinaus. Bis zum Jahr 2030 werden hier rund 20.000 Menschen wohnen und ebenso viele arbeiten – in einem neuen Stadtteil, der vielfältige Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Die Seestadt wird ein Ort sein, der alles hat, was ein modernes Wirtschafts-, Arbeits- und Privatleben ausmacht“, so Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher des 22. Bezirks.

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Barrierefreies, modernes und leistbares Wohnen in der Sonnenallee

Bei der Wohnhausanlage in der Sonnenallee werden insgesamt 72 Wohneinheiten mit Loggien, Balkonen und Terrassen, 36 betreute Wohnungen sowie Räume für die Verwaltung und eine Ausbildungsküche von Wien Work unter einem Dach errichtet. Die Grundrisse der Wohnungen sind klar aufgebaut und dadurch sehr gut nutzbar. Das bedeutet, dass eine Möblierung mit Normmöbeln sichergestellt ist. Die 36 betreuten Wohnungen sind jeweils zwischen 60 und 70 Quadratmeter groß, die 72 weiteren Wohnungen von 56 bis 124 Quadratmeter.

Barrierefreiheit und Alltagstauglichkeit sind bei diesem Projekt auch außerhalb der Wohnungen wichtig. So sind die Stiegenhäuser und die Allgemeinflächen hell und übersichtlich gestaltet, Gemeinschaftseinrichtungen ohne Barrieren erreichbar und Lifte mit verglasten Türen ausgestattet. Auf natürliche Belichtung von Erschließungszonen und Fahrradgaragen wird durch ein energiesparendes Beleuchtungskonzept besonderer Wert gelegt. Im Erdgeschoß befindet sich das Hausbetreuungszentrum der GESIBA.

„Der neue Wohnbau ist aufgrund der angebotenen Wohnungsvielfalt und dem eingegliederten Firmensitz von Wien Work für unterschiedlichste Zielgruppen interessant: Singles, Paare, Groß- und Kleinfamilien bis hin zu SeniorInnen, die auf das vielfach bewährte GESIBA-Konzept des betreuten Wohnens setzen können, werden hier ihren passenden Wohnraum finden“, so Ewald Kirschner, Generaldirektor der GESIBA.

Betreutes Wohnen: Bis ins hohe Alter im gewohnten Wohnumfeld bleiben
Das Konzept des betreuten Wohnens verfolgt das Ziel, den Menschen die Möglichkeit zu geben, solange wie möglich in ihrem gewohnten Wohnumfeld zu leben und die Selbständigkeit bis ins hohe Alter zu bewahren. Besonderer Wert wird deshalb auf die Umsetzung von Barrierefreiheit und Alltagstauglichkeit sowohl der Wohnungen als auch der Allgemeinbereiche gelegt. So sind zum Beispiel Stiegenhäuser und Erschließungsflächen hell und übersichtlich gestaltet, Gemeinschaftseinrichtungen barrierefrei erreichbar und Lifte mit verglasten Türen ausgestattet.

Die 36 betreuten Wohneinheiten weisen einen hohen Ausstattungskomfort auf, sind im Sinne von barrierefreiem Wohnen geplant und mit einem 24-Stunden-Notrufsystem ausgestattet. Die Wohnungen werden bereits mit voll ausgestatteten Küchen und Bädern angeboten, mit bodengleichen Duschen, normgerechten Sicherheitsgriffen und erleichterter WC-Steuerung. Die betreuten Wohnungen werden von einem Heimbetreiber vergeben werden.

Firmensitz von Wien Work integriert

Unter dem Dach der Anlage entsteht auch der Firmensitz von Wien Work. Das gemeinnützige Unternehmen der Sozialwirtschaft verfolgt einen klaren sozial- und arbeitsmarktpolitischen Auftrag. Ziel von Wien Work ist es, Arbeitsplätze für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen zu vermitteln und zu schaffen. Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder langzeitarbeitslose Menschen erhalten dadurch eine Chance, am Wirtschafts- und Gesellschaftsleben teilzuhaben.

Mit der Fertigstellung des Projektes wird das vielfältige und attraktive Dienstleistungsangebot von Wien Work das Grätzel bereichern. Die angesiedelten öffentlichen Einrichtungen wie Kindergarten und Schule, privatwirtschaftliche Betriebe und die BewohnerInnen des betreuten Wohnens der GESIBA erwartet eine hochmoderne Wien Work-Großkantine, die neben einem ausgewogenen Speiseangebot auch ein Catering- und Partyservice anbieten wird.

Weiters sind im Gewerbegebiet der Seestadt verschiedene andere Einrichtungen von Wien Work angesiedelt. So zum Beispiel Werkstätten, in denen Produkte aus Holz oder Metall hergestellt oder renoviert werden. Auch eine Textilreinigung sowie ein Copyservice wird von Wien Work angeboten. Dazu soll auch noch eine Werkstätte für die Reparatur von Leihfahrrädern und E-Bikes sowie ein umweltfreundliches Lebensmittel-Lieferservice kommen. Auf alle diese Wien Work-Services können die BewohnerInnen der Anlage in der Sonnenallee zugreifen. Die Organisation übernimmt das vor Ort ansässige Wien Work-Servicebüro.

GESIBA: Investieren in faires Wohnen

Mit der GESIBA verwaltet die Wien Holding einen der dynamischsten Wohnbauträger Wiens. Ökologisches Bauen, thermische Sanierung, Niedrigenergiehaus, Passivhaus, die ersten Wohnanlagen für Radfahrfans, Wohnbauten mit besonderer Flexibilität für Familienverbände oder neue Wohnformen für das Zusammenleben von Jung und Alt oder mit Menschen, die besondere Bedürfnisse haben: Die GESIBA versucht konsequent, künftige Entwicklungen vorweg zu nehmen und ihre Wohnbauten danach auszurichten.

Die GESIBA projektiert und errichtet pro Jahr bis zu einem Dutzend Wohnanlagen. Jährlich investiert das Unternehmen rund 95 Millionen Euro in seine Projekte und gilt als Pionier in vielfacher Hinsicht. Viele der GESIBA-Bauten haben Vorbildcharakter. Alt Erlaa, Gasometer, die Bike City, OASE22 oder das Projekt Wien Work in der Seestadt Aspern: Immer wieder war und ist es die GESIBA, die neue Trends und Signale im geförderten Wohnbau setzt.

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