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Klimageräte: Die Qual der Wahl

Klimageräte: Die Quecksilbersäule steigt über die 30-Grad-Marke und niemand schwitzt gerne, außer in der Sauna. Darum boomt der Verkauf von Klimageräten. Doch das Angebot ist groß und die Auswahl fällt oft schwer. Hier ein kleiner Überblick.

Zwei Klimageräte. Eines mit intergiertem Ventilator.
© Shutterstock | Es muss nicht immer gleich eine große Klimaanlage sein. So genannte Split-Geräte oder auch mobile Klimageräte bringen ebenfalls die gewünschte Kühlung und werden immer beliebter.

Klimageräte: Wohlfühltemperatur auf Knopfdruck!

In den letzten Tagen hatten wir bis zu 35°C. Da bleibt es auch in den Räumen nicht mehr angenehm kühl. Aus diesem Grund boomt der Verkauf von Klimageräten im Sommer enorm. Klimageräte haben die Aufgabe Raumluft zu erneuern bzw. zu reinigen und Temperatur sowie Luftfeuchte in einem Raum zu konditionieren. Doch die Qual der Auswahl ist groß, darum sollte man sich vor dem Kauf gut informieren.

Welche Klimageräte gibt es?

Split-Raumkühlgeräte:

Die stärkste Wirkung erzielen so genannte Split-Raumkühlgeräte. Als Splitgeräte werden solche Klimaanlagen bezeichnet, die über eine Außeneinheit (Kondensator) und eine mit dieser verbundenen Inneneinheit (Verdampfer), evtl. auch mehrere Inneneinheiten (Multi-Splitanlagen), verfügen. Sie werden meist fix montiert. Der Innenteil entzieht dem Raum die Wärme über ein Rohrsystem. Die warme Luft wird ins Freie abgeleitet, der Verdichter ist im Außenteil untergebracht. Derartige Geräte sind ab etwa 1.000 Euro zu haben. 

Mobile Klimageräte:

Eine billigere Alternative sind mobile Raumkühlgeräte, die die ungewünschte Wärme über einen Luftschlauch ins Freie ableiten. Die Zahl der Anbieter ist groß, einfach Klimageräte sind schon ab ungefähr 200 Euro erhältlich. Allerdings sind diese mobilen Klimageräte recht groß und wiegen zwischen ca. 30 und 40 Kilo.

Mobile Klimageräte lohnen sich besonders in Miethaushalten, in denen keine Split-Geräte von außen und innen montiert werden dürfen. Vor allem in Dachgeschosswohnungen sind diese Anlagen sehr rentabel, da diese sehr schnell aufheizen und somit stets für angenehme Raumtemperaturen sorgen.
Viele mobile Klimaanlagen haben einen separaten Kondenswasserbehälter, der regelmäßig geleert werden muss. Bei anderen Anlagen wird das Kondensat mit der heißen Luft abgeführt. Dabei besteht aber die Gefahr, das sich Kondensat im Schlauch ansammelt und sich so Schimmelpilze bilden können.

Die billigste aber auch ineffizienteste Variante sind mobile Raumkühlgeräte ohne Luftschlauch: "Sie transportieren die Wärme nicht nach außen und sind deswegen nicht effizient einsetzbar", so Eva Steiner, Energieberaterin von Wien Energie.

Erleichterung schaffen auch Ventilatoren, die die Luft umwälzen und so für ein Gefühl der Kühle auf der Haut sorgen.

Tipps für den Klimageräte-Kauf

  • Beim Kauf von Klimageräten sollte man die Energieeffienzklassen beachten. Diese Geräte sind grundsätzlich "Stromfresser" und es gibt durchaus Anlagen, die wesentlich weniger Strom verbrauchen als andere. Alle Raumkühlgeräte bis zwölf Kilowatt Kühlleistung müssen mit dem EU-Energielabel versehen sein, wie man es von Haushaltsgeräten und Lampen kennt.
  • Nur Geräte, die Wärme aus dem Raum abführen, bewirken tatsächlich eine Abkühlung des Raumes.
  • Außerdem sollte man auf niedrige Betriebsgeräusche achten. Das Gerät sollte vor dem Kauf vorgeführt werden, dabei kann man gleich auch das Gewicht der Geräte testen; die leichtesten beginnen bei ca. 15 kg.
  • Wer wissen möchte, was ein Klimagerät an Stromkosten verursacht, kann folgende Rechnung durchführen:
    Wattanzahl multipliziert mit der Betriebszeit in Stunden, dividiert durch 1.000 ergibt die Kilowattstunden. Die Kilowattstunden multipliziert mit 0,174 ergeben die Kosten inkl. Steuern.


 

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Kein Klimagerät, das ist am energie- , CO2- und geldsparendsten.

, 25.07.2010 um 09:24
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