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Klimaanlage: Gekühlt durch den Sommer

Eine Klimaanlage kann dazu beitragen, das Raumklima auch bei Temperaturen, wie sie derzeit herrschen, erträglich zu gestalten. Ob in der privaten Wohnung, dem Haus oder - ganz besonders - im Büro oder Geschäftsräumen: Die richtige, nicht zu hohe Temperatur steigert Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit!

Ein Mann und eine Frau, auf weißem Sofa liegend, davor steht ein eingeschalteter Standventilator
© Shutterstock | Für Abkühlung im Sommer gibt es zahlreiche Alternativen.

Temperatur zum Wohlfühlen mit einer Klimaanlage

Eine Klimaanlage sorgt für ein gleichmäßiges Raumklima.  Der Begriff Klimaanlage wird im deutschsprachen Raum meist in dem Sinne verwendet, dass in einem Raum Temperatur, Feuchte und Luftqualität erzeugt und gehalten werden kann. Im Gegensatz dazu wird im Ausland oft unter Klimaanlage (air conditioning) lediglich eine Raumkühlung verstanden. Ein für den Menschen angenehmes Raumklima hat eine Temperatur von ca. 22 °C und ca. 50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit.

Funktionsweise von Klimaanlagen

Eine Klimaanlage funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank, der offen steht. Sie saugt über einen Ventilator die Warmluft aus dem Raum, die über ein im Inneren des Gerätes zirkulierendes Kältemittel abgekühlt wird, und bläst diese in das Rauminnere zurück. Die Luft, die dabei aus dem Fenster entlassen wird, beträgt ungefähr 45 bis 48 Grad. Da die Abluftschläuche der Geräte nur 1,5 Meter lang sind, müssen die Klimaanlagen nahe am Fenster stehen und man muss darauf achten, dass die Warmluft aus dem Schlauch nicht wieder in das Rauminnere gelangen kann.

Einteilung von Klimaanalgen

Die Unterscheidung der Klimaanlagen erfolgt zum einen nach der Lüftungsfunktion:

  • mit Lüftungsfunktion : Außenluft
  •  ohne Lüftungsfunktion : reine Umluft und zum andern nach der thermodynamischen Behandlungsfunktion:
  • Heizen
  • Kühlen
  • Befeuchten
  • Entfeuchten

Eine (Voll)Klimaanlage erfüllt neben der Lüftungsfunktion alle vier der vorstehend genannten thermodynamischen Funktionen. Erfüllt sie nur zwei oder drei thermodynamische Funktionen, so spricht man von einer Teilklimaanlage und bei einer oder keiner thermodynamischen Funktion von einer Lüftungsanlage.

Vor- und Nachteile einer Klimaanlage

Vorteile:

  • Den Arbeitsräumen wird eine angenehme Luft zugeführt
  • Gerüche und Schadstoffe werden durch die Klimaanlage abgeführt
  • Bei hohen Temperaturen ist der Mensch nicht mehr so leistungsfähig: Bei 28 °C sinkt die Leistungsfähigkeit auf 70 Prozent und bei 33 °C auf 50 Prozent. Vor allem in Büros ist der Vorteil einer Kühlung deshalb nicht von der Hand zu weisen.

Nachteile:

  • Verbraucht sehr viel Energie, dadruch hoher CO2 Ausstoß
  • Einige Menschen empfinden das künstliche Klima als unangenehm
  • Schlecht gewartete Systeme können Bakterien, Schimmelpilze und andere Mikroorganismen verbreiten

Tipps vor dem Klimageräte-Kauf

Bevor man den Kauf eines Klimageräts überlegt und damit auch seine Energiekosten erhöht, gibt es einfache Tricks für ein kühles Heim. Am besten hält die Hitze eine Fensterverschattung außen ab: Außenjalousien, Rollläden oder Fensterläden.
Aber auch Innenverschattung hilft, den Temperaturanstieg in der Wohnung zu minimieren.
Nur in der Nacht bei kühleren Temperaturen lüften und dann - ganz wichtig - wenn die Sonne kommt, die Fenster alle komplett schließen, damit die warme Luft nicht ins Innere kann. Viele Leute machen nämlich den Fehler, dass sie die Fenster gekippt lassen. Dadurch ist auch die Luftfeuchtigkeit niedriger, so fühlt man sich nicht gleich "schweißgebadet" .

 

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