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Ruth Kainberger
Energie Text: Ruth Kainberger

Energiepass: Ab 2008 Pflicht bei allen Neubauten

Energiepass heißt ein neues Dokument, das ab 2008 verpflichtend für alle Neubauten in Österreich sein wird. Mit dem Energiepass soll die Energieeffizienz von Immobilien in Österreich möglichst transparent gemacht werden.

Formular. Oben steht Energieausweis. Daneben: Angeschnittener, schwarzer Taschenrechner.
© ehuth/pixelio.de | Der neue Energiepass, auch Energieausweis genannt, gibt transparente Auskunft über die Energieeffizienz einer Immobilie in Österreich.

Der neue Energieausweis bringt Transparenz!

Schon 2009 sollen dann alle Gebäude in Österreich einen solchen Energiepass haben. Die Akzeptanz der Idee Energieausweis ist laut einer Umfrage der Immobilienplattform www.immobilien.net sehr hoch. 46 Prozent der Befragten halten den Haus Energiepass für eine „sehr gute“, 27 Prozent zumindest für eine „gute Idee“. Nur 18 Prozent halten den Haus Energieausweis für eine „schlechte Idee“. Acht Prozent sind überhaupt komplett gegen die Idee, einen Energiepass einzuführen.

Wertminderung für ältere Immobilien?

Immobilien.Net-Geschäftsführer Alexander Ertler meint, die Idee, die Energieeffizienz einer Immobilie schwarz auf weiß auf Papier zu sehen, sei vor allem für Interessenten einer Immobilie interessant, während auf der anderen Seite viele Besitzer älterer Immobilien aus den 60er- und 70er-Jahren Angst vor einem Wertverlust ihrer Objekte durch den Haus Energieausweis hätten.

Auch jenes Drittel der Befragten, das in der weiter oben angeführten Befragung dem Haus Energiepass negativ gegenübersteht, nennt unter anderem den Wertverlust eigener, älterer Objekte als Begründung. Als weiterer Grund wird genannt, dass es durch den Haus Energieausweis zu einer Steigerung der Baukosten bei neuen Objekten kommen könnte.

83 Prozent aller Befragten erklärten, Energieeffizienz sei beim Immobilienkauf ein wichtiges Thema. Gleichzeitig hinterfragen aber nur 31 Prozent bei der Immobilienbesichtigung immer aktiv die Energieeffizienz eines Objektes. 25 Prozent tun dies nur manchmal, 22 Prozent überhaupt nicht.

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