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Parkett auf Fußbodenheizung

Parkett auf Fußbodenheizung hat Vor- und Nachteile. Welcher Parkett eignet sich dafür? Was gilt es zu beachten? Hier finden Sie Informationen und Ratschläge, sowie, worauf es zu achten gilt, direkt vom Profi eingeholt.

Wohnzimmer mit modernem offenen Kamin und mittelbraunem Dielen Parkettboden
© Bodome | Parkett gilt generell als "warmer" Bodenbelag. Ein Wohlgefühl, das sich in Kombination mit einer Fußbodenheizung noch weiter steigern lässt. Hier zu sehen: Massivdiele, Holzart MERBAU

Parkett auf Fussbodenheizung

Parkett ist ein qualitativ hochwertiger, beliebter und sehr angenehmer Bodenbelag, der schon an und für sich als „fußwarm“ eingestuft wird. Mit einem Parkett auf Fußbodenheizung erhoffen sich viele Hausbesitzer bzw. Bauherren zusätzlich die ideale Wärme gegen kalte Füße. Holzböden  haben einen angebrachten Wärmedurchlasswiderstand und eine regelmäßige Wärmeverteilung, sind also für die Verlegung auf Fußbodenheizung zu empfehlen. Die Vorschriften für die Verlegung von Holzböden auf Fußbodenheizung sind  In Ö-Norm B 2242-7 festgelegt

Die wichtigsten Regeln zusammengefasst

Parkettboden-Stärke:

Ein vollflächiger verklebter Parkettboden bis zu einer Stärke von 24 mm für Fußbodenheizung  ist zulässig.  Einige Parkettarten sind auf Grund Ihres hohen Schwindverhaltens  nur bedingt geeignet z.B.: Buche, Ahorn, Ipe...

Zementanstrich und Estrich

Der neue Zementestrich sollte mindestens 21 Tage austrocknen, danach wird die Fußbodenheizung langsam ausgeheizt, die Vorlauftemperatur  wird täglich um 5 Grad C gesteigert, bis der maximale Vorlauf  erreicht wird. Maximale Temperatur muss mindestens einen Tag pro cm Estrichdicke andauern. Danach wird die Vorlauftemperatur  um täglich 5 Grad C steigen, bis die Oberflächentemperatur des Belags  15 – 18 Grad C beträgt. Der Estrich wird  solange ausgeheizt,  bis er trocken wird. Die Zementestriche dürfen  maximal eine Feuchte von 1,8% und 0,3 % bei Anhydrit aufweisen.

Der Estrich muss lt. Ö-Norm ausgeheizt sein, ansonsten darf der Holzbelag nicht verklebt werden. Ein gesundes Raumklima von ca. 45 – 60 % relative Luftfeuchte ist zur Werterhaltung des Holzfußbodens erforderlich, da sonst Fugen auftreten können.

Wir empfehlen  klassische Zementestriche statt Calciumsulfat- bzw. Anhydrit – oder Fliesestriche zu verlegen. Der größte Nachteil von Calciumsulfatestrichen ist beigemischter Gips, der im Falle eines  Kleinwasserschadens schnell die Feuchte aufnimmt  und  großflächig abgibt (Schlüsselung des Bodens) .
Der Sparkurs  in der Baubranche wird immer größer. Die Verputzmaßen und der Beton beinhalten immer mehr Polymeren um die Produktqualität halbwegs einzuhalten.  Wir empfehlen Ihnen den Beton  oder Mauerwerk mittels   NCT ( NanoCementTechnology  ) durch beimischen oder mittels spachteln zu versehen .
NCT  ist der erste Baustoff, der die Ursachen der Unvollkommenheit des Betons oder Mörtels beseitigt und richtige Wasserwirtschaft im Mauwerk nachhaltig behält.  Estriche die mit NCT behandelt sind besitzen folgende Vorteile:
wasserfest bis 9Bar , enorme Festigkeit  und kompakte Bauweise daher kleine Risse und Abblätterungen vorhanden,  erreichen alle Fähigkeiten eines normalen Estrichs innerhalb von 4Tagen ! -Parkett kann garantiert nach einer Woche verlegt werden!- bestens für FBH geeignet, -einfache Handhabung und günstig in der  Anschaffung. Weitere Details finden Sie auf www.nanocement.at.

Parkett verkleben

Wie schon erwähnt muss  der Parkett bei der Verlegung auf Fußbodenheizung verklebt werden. Zum Zeitpunkt des Verlegens des Bodens muss die Oberflächentemperatur des Estrichs zw.12°C bis  20°C betragen. Eine schwimmende Verlegung ist aufgrund des höheren  Wärmedurchlasswiderstandes (Dämmunterlage und Luft) und der Gefahr einer Abrissfuge nicht zu empfehlen. Verklebung erfolgt mittels HEBE  -ein elastischer und umweltfreundlicher (EC 1 Zertifikat – keine Lösemitteln) Kleber.  Die maximale Fußbodenheizung Oberflächentemperatur darf 29°C nicht überschreiten.


Während der Heizperiode ist auf Grund der sinkenden Luftfeuchtigkeit nicht auszuschließen, dass zwischen den Parkettbrettern  Fugen entstehen.  Wir empfehlen deswegen, die Luftfeuchte zwischen 45 und 60 % zu halten.  Bei zu trockener  Luft wird der Einsatz eines Luftbefeuchters angeraten.
Trocknungsrisse können bereits bei einem einmaligen Unterschreiten der Luftfeuchtigkeit von 45 % entstehen.

 Weitere Infos zu: Parkettböden,Terrassenholz,Wengeparkett, Holzterrassen

Merbau - bestens haltbares und leistbares Edelholz für Innen und Außen.

Die Tönung des Merbau-Parkett verläuft von mittlerem bis dunklem Mahagoni-Braun, teilweise durchzogen mit schwarzen Fasern (Flader).

Die Farbgebung ist angenehm warm und sehr leicht mit anderen Gegenständen zu kombinieren. Die Struktur ist grob und geradfaserig und wirkt etwas schwerer als Eiche.

Die hervorragenden Eigenschaften des Merbau-Holzes ermöglichen auch die Montage auf Fussbodenheizung , im Naß- und Außenbereich.

Fa.Haro, Boen und Vetedy

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