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Ruth Kainberger
Immobilien & Wohnen Text: Ruth Kainberger

Aspern IQ: Innovationsquartier Aspern in der Seestadt Aspern

Aspern IQ: In der Seestadt Aspern soll auch dem Bedarf an Räumen für Forschung und Entwicklung Rechnung getragen werden. Um die Seestadt ganzheitlich aufleben lassen zu können, wurden entsprechende Konzepte erarbeitet, die besonders die Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen. Als erstes Gebäude wurde das Innovationsquartier mit 8.400 m² Nutzfläche auch schon fertig gestellt und eröffnet. Erste Einrichtungen haben sich bereits eingemietet und weitere sollen noch folgen. Und da die Seestadt auch einen wichtigen neuen Wirtschaftsstandort in Wien darstellen soll, ist auch in diesem Bereich die Ansiedelung weiterer Unternehmen vorgesehen.

Das Innovationsquartier Aspern teilweise fertig gebaut. Rund um die beiden blockartigen Gebäude mit Glasfenster-Fassaden stehen Lastwägen und Zulieferautos.
© Wien 3420 AG | Innovationsquartier Aspern: Raum für Forschung und Entwicklung der Seestadt Aspern

Durch und durch ökonomisch

Energieeffizienz und Ökonomie stehen beim Innovationsquartier inhaltlich wie auch baulich an erster Stelle. Zu dieser Erkenntnis kommt, wer sich ein wenig mit der Architektur des neuen Gebäudes auseinander setzt. Denn um möglichst ökonomisch agieren zu können, bedarf es von Grund auf der richtigen Technologie, die hier voll und ganz zur Anwendung kommt.

Dementsprechend kommt die nötige Energie für das Haus auch gleich vom Haus selbst. Die Basis des Passivhauses dürfte die thermisch optimierte Gebäudehülle sein, die für die ideale Kälte- und Wärmedämmung zuständig ist. Für das nötige Grün rund ums Gebäude sorgt die großzügige Schilfbepflanzung, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch ihre Aufgabe als Schadstofffilter leisten soll.

Abgerundet wird das Ganze durch die Photovoltaikanlagen an der Südostfassade und die Kleinwindkraftanlage. Auch die Innenräume sind möglichst umweltfreundlich konzipiert, etwa durch automatisch geregelte Stehleuchten, die je nach Ab- oder Anwesenheit für entsprechende Beleuchtung sorgen. Die zusätzlich zur Kühlung eingerichtete Quelllüftung sorgt für eine angenehme Raumatmosphäre.

Was im Aspern IQ passieren soll

Nachhaltigkeit ist hier also offensichtlich das Stichwort und danach richtet sich auch das Ziel des aspern IQ. Denn primär soll das Gebäude Raum bieten für Forschungseinrichtungen, Entwicklungsarbeit sowie universitätsnahe Einrichtungen im Bereich der Umwelttechnologie.

Wien, als Wirtschaftsstandort mit Zukunft bietet hier schon hervorragende Voraussetzungen und durch das neue Stadtviertel bieten sich gerade auch infrastrukturell großartige Möglichkeiten. Forschung auf höchstem Niveau wird hier möglich gemacht, wodurch natürlich auch zahlreiche Arbeitsplätze entstehen.

Zukünftig soll die Wirtschaft in der Seestadt durch Unternehmen als zahlreichen Bereichen belebt werden. Dazu gehören beispielsweise Sport, Fitness und Wellness, Freizeiteinrichtungen, der Öko- und Biobereich, Greentech, Outdoor-Tourismus und freilich auch Gesundheit und Medizin.

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