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Umwelt

Umwelttechnologien und Stadtplanung

Informationen über internationale Zusammenarbeit bei der Umwelttechnologie.

Umwelttechnologien und Stadtplanung

Fachleute und Politiker haben im Rahmen eines mehrjährigen EU-Projektes der Partnerstadt Wien einen INFO-Besuch abgestattet

Eine rund zwanzigköpfige Delegation, überwiegend Umweltfachleute aus Südosteuropa, ist drei Tage lang auf Info-Tour in Wien. Höchstrangiges Delegationsmitglied ist der Umweltminister aus der Region Vojvodina (Republik Serbien), Univ. Prof. Zoltan Djarmati. Besichtigt wurden u. a. der in Kürze in Betrieb gehende Kanalstollen unter dem Wienfluss im Bereich Stadtpark, die Kläranlage Blumental, die Hauptkläranlage Wien sowie das Grundwasserwerk in der Lobau. Seitens des Ministers wurde großes Interesse an der Zusammenarbeit mit der Wiener Stadtverwaltung im Umwelttechnologiebereich bekundet.

EU - Technologienetzwerk UTN II wird von 4 Partnerstädten getragen.

Neben Wien bilden Leipzig, Venedig und die griechischen Städte Thessaloniki, Panorama und Xanthi die Partnerschaft für das im EU-Programm INTERREG III B CADSES (d.h. Zentraladriatischer Donau- und Südostraum) laufende Technologienetzwerk. Während sich Wien und Venedig schwerpunktmäßig der Themen Umwelttechnologie und Infrastruktur annehmen, zeigt Leipzig viel Neues zur Problematik leerstehender Wohngebäude. Die griechischen VertreterInnen und Wien haben im Bereich Stadterneuerung seit zwei Jahren gemeinsame Pilotprojekte laufen. Zielgebiet ist der gesamte CADSES Raum.

Ergebnisse der Pilotprojekte wurden Freitag im Wiener Rathaus diskutiert

Die Ergebnisse der Pilotprojekte wurden Freitag im Wappensaal des Wiener Rathauses präsentiert. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der umfassenden Arbeiten des aus rund 100 Personen (Fachleute, Forscher und PolitikerInnen) bestehenden Netzwerks ist nach Angaben von Dipl.-Ing. Michael Kaindl von der Wiener Stadtbaudirektion die einerseits sehr interessante Beurteilung von Projekten durch ExpertInnen aus Partnerstädten mit ähnlichen Problemstellungen sowie andererseits der Vergleich der unterschiedlichen Lösungsansätze.

Umweltprojekt für die adriatische Küstenstadt Porec im Rahmen des INTERREG III B CADSES-Programms Vorbild

Wiens Stadtbaudirektor Dipl. Ing. Gerhard Weber leistet bereits seit vielen Jahren Pionierarbeit bei der Verbesserung der Umweltsituation der adriatischen Küstenstadt Porec. Nunmehr wurde eine Abwasserentsorgungsanlage für die Stadt Porec konzipiert. Geplant sind dabei der Bau einer Kläranlage, die Erweiterung des Kanalnetzes, die Errichtung von Pumpenstationen sowie die Einführung eines Abwassergebührensystems. Das Projekt soll Vorzeigemodell für das gesamte östliche adriatische Küstengebiet sein.

Automatisches Geruchsmeldesystem für Wien und die Nutzung heißen Quellen

Wiens Beitrag an neuen Umwelttechnologie-Herzeigemodellen ist u. a. die Entwicklung eines automatischen Geruchsmeldesystems in Kanalsystemen und die Energienutzung von geothermischen Quellen. Des Weiteren wird an der Konzipierung einer neuen Abfallbehandlungsanlage für elektronischen und elektrischen Schrott gearbeitet.

Die Bebauung des ehemaligen Flugfeldes Wien-Aspern als wichtiges Stadtplanungsprojekt

Auch einige stadtplanerische Projekte werden im Rahmen EU - Technologienetzwerks UTN II gefördert: Dazu zählen etwa die Vorplanungsleistungen für die Bebauung der Aspern-Gründe, auf denen Wohnungen und Arbeitsplätze bzw. Infrastruktur für etwa 50.000 Menschen entstehen werden. In Hernals stellt die Neugestaltung des Bezirkskerns am Elterleinplatz für die Stadtplaner genauso eine Herausforderung dar, wie die bereits laufende Umgestaltung des Brunnenmarktviertels in Ottakring mit dem Schwerpunkt der Modernisierung der Marktstände, inklusive deren Anbindung an Strom, Wasser und sonstige Infrastruktur. Dies ermöglicht einen durchgängigen Betrieb des Marktes und ein Ende des lästigen Auf- und Abbauens der einzelnen Stände.

 

Text: Rathauskorrespondenz
Link:
www.wien.gv.at

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