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Umwelt

Atomkraftwerk Fukushima

Aktuelle Meldungen von der Nuklear-Katastrophe in Japan bei Global 2000

Aktuelle Meldungen von der Nuklear-Katastrophe in Japan bei Global 2000

2.April 2011: Aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima sickert hoch radioaktives Wasser in den Pazifik. Der Sprecher der Atomsicherheitsbehörde, Hidehiko Nishiyama, erklärte, das Wasser trete aus einem Riss in der Schutzhülle eines Grabens aus. In der Luft über dem Leck seien Strahlungswerte von 1.000 Millisievert pro Stunde gemessen worden.

17:44: Der japanische Stromkonzern Tepco hat nicht genug Strahlenmessgeräte für die Arbeiter in der Atomruine Fukushima. Dafür hat das Unternehmen jetzt eine Verwarnung bekommen.

1. April 2011, 09:27: Die Betreiberfirma Tepco verärgert erneut mit fehlerhaften Angaben zum Verstrahlungsgrad. Dies teilte die Atomaufsichtsbehörde am Freitag mit.  Die Betreibergesellschaft Tepco hatte verlautbart, dass im Grundwasser im Umfeld des Atomwracks ein 10.000-fach erhöhter Wert von radioaktivem Jod gemessen worden sei. Wie hoch die Belastung wirklich ist, war zunächst nicht klar.

31. März 2011, 15:47: Rund drei Wochen nach Beginn der größten Katastrophe der japanischen Nachkriegsgeschichte ist das Atomkraftwerk Fukushima weiter außer Kontrolle. Noch immer tritt Radioaktivität aus. Die Strahlung im Meer vor der Atomruine steigt. Die Regierung lehnt jedoch eine weitere Evakuierung ab, obwohl die Internationale Atomenergiebehörde sie empfohlen hatte.

30. März 2011, 10:24: Die japanische Regierung erwägt laut APA, drei beschädigte Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima 1 mit Planen abdecken zu lassen, um die radioaktive Strahlung zu vermindern. Außerdem sei vorgesehen, einen Tanker einzusetzen, um radioaktiv verseuchtes Wasser abzusaugen, berichtete die Zeitung "Asahi Shimbun" am Mittwoch unter Berufung auf Regierungskreise. Regierungssprecher Yukio Edano sagte dazu, die Regierung und Atomexperten dächten über "alle Lösungen" nach, einschließlich derjenigen in der Presse erwähnten.

13:45: Die APA meldet: Die Brennstäbe in den Reaktoren 1 bis 3 des havarierten AKW Fukushima sind nach Angaben der japanischen Atomaufsicht beschädigt. Es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Schutzhüllen nicht mehr dicht seien, teilte die Behörde am Dienstag weiter mit.

29. März, 07:28: Nach den Atomreaktorunfällen in Japan sind in Seoul und an anderen Orten in Südkorea geringe Spuren von radioaktivem Jod in der Atmosphäre gemessen worden. Im Nordosten der USA sind im Regenwasser Spuren von Radioaktivität entdeckt worden. Nach solchen Funden in den US-Bundesstaaten Massachusetts und Pennsylvania wurden nach Behördenangaben am Montag auch in Ohio erhöhte Strahlungswerte in Regenwasser nachgewiesen.

28. März, 13:20: Die Wahrheit über die Atom-Katastrophe in Japan kommt scheibchenweise ans Licht: Jetzt geht auch die Regierung von einer "teilweisen Kernschmelze" aus - ohne genaue Informationen zu geben.

20:10: Der Betreiber des Katastrophen-Kraftwerks Fukushima lässt Bodenproben vom Gelände der havarierten Anlage von unabhängigen Spezialisten auf das hochgiftige Schwermetall Plutonium untersuchen.

Hatte der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1 noch am Morgen des heutigen Tages mit Messwerten aus dem Reaktor 2 für Aufregung gesorgt, ist man sich jetzt offenbar nicht mehr sicher, ob die Messwerte tatsächlich korrekt sind. Gemeldet wurde zunächst, dass die Strahlung in dem Reaktor das 10-millionen-fache des zulässigen Grenzwertes erreicht. Diese Angaben dementiert Tepco nun und verweist auf eventuelle Berechnungsfehler. Die Messung sei aufgrund ihrer Höhe “unglaubwürdig”. Einen korrekten Messwert oder eine genaue Begründung der mutmaßlichen Fehlmessung liefert Tepco allerdings nicht.

27. März, 13:16: Die Strahlung in Reaktor 2 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1 erreichte in den frühen Morgenstunden extreme Werte. Die Verseuchung des Wassers im Reaktor lag bei etwa dem zehn-millionenfachen des Normalwerts.

11:00: Fukushima-Freisetzung erreicht Tschernobyl-Freisetzung: Zweite Cäsium-Fallout-Wolke trifft die Welt.

Die Zentralanstalt für Meterologie und Geodynamik (ZAMG) geht 14 Tage nach Beginn der Katastrophe im AKW Fukushima von einer Gesamtfreisetzung aus, die der Gesamtfreisetzung von radioaktivem Cäsium und Jod aus der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren entspricht. "Die Gesamtfreisetzung von radioaktivem Cäsium aus dem Tschernobyl-Super-GAU entsprach 85 Petabequerel - jetzt wurden in Fukushima täglich Werte zwischen 5 und 50 Petabequerel Cäsium137 gemessen sowie 100 Petabequerel des schnell zerfallenden Jod131. Was sich hier also in 15 Tagen seit Beginn der Katastrophe an radioaktivem Cäsium summiert hat, ist bereits so hoch wie die Freisetzung von Tschernobyl oder übertrifft diese sogar", kommentiert Reinhard Uhrig, Anti-Atom-Experte von GLOBAL 2000 die von der ZAMG angegebenen Daten. "Bisher kam es zu keiner Freisetzung von Plutonium. Eine Freisetzung von Plutoninum, wie bei der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, würde das Ausmaß der Nuklearkatastrophe von Fukushima noch dramatisch verschlimmern", sagt Uhrig.

Von den 1986 freigesetzten 85 Petabequerel entfielen 1,8 Petabequerel auf Österreich. "Heute, 25 Jahre nach Tschernobyl, ist immer noch mehr als die Hälfte der radioaktiven Cäsium-Zerfälle zu messen, Lebensmittel in Teilen Europas müssen immer noch gesperrt werden - und jetzt trifft schon die nächste Fallout-Wolke die Welt", so Uhrig.

Zwar wird durch die großräumige Verteilung des radioaktiven Dampfes eine geringere Konzentration an radioaktiven Substanzen erreicht, aber man weiß aus den nuklearmedizinischen Untersuchungen nach der Tschernobyl-Katastrophe, dass jeder zusätzliche Eintrag von Radioaktivität in die Umwelt statistisch gesehen zu zusätzlichen Krebserkrankungen und zu zusätzlichen Todesopfern führt. "Diese Non-linear Threshold Hypothesis ist seit langem etabliert und auch anschaulich verständlich: Jede radioaktive Strahlenquelle kann, auch wenn sie noch so gering ist, an der falschen Stelle wie z. B. im Knochenmark verheerende Wirkung entfalten", erklärt Uhrig. Noch dazu sind die Strahlendosen lokal besorgniserregend hoch: In einer begrenzten Zone in der Nähe der vier havarierten Reaktoren kann eine Effektivdosis von 10 Millisievert (mSV) pro Stunde gemessen werden - gegenüber dem Normalwert von 0,0001 mSV pro Stunde eine 100 000-Fache Erhöhung, die auf ein Jahr bezogen rechnerisch 87 600 mSV ergäbe - ein Normalwert für Österreich entspricht 1 mSV pro Jahr. "Die Hoffnung ist, dass es den Technikern endlich gelingt, die Reaktoren unter Kontrolle zu bekommen und dass damit die radioaktive Freisetzung gestoppt werden kann", sagt Uhrig.

GLOBAL 2000 fordert: Jetzt abschalten!

"Die einzige sichere Lösung für Atomkraftwerke ist: Jetzt abschalten, zuerst die riskantesten Atomkraftwerke, bis 2020 dann alle weiteren. Die Zukunft ist energieeffizient und erneuerbar, wir brauchen diese Wahnsinnstechnologie nicht", so Uhrig. "Die gestern beim Frühjahrsgipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel beschlossenen Stresstests sind nichts weiter als eine Beschwichtigungstrategie. Einen folgenlosen Prozess zu beschließen ist keine angemessene Antwort auf die Katastrophe von Fukushima. Die Hochrisikoreaktoren müssen umgehend abgeschaltete werden", fordert Uhrig.

 

11:00: Lage in Fukushima verschärft sich durch weiteres radioaktives Wasser in den Reaktoren 1 und 2. Die Arbeiten mussten gestoppt werden. Das strahlende Wasser sei im Untergeschoß der Turbinenräume an den Meilern 1 und 2 gefunden worden. Auch bei Reaktor 3 sei das gestern aufgetreten. Wie stark die Radioaktivität sei, werde noch geprüft. Auch woher das radioaktive Wasser genau kommt, ist bisher unklar.

 

14:00: Im AKW Fukushima laufen weitere Versuche, die Reaktoren zu kühlen. Nach der gegenwärtiger Lage dürfe man nicht zu optimistisch sein, so Japans Regierungssprecher Yukio Edano am Donnerstag. Drei Arbeiter haben beim Versuch im Reaktor 3 ein Kabel zu reparieren eine gefährlich hohe Strahlendosis abbekommen.

Die Einsatzkräfte wollen die Überhitzung der Reaktoren weiter auch mit Meerwasser stoppen. Doch das könnte künftige Risiken bergen: Ein Experte in den USA warnte vor einer Salzverkrustung der Brennstäbe. Das würde ihre Kühlung blockieren.

Donnerstag früh stieg weißer Dampf über den Blöcken 1, 2 und 4 auf. Es sei das erste Mal, dass dies auch bei Block 1 beobachtet werde, berichtete der Sender NHK. Dort habe sich die Lage aber stabilisiert, sagte Nishiyama von der Atomsicherheitsbehörde. Im Kontrollraum brenne inzwischen wieder Licht. Im Block 1 sei die Temperatur wieder deutlich gesunken, nachdem sie zeitweise auf 400 Grad geklettert war. Allerdings stieg in dem Reaktor der Druck. Deswegen konnte weniger Meerwasser als geplant zur Kühlung von außen eingeleitet werden, sagte Nishiyama. Das Abklingbecken der Brennstäbe von Block 4 wurde für mehrere Stunden von außen mit Wasser gekühlt. Unterdessen traten auch in dem bisher unkritischen Block 5 Probleme auf. Auch dort ist nun das Pumpsystem des Reaktors nach Angaben der NISA defekt. Die Kühlung sei ausgefallen. Die Situation sei momentan stabil, es müsse aber mit steigenden Temperaturen sowohl im Reaktor als auch im Abklingbecken gerechnet werden. Es sei geplant, die Pumpe möglichst bald zu reparieren. Nähere Informationen gab es dazu aber nicht.

 

20:00: Die Gesamtsituation gäbe trotz einiger Verbesserungen weiter Anlass zu erheblicher Sorge, sagte der IAEO-Experte Graham Andrew am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Im stark zerstörten Reaktor 3 ist es nach IAEO-Informationen nicht möglich, die Instrumente mit Strom zu versorgen. Die übrigen Reaktoren konnten an die Stromversorgung angeschlossen werden. Die überhitzten Reaktor-Ruinen hätten zwei Stunden lang gekühlt werden sollen und an dem besonders gefährlichen Reaktor 3 sollte eine erste Pumpe getestet werden. Als jedoch erneut schwarzer Rauch aufstieg, wurden alle Arbeiter von den Blöcken 1 bis 4 abgezogen, wie die Agentur Kyodo berichtete. Auch alle Feuerwehrleute mussten demnach das Gelände verlassen. Die Temperatur ist in den Reaktoren 1 und 3 wieder gestiegen.

Auch außerhalb der 30-Kilometer-Sicherheitszone um das AKW könnte stark erhöhte radioaktive Strahlung auftreten, schätzt nun sogar die japanische Regierung. An manchen Orten außerhalb der Sicherheitszone könne die Strahlung laut Computersimulation zeitweise bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde liegen. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa zwei Millisievert pro Jahr.

Das japanische Gesundheitsministerium veröffentlichte eine Liste mit mittlerweile elf Gemüsearten, bei denen eine teils drastisch erhöhte Radioaktivität festgestellt wurde. Darunter sind Spinat, Brokkoli, Kohl und das Blattgemüse Komatsuna.

16:30: In Österreich derzeit keine messbare Radioaktivität

14:30: Verdünnte Radioaktivität hat Europa erreicht: Die Luftströmung mit radioaktiven Partikeln aus Japan soll laut deutschem Umweltbundesamt auch Europa erreicht haben. Eine extrem verdünnte Radioaktivität wurde laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) bereits vor Stunden auf Island registriert. Eine sehr schwache, kaum messbare Konzentration könnte auch Österreich treffen. Die Jod-131-Werte in Reykjavik waren nahe an der Nachweisgrenze, andere Isotope als Jod wurden nicht festgestellt, so die ZAMG. Für die Gesundheit der Menschen in Europa bestehe keine Gefahr.

11:30: In der Nähe des AKW Fukushima hat es am Mittwoch wieder ein Erdbeben gegeben. Die Stärke des Erdstoßes gaben die japanischen Behörden vorläufig mit 4,7 an. Das Epizentrum habe zehn Kilometer unter dem Meeresspiegel gelegen. Ein erneuter Tsunami drohe nicht, hieß es in einem Fernsehbericht. Angaben zu möglichen Schäden lagen zunächst nicht vor.

11:00: Hohe Radioaktivität auch außerhalb der Evakuierungszone: An manchen Orten, die weiter als 30 Kilometer von dem Kraftwerk entfernt seien, habe die Strahlung zeitweise womöglich bei mehr als 100 Millisievert pro Stunde gelegen, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Mittwoch. Die natürliche Hintergrundstrahlung liegt bei etwa zwei Millisievert pro Jahr. Es sei sehr schwer, genau zu messen, wie sich die Radioaktivität vom havarierten Kraftwerk ausbreite. Die Regierung wolle aber dennoch die Evakuierungszone von 20 Kilometern um das Kraftwerk nicht auszuweiten. Besorgte Anrainer sollten die Fenster geschlossen halten. Die Strahlung ändere sich ständig mit dem Wind.

08:40: Das Trinkwasser in Tokio ist radioaktiv belastet. Im Wasser seien erhöhte Werte von 210 Becquerel pro Liter an radioaktivem Jod 131 festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Hauptstadtpräfektur Tokio am Mittwochnachmittag (Ortszeit). Die Warnung betreffe Kinder unter einem Jahr. Zuvor war bereits im Trinkwasser in fünf Orten der Präfektur Fukushima ein für Babys zu hoher Wert an radioaktivem Jod gemessen worden. Die Regierung riet den Menschen außerdem, kein Blattgemüse wie Spinat aus Fukushima zu essen.

20:50: Die Gefahr eines Super-GAU ist nicht gebannt, auch wenn mit dem Anschluss aller sechs Reaktorblöcke an das Stromnetz ein wichtiger Schritt geschafft wurde. Bis im gesamten AKW aber wieder Strom läuft, können laut Betreiberfirma Tepco Tage vergehen. Noch ist nicht klar, ob das Kühlsystem für die radioaktiven Brennstäbe wieder zum Laufen gebracht und so eine Kernschmelze verhindert werden kann.

Neuer Rauch und Dampf behinderten am Dienstag die Feuerwehrleute, die wieder Wasser auf den teilweise zerstörten Block 3 sprühten. Auch über Block 2 stieg wieder Rauch auf. Die Regierung sprach von einer "äußerst angespannten" Lage. Künftig soll die Armee täglich über die verstrahlte Anlage fliegen, um die Temperatur zu messen. Auch das US-Militär soll helfen.

Die Behörden warnten zudem vor weiteren schweren Nachbeben in der Krisenregion: Die Erdstöße könnten die Stärke 7 oder mehr haben, teilte die japanische Wetterbehörde mit. Die Beben könnten bereits beschädigte Gebäude zum Einsturz bringen oder einen weiteren Tsunami auslösen.

20:00: Die IAEA ist besorgt über ein mögliches Leck in Fukushima-Reaktor 1. Außerhalb der Anlage gebe es weiterhin hohe Strahlungsswerte, teilte die IAEA mit. Man habe bisher nicht herausfinden können, ob der Sicherheitsbehälter des Reaktors beschädigt sei. Die IAEA will klären, ob die Strahlung von beschädigten Sicherheitsbehältern um den Reaktorkern oder von überhitzten Abklingbecken für gebrauchte Brennstäbe stammt. Bisher hatte die UN-Behörde in Wien eine leichte Beschädigung des Sicherheitsbehälters von Reaktor 2 vermutet. Über den Zustand von Reaktor 3 gibt es seit längerem keine Informationen mehr, ebenso wenig wie über Reaktor 1. Es werde vermutet, dass die Japaner selbst nichts über die Lage im Reaktor 1 wüssten, hieß es bei der IAEA.

18:00: Die Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA) zeigte sich besorgt, dass der genaue Zustand von Reaktor 1 unbekannt ist. IAEA-Vertreter Graham Andrew sagte, es lägen auch keine Informationen über die Temperaturen in den Abklingbecken der Blöcke 1, 3 und 4 vor. Allgemein sei die Situation weiter "sehr ernst". In einem der Kontrollräume des Kernkraftwerks Fukushima brennt nach Angaben japanischer Medien wieder Licht.

11:20: Starke radioaktive Belastung des Meerwassers festgestellt: Bei Jod-131 sei ein Wert gemessen worden, der das gesetzliche Maximum um den Faktor 126,7 übersteige, berichtete der Fernsehsender NHK am Dienstag. Bei Cäsium-134 sei die Verstrahlung 24,8 Mal, bei Cäsium-137 16,5 Mal so hoch wie zulässig. Nach Auswertung der Probe von einem Standort 100 Meter südlich des havarierten Kraftwerks kündigte die Betreibergesellschaft Tepco weitere Tests vor der Ostküste der japanischen Hauptinsel Honshu an.

10:00: Weiterhin äußerst angespannte Lage in Fukushima, Wasserdampf und Rauch über defekten Reaktorblöcken, und die Umwelt wird immer mehr verstrahlt: Es sei nach seinem Gefühl schwierig, von Fortschritten zu sprechen, sagt der für die Atomaufsicht zuständige Minister nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo hinzu. Hitzeentwicklung erschwert die Bemühungen, das teilweise zerstörte Atomkraftwerk Fukushima eins unter Kontrolle zu bringen. Unterdessen bot das US-Militär Japan Hilfe im Kampf gegen einen Super-GAU an.

19:15: Das Meerwasser in der Nähe das AKW Fukushima ist radioaktiv belastet. Es wurde ein deutlich höherer Wert an radioaktivem Jod gemessen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag (Ortszeit). Auch der Cäsium-Wert im Wasser sei erhöht gewesen. Die Auswirkungen auf die Fischerei seien noch nicht abzuschätzen.

16:40: Insgesamt bleibt die Situation sehr ernst, keine Entwarnung für Fukushima 1. Es gäbe aber einige Zeichen einer Verbesserung der Lage, sagte IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano am Nachmittag bei einer Pressekonferenz in Wien. Gegen Abend Ortszeit wurde der Rauch über Reaktor 3 dünner, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Die Ursache sei unbekannt, es sei jedoch unwahrscheinlich, dass eine Anomalie im Abklingbecken der Auslöser sei, zitierte die Agentur einen Sprecher der japanischen Atomsicherheitsbehörde NISA. Die Radioaktivität sei nicht "dramatisch" gestiegen.

12:15: Rauch auch über Reaktorblock 2 wird von der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo gemeldet. Die Betreibergesellschaft Tepco hat ihre Arbeiter vom Gelände abgezogen. Kurz vor 16.00 Uhr Ortszeit wurde zunächst über dem Abklingbecken an der Südostseite von Block 3 Rauch sichtbar, verschwand aber bis zum frühen Abend. Dann qualmte es über Block 2. Die Ursachen für die Rauchentwicklung über beiden Reaktoren sind noch unbekannt.

12:00: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist über die radioaktive Belastung von Lebensmitteln in Japan "stark besorgt", wie ein WHO-Sprecher in Genf sagte. Wie ernst die Lage sei, müsse weiter untersucht werden. Für vier Präfekturen verhängte die japanische Regierung ein Lieferverbot für Milch und mehrere Gemüsesorten. In einem Dorf in der Fukushima-Region darf kein Leitungswasser mehr getrunken werden, da Messsungen einen Wert von 965 Becquerel Jod pro Liter Leitungswasser ergeben haben. Der Grenzwert liegt bei 300 Becquerel.

Der Norden der Präfektur Fukushima ist eine der wichtigsten Anbauregionen für Reis, Obst und Gemüse und wird auch für Milchwirtschaft genutzt. An dem mehr als 150 Kilometer langen Küstenstreifen wird intensiv gefischt. Landwirtschaft ist nach Angaben auf der Website der Lokalregierung der wichtigste Wirtschaftszweig in der Provinz.

11:00: Das AKW Fukushima ist am Montag teilweise evakuiert worden, weil Rauch aus dem Reaktor 3 aufsteige, teilte der Betreiber Tepco mit. In den Brennelementen dieses Reaktors befindet sich hochgefährliches Plutonium. Zuvor wurde gemeldet, dass alle sechs Reaktorblöcke wieder an die Stromversorgung angeschlossen werden konnten.

17:50: Hoffnung im Kampf gegen den Super-GAU: Am Sonntag gelang es, den Reaktorblock 2 wieder ans Stromnetz anzuschließen. Damit sind vier der sechs Blöcke wieder versorgt. Zwar blieb zunächst unklar, ob alle Maschinen und Pumpen in dem durch Erdbeben, Tsunami und Explosionen beschädigten Kraftwerk überhaupt noch funktionieren. Die Betreiber hofften jedoch, Anfang kommender Woche die Wende erzielen zu können. Die Gefahr sei jedoch keineswegs gebannt, die Situation sei nicht stabil, aber es gibt positive Schritte, kommentiert der deutsche Experte Sven Dokter von der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit in Köln, die momentane Lage in Fukushima.

08:56: Über 13 Stunden wurde  3 mit Wasser bschossen. Der Druck ist jetzt, nach Angaben des Reaktorbetreibers Tepco, im Reaktor 3 stabil. Block 3 gilt  als besonders gefährlich, weil die Brennelemente aus einem Plutonium-Uran-Mischoxide (MOX) bestehen.

19:00: Laut IAEO entwickle sich die Lage in Fukushima "in die richtige Richtung", die Versorgung mit Elektrizität sei teilweise wieder hergestellt, man wisse allerdings nicht, wie viele Wasserpumpen funktionieren. Daher ist der Einsatz von Hubschraubern und Spezialfahrzeugen der Feuerwehr zu begrüßen. Der Temperatur-Anstieg in Blöcken 5 und 6 sei "leicht beunruhigend", doch sei in beiden Blöcken die aktuelle Temperatur noch weit vom Siedepunkt entfernt.

Derzeit sei das havarierte AKW nicht mit der Katastrophe von Tschernobyl vergleichbar, betonten die IAEO-Experten: "Was wir heute sehen, ist kein massiver Austritt an Radioaktivität und keine Verbreitung rund um den Erdball." Für eine Entwarnung sei es dennoch viel zu früh, es könne immer noch etwas Unvorhergesehenes passieren.

Aktuelle Daten über die radioaktive Strahlen-Belastung in einigen japanischen Städten liegen laut IAEO-Vorstand Andrews deutlich unter der Grenze zur Gesundheitsgefährdung. Es sei aber "zu früh, um die Daten abschließend beurteilen zu können". Am Samstagvormittag (Ortszeit) wurde an mehreren Messstellen in Tokio ein Maximalwert von 0,13 Millisievert pro Stunde gemessen. Im 110 Kilometer von Tokio entfernten Kamikochi lag der Wert bei 0,18, in Nasukogen - 170 Kilometer von der japanischen Hauptstadt entfernt gelegen - 2,9 Millisievert pro Stunde.

18:20: Wegen erwarteter Regenfälle mit einer möglichen Belastung durch radioaktive Partikel hat die japanische Atomenergiekommission die Bevölkerung der Krisenregion aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben. Nach Angaben der Behörde besteht keine Gesundheitsgefahr, selbst wenn Menschen dem Regen ausgesetzt seien. Dennoch wurde die Bevölkerung aufgerufen, nur in Notfällen bei Regen das Haus zu verlassen und Haare und Haut zu bedecken.

16:40: Der Boden im Umkreis von 30 Kilometern um den Reaktor herum sei kontaminiert, sagte der Leiter des Instituts für Strahlenbiologie im Helmholtz-Zentrum München, Professor Michael Atkinson. "Doch die Aktivität des Radiojodids im Bodens scheint abzuklingen. Das ist ein Hinweis darauf, dass im Moment nichts aus dem Reaktor mehr austritt."

15:50: Radioaktiv belastete Luftmassen werden voraussichtlich morgen Sonntag Richtung Landesinnere treiben und bis Montag küstennahe Teile sowohl nördlich als auch südlich der Emissionszone erreichen. Das geht aus den Rechnungen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien hervor.

14:00: Das japanische Gesundheitsministerium hat einen Verkaufsstopp von Lebensmitteln aus der Präfektur Fukushima angeordnet. Dies teilte die internationale Atomenergiebehörde IAEA am Samstag mit. Zuvor war bei Milch und Spinat aus der Nähe des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima erhöhte Strahlenwerte gemessen wurden.

12:45: Es wurden Spuren von radioaktivem Jod im Trinkwasser Tokios festgestellt

10:00: Die Lage im Reaktor 3 von Fukushima Eins konnte nach Angaben der japanischen Regierung stabilisiert werden. Die Kühlaktionen von außen hätten eine Wirkung gehabt. Es sei mehr Wasser in Reaktor 3 festgestellt worden. Die Reaktoren sollen weitere sieben Stunden von außen mit Wasser gekühlt werden. Am Ende würden dann mehr als Tausend Tonnen Wasser versprüht sein, berichtete der Sender NHK am Samstag. Das helfe, die Temperatur und die radioaktive Strahlung zu senken. Es sei aber nur eine vorübergehende Lösung. Techniker arbeiten weiter daran, die Stromversorgung des Kraftwerks wieder herzustellen.

100 weitere Feuerwehrleute aus Tokio sollen nun die erste Gruppe, bestehend aus 139 Kollegen, die seit Donnerstag an der Kühlung der Reaktoren arbeiten, ablösen. Der Wechsel geschehe, um die ersten Feuerwehrleute nicht noch stärker der radioaktiven Strahlung auszusetzen, zitierte NHK die Behörden. Zuvor hatte der Kraftwerksbetreiber TEPCO mitgeteilt, dass die Strahlengrenzwerte für Arbeiter von 100 Millisievert pro Schicht auf 150 erhöht worden seien. Die „noch nie da gewesenen“ Probleme erforderten eine solche Maßnahme.

Die Lage der Reaktoren 5 und 6 habe sich stabilisiert. Laut IAEA brachten Arbeiter an den Dächern der Reaktoren 5 und 6 aber Löcher an, um eine Ansammlung von Wasserstoff zu verhindern. Damit sollen offenbar Explsionen wie bei den anderen Reaktoren, die durch die Ansammlung von Wasserstoff ausgelöst wurden, verhindert werden. Unklar ist, ob das ein Hinweis darauf ist, dass die Lage in diesen Reaktoren dramatischer ist, als es die japanische Regierung bisher eingestand.

19:10: Ein Sarkophag um das zerstörte Atomkraftwerk, wie er 1986 in Tschernobyl eingesetzt wurde, könnte Japan als letzte Möglichkeit vor einer massiven Strahlenverseuchung bewahren. Derzeit werde aber alles daran gesetzt, einen Super-GAU durch die Kühlung der Reaktoren noch zu verhindern.

15:40: Die Lage in Japan steht weiterhin auf der Kippe. AKW-Betreiber Tepco hofft, dass die Kühlung der Reaktoren 1 und 2 mit der wiederhergestellte Stromleitung in Gang kommt. Reaktor 3, der wegen seiner Plutonium-Brennstäbe besonders gefährlich ist, wird von fast 140 Einsatzkräfte der Feuerwehr Tokio mit 30 Spezialfahrzeugen mit Wasser bespritzt.

Das US-Militär bot Japan Unterstützung durch 450 Strahlenexperten an. Ein Team aus neun US-Spezialisten sei bereits nach Japan geschickt worden. Die US-Experteneinheit könne unter anderem zur Strahlenmessung und Dekontamination verstrahlter Menschen oder Objekte eingesetzt werden.

12:40: Noch mehr als 30 Kilometer vom AKW Fukushima entfernt ist eine deutlich erhöhte Strahlenbelastung festgestellt worden. Die Verstrahlung nordwestlich der havarierten Anlage lag bei 170 Microsievert am Donnerstag und 150 Microsievert am Freitag, wie das japanische Wissenschaftsministerium mitteilte. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die höchste Belastung habe dabei in einer Zone gelegen, die bisher nicht evakuiert worden ist. Die Menschen hier wurden lediglich aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Nach Expertenmeinung nehmen Menschen bei der gemessenen Belastung innerhalb von sechs bis sieben Stunden so viel Strahlung auf, wie sonst innerhalb eines Jahres gerade noch verträglich wäre.

Die Strahlung direkt am Reaktor ist um ein Vielfaches höher: Erst am Donnerstag hatten die Betreiber nach eigenen Angaben wieder 400 Millisievert am Block 3 gemessen (Ein Millisievert sind 1.000 Microsievert).

Die radioaktive Wolke aus dem AKW Fukushima zieht derzeit auf den Pazifischen Ozean hinaus. Doch laut Berechnungen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien könnte gegen Sonntagmittag die Lage für den Großraum Tokio kritischer werden. Außerdem dürfte Radioaktivität aus Japan die Station Petropawlowsk in Russland erreicht haben. Dort wurden am Dienstag zahlreiche Radionuklide detektiert. Die Konzentrationen für Jod-131 wären um etwa vier Größenordnungen niedriger als in Takasaki, rund 200 Kilometer vom AKW Fukushima entfernt. Gefahr für die Gesundheit bestehe allerdings nicht.(Quelle APA)

19:00: Ein externes Stromkabel an den Reaktor 2 des Atomkraftwerks Fukushima eins zu legen, soll jetzt gelungen sein. Das teilte die Internationale Atomenergiebehörde IAEO mit. Sobald das Besprühen mit Wasser beendet sei, soll der Stromanschluss erfolgen.

18:33: Allgemeiner Notfall für AKW Fukushima ausgerufen. Demnach hat der Unfall zu einer internationalen grenzüberschreitenden Freisetzung geführt, die für die Sicherheit eines anderen Staates vor Strahlungsfolgen von Bedeutung sein könnte. Das berichten informierte Kreise in Österreich unter Berufung auf entsprechende Meldungen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO. Demnach liegt auch ein Ansuchen Japans um Assistenzleistung im Rahmen des Übereinkommens über Hilfeleistung bei nuklearen Unfällen oder strahlungsbedingten Notfällen liegt gemäß IAEA vor. Das Hauptproblem dürfte demnach derzeit in der Kühlung der Brennelement-Lagerbecken in den Blöcken 3 und 4 liegen. Wenn die Versuche scheitern, die Lagerbecken über Hubschrauber und Wasserwerfer zu kühlen, droht die Überhitzung der Brennelemente und damit die Freisetzung großer Mengen radioaktiver Stoffe. Auch in den Blöcken 5 und 6 dürfte es große Probleme bei der Kühlung geben.(Quelle: APA)

18:00: IAEO: Strahlung im 30-km-Radius um das AKW Fukushima ist "deutlich gestiegen". Die Situation in Fukushima "weiterhin unverändert ernst".

15:16: Die Wasserwerfer sind jetzt doch  zum EInsatz gekommen, Dampfschwaden wurden von der Betreiberfirma als Erflog des Einsatze gewertet. Doch trotz aller Kühlungs-Massnahmen hat sich die Situation in den Druckbehältern der Reaktoren im AKW Fukushima I nicht verändert. Die Gefahr einer Kernschmelze ist weiter akut.

11:52: Wegen der hohen Strahlungswerte ist die japanische Polizei nicht in der Lage die Wasserwerfer zur Kühlung der Reaktoren einzusetzen.

11:36: Falls der Stromverbrauch am Abend ansteigt, könnte es in Tokio zu ein Blackout kommen, warnen japanische Behörden.

09:08: Die APA meldet: Aus einem kanadischen Atomkraftwerk sind tausende Liter leicht radioaktiv verseuchten Wassers in den Ontario-See gelangt. Der Vorfall habe aber nur "vernachlässigenswerte Auswirkungen auf die Umwelt und keine Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen", hieß es am Mittwoch in einer Erklärung des Kraftwerksbetreibers Ontario Power.

09:06: Dem Großraum Tokio droht nach Angaben von Handelsminister Banri Kaieda ein großflächiger Stromausfall. Die Stromnachfrage stehe vor einem kritischen Punkt.

07:11: Der Einsatz von Lösch-Hubschraubern hat die Intensität der radioaktiven Strahlung nicht verändert. Die Dosis rund um Fukushima 1 sei gleichgeblieben, heißt es. Ob das in vier Ladungen abgelassene Wasser zumindest die Temperatur in den Unglücks-Reaktoren abgesenkt hat, ist nicht bekannt.

Inzwischen wird die Hubschrauber-Beatzung dekontaminiert.

22:19: Experten des französischen Instituts für Atomsicherheit IRSN warnen vor einer massiven Verstrahlung, sollte es in den nächsten 48 Stunden nicht gelingen, das Wasserniveau im Abklingbecken von Reaktor Vier zu heben.

21:04: Die US-Atomsicherheitsbehörde NRC geht von einer gefährlichen Strahlen-Belastung beim japanischen AKW Fukushima Eins aus.

18:51: Die APA meldet: Japan steuert immer mehr auf einen atomaren Super-GAU zu. Die Lage im Atomkraftwerk Fukushima Eins hat sich auch am Donnerstag (Ortszeit) weiter verschlechtert. Die Betreiberfirma Tepco meldete Probleme in den bisher von der Katastrophe nicht betroffenen Reaktoren Fünf und Sechs, in denen die Temperatur angestiegen sei. Derweil drohte der Konzern den Kampf um die schwerbeschädigten Reaktoren Drei und Vier zu verlieren. In einem verzweifelten Wettlauf mit der Zeit versuchten die wenigen verbliebenen Arbeiter das Schlimmste zu verhindern.

17:50: US-Streitkräfte stellen angesichts der drohenden Kernschmelze Hochdruck-Pumpen für die Kühlung der beschädigten Reaktoren zur Verfügung. Die Spezialpumpen seien von US-Kriegsschiffen auf die Luftwaffenbasis Yokota gebracht worden, teilte die US-Marine am Mittwoch mit.

17:10: In den Reaktoren 5 und 6 steigen die Wassertemperaturen. Sie hätten laut Angaben der Betreiberfirma Tepco um 6.00 Uhr MEZ doppelt so hoch wie normal gelegen. Es werde der Einsatz alternativer Kühlmaßnahmen erwogen.

15:20: Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat am Mittwoch erste Radionuklid-Analysen der Atomteststopp-Organisation (CTBTO) erhalten. Das Spektrum zeigt eine Vielzahl von künstlichen Radionukliden, wasein Zeichen dafür sei, dass viel freigesetzt wird. Die gemessenen Werte an der Station in Gunma, die etwa 300 Kilometer vom AKW Fukushima entfernt liegt, seien aber noch lange nicht gesundheitsgefährdend, was einerseits auf die Entfernung und andererseits auf die entgegengesetzte Windrichtung zurückzuführen ist. Die ersten Analysen stammen von Samstag, 6.55 Uhr, bis Sonntag, 6.55 Uhr. Erste automatisch erstellte Auswertungen am Montag zeigten bereits einen drastischen Anstieg um den Faktor 15. Weitere Daten werden in den nächsten Tagen erwartet. Seit 1998 sein kein derart breites Spektrum an Radionukliden im bestehenden internationalen Überwachungssystem gesehen worden.(Quelle APA)

12:10: Die japanische Polizei will einem Fernsehbericht zufolge versuchen, das Abklingbecken im Reaktorblock vier des AKW Fukushima mit Wasserwerfern zu kühlen. Per Hubschrauber kann wegen der hohen radioaktiven Strahlung kein Löschwasser über dem Reaktor abgeworfen werden. 80.000 Hilfskräfte sind im Einsatz.

12:00: Keine Gefahr eines weltweiten Anstiegs der radioaktiven Strahlung sieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch nach der Atomkatastrophe in Japan.

11:11: Helikoptereinsatz über Reaktor 3 laut APA abgebrochen.

10:49: Cäsium und Jod seien im Leitungswasser in der Präfektur Fukushima nachgewiesen worden, berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf örtliche Behörden

07:00: Der Sender NKHberichtet, dass die Evakuierungsanordnung für Fukushima 1 wieder aufgehoben worden sei.

06.25:  Ein starkes Erdbeben hat am Mittwoch die Gegend östlich der japanischen Hauptstadt Tokio erschüttert. Das Beben der Stärke 6,0 ereignete sich vor der Küste der Präfektur Chiba und war auch in Tokio noch zu spüren.

23:40: Störfallstufe 6 bestätigt. Das unabhängige US-Forschungsinstitut für Wissenschaft und Internationale Sicherheit(Isis) hat die Nuklearkatastrophe in Japan auf der Störfallstufe 6 von 7 eingestuft. Es könnte leider auch die Stufe 7 erreicht werden, heißt es in der Einschätzung nach Analysen aktueller Satellitenbilder und Fotos vom japanischen Kraftwerk.

23:20: Im Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima 1 ist am Mittwochmorgen (Ortszeit) erneut ein Feuer ausgebrochen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den Fernsehsender NHK. Im AKW Fukushima kämpfen noch 50 Arbeiter.

20:32: Mittlerweile sind vier der sechs Blöcke nach mehreren Explosionen schwer beschädigt. Nach Regierungsangaben ist in drei der vier betroffenen Reaktorblöcken eine Kernschmelze möglich.

17:48:  Die US-Marine misst leichte Strahlung auf Stützpunkten in Japan.

16:47: Hubschrauber sollen Wasser auf Block 4 schütten.

15:10: Eskalation bei Reaktor 4. Nachrichtenagentur Kyodo meldete, das Aufbewahrungsbecken für die verbrauchten Brennstäbe im Reaktor 4 des japanischen Kernkraftwerks Fukushima Eins kann nicht mehr mit Wasser gefüllt werden.

13:16: Die Strahlung ist in Fukushima so hoch, dass das Personal nicht weiter in den Kontrollräumen des Reaktors bleiben könne, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

12:06: Die radioaktiven Partikel im Umkreis des japanischen Atomkraftwerkes Fukushima werden laut UN-Wetterbehörde, derzeit vom Wind auf das Meer hinausgeblasen.

11:55: Vor der japanischen Ostküste auf Höhe von Fukushima hat sich, nach Auskunft von Japans Meteorologischem Dienst, ein weiteres schweres Nachbeben der Stärke 6,3 ereignet.

10:50: Löcher in Reaktor 4. Zwei acht Quadratmeter große Löcher in der Wand des Reaktors 4 des AKW Fukushima 1 meldet die Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag unter Berufung auf die Nukleare Sicherheitsagentur des Industrieministeriums.

09:35: Präfekturen bereiten Evakuierung vor. Ministerpräsident Naoto Kan hatte am frühen Morgen dazu aufgerufen, einen Umkreis von 20 Kilometern um das Atomkraftwerk Fukushima 1 und zehn Kilometer um Fukushima 2 zu räumen. In einer Entfernung von 20 bis 30 Kilometern um Fukushima 1 sollten die Einwohner ihre Häuser nicht verlassen. Vorbereitungen auf die Evakuierung haben in drei Präfekturen begonnen. Unterkünfte werden gesucht.

09:30: Im Reaktor 2 wurde laut Regierung am Morgen (Ortszeit) durch die neuerliche Explosion erstmals eine innere Reaktorhülle beschädigt. Ob auch Kühlwasser in Reaktor 2 eingeleitet werden könne, bleibe abzuwarten. Die Kühlung in den Reaktoren 1 und 3 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1 ist nach Angaben der japanischen Regierung stabil.

09:05: Die APA meldet: Auch Kühlung in Reaktor 5 und 6 fehlerhaft.

09:00: Die Strahlungsbelastung rund um das AKW Fukushima ist nach Angaben des Regierungssprechers Yukio Edano wieder gesunken, sie sei mit 596,4 Mikrosievert 700-fach geringer gewesen als noch am Morgen nach zwei Explosionen in der Anlage.

08:08: Laut Internationaler Atomenergiebehörde wurde das Feuer in Reaktor 4 durch eine Wasserstoffexplosion ausgelöst. Die Regierung rät die Gebiete um die Reaktoren weiträumig zu verlassen. Laut der Französischen Nachrichtenagentur sind radioaktive Partikel in die Atmosphäre gekommen.

07:02: Die Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima geriet nach einer weiteren Explosion immer mehr außer Kontrolle. Auch in der Millionenmetropole Tokio 260 Kilometer südlich des Kraftwerks wurden mittlerweile leicht erhöhte radioaktive Werte gemessen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

05:19: Laut Regierungssprecher Yukio Edano hat die Strahlung um das havarierte japanische Atomkraftwerk Fukushima mittlerweile ein "gesundheitsgefährdendes" Ausmaß erreicht. Das Feuer in Reaktor 4 der japanischen Atomanlage Fukushima 1 ist nach Medienberichten offenbar gelöscht.

20: 30: In drei Reaktoren des AKW Fukushima droht weiterhin eine Kernschmelze. Im Reaktorblock 2 könnte die Kernschmelze bereits begonnen haben, erklärte die AKW-Betreibergesellschaft Tepco. Dort ragten die vier Meter langen Brennstäbe aus dem Wasser heraus, nachdem es zu Problemen mit einem Ventil gekommen war. Techniker pumpen erneut große Mengen Meerwasser in die Anlage. Am Haupttor des Kraftwerks war die Strahlung am Abend mit 3.100 Mikrosievert auf das Doppelte des zuvor gemessenen Maximums angestiegen.

18:05: IAEO-Generalsekretär Yukiya Amano berichtet in der UNO in Wien, dass Japan bereits um die Entsendung einer IAEO-Expertenmission angesucht hat.

17:46: Japanische Regierung hat offiziell USA um Hilfe beim Kampf gegen Atomkatastrophe gebeten. (Reuters)

17:40: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt nach dem jetzigen Informationsstand das Gesundheitsrisiko für Japan durch die radioaktive Strahlung derzeit als gering ein.

17:30 Die Atomkatastrophe in Japan spitzt sich laut APA-Meldung zu. In Fukushima Eins stieg nach Angaben des Kraftwerksbetreibers am Montag die radioaktive Strahlung. Grund könnte der Beginn einer Kernschmelze sein. Die drohe dort in drei Reaktoren, erklärte die Regierung in Tokio. Die Brennstäbe im Reaktorblock 2 seien zeitweise ohne jedes Kühlwasser gewesen bestätigt die Nachrichtenagentur Kyodo.

16:30: Fukushima-Reaktorblock 2: Brennstäbe im erneut ohne Wasser? Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo ragen die Brennstäbe im zweiten Reaktor des Atomkraftwerks Fukushima nach weiterem Versuch einer Flutung mit Seewasser wieder ganz aus dem Wasser heraus.

13:43: Tokio (APA/dpa) - Eine teilweise Kernschmelze hat möglicherweise im Reaktor 2 des japanischen Kernkraftwerkes Fukushima stattgefunden. Dies teilte die Betreiberfirma Tepco laut der Nachrichtenagentur Kyodo am Montagabend (Ortszeit) mit. Ein erster Versuch, den Reaktor mit Meerwasser zu kühlen, war vor einigen Stunden fehlgeschlagen.

12:18: APA meldet: Brennstäbe in Fukushima-Reaktor 2 komplett ohne Wasser

12:03: Die Brennstäbe in Reaktor Zwei des japanischen Atomkraftwerkes Fukushima I sind nach Medienberichten nicht mehr vollständig von Kühlwasser bedeckt. Die Wasserpegel in dem Reaktor seien gesunken, berichtete die Nachrichtenagentur Jiji am Montag. Die Brennstäbe lägen zum Teil frei.

11:19 Wetter könnte Risiko verschärfen: Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) prognostiziert, dass ab Montagabend - zwischen 13.00 und 15.00 Uhr MEZ - der Wind für etwa zwei bis drei Tage auf Nord drehe und eine mögliche Strahlungswolke damit nicht mehr aufs Meer hinaus, sondern in Richtung Festland und damit auch in große Städte getragen werde. Zusätzlich werden ab Dienstag starke Niederschläge erwartet, die Radioaktivität in Bodennähe bringen würden.

11:00: Wegen Radioaktivität, die mit sensiblen Messinstrumenten in mehreren Hubschraubern gemessen wurde, US-Hilfseinsatz vorerst abgebrochen. Die "radioaktive Wolke" gehe vom Atomkraftwerk Fukushima 1 aus. Schiff und Flugzeuge wurden wegen „niedrigem Verschmutzungsgrad in der Luft“ abgezogen, obwohl die Verunreinigung keine Gefahr für die Gesundheit darstelle. Der Flugzeugträger war etwa 160 Kilometer nördlich des Atomkraftwerks im Einsatz. "Die schwache Strahlung konnte einfach mit Seife und Wasser abgewaschen werden", hieß es in einer Mitteilung der US-Armee, der Einsatz solle fortgesetzt werden.

10:13: Die japanische Atomaufsicht schließt bei dem durch das Erdbeben beschädigten Atomkraftwerk eine Katastrophe wie in Tschernobyl aus, so der Minister für Nationale Strategie, Koichiro Genba, nach Angaben der Nachrichtenagentur Jiji.

09:40: Die Betreiberfirma Tepco teilt mit, dass Reaktor 2 mit Meerwasser unter 100 Grad Celsius gekühlt wurde. (APA/Jiji Press)

09:01: APA berichtet: Zweite Explosion zerstörte Gebäude von Reaktor 3. Die japanischen Behörden der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA teilte mit, der innerste Sicherheitsbehälter sei aber durch die Wasserstoffexplosion nicht beschädigt worden. Auch der Kontrollraum des dritten Reaktors in Fukushima sei noch benutzbar.

07:13: Auch im wenige Kilometer entfernten Atomkraftwerk Fukushima II gibt es in drei Reaktoren Probleme mit den Kühlsystemen. Die japanischen Behörden geben für das AKW Onagawa eine vorläufige Entwarnung. Aus dem Reaktor sei keine Radioaktivität ausgetreten.

07:04: Nach einem heftigen Nachbeben der Stärke 6,2, kam es im Reaktorblock 3 in Fukushima zu einer Explosion. Das Containment soll laut Aussagen der Betreiber gehalten haben. Noch immer ist das Ausmaß der Katastrophe nicht absehbar.

19:30: In der schwer beschädigten Anlage Fukushima droht nach widersprüchlichen Informationen über eine Kernschmelze in zwei Reaktoren nach Expertenmeinung Gefahr durch hochgiftiges Plutonium.

17:53: In einem dritten Atomkraftwerk in Japan ist das Kühlsystem ausgefallen, wie die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Feuerwehr berichtet. Es handelt sich um das AKW Tokai an der Ostküste südlich von Fukushima..

17:01: Im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima versucht Tepco, die Lage in den von einer Kernschmelze bedrohten oder bereits betroffenen Reaktoren mit großen Mengen Meerwasser und Borsäure in den Griff zu bekommen. Nach Angaben der renommierten US-Wissenschaftlerorganisation Union of Concerned Scientists (UCS) ist die Flutung des Reaktors in Fukushima trotzdem nur eine verzweifelte allerletzte Notlösung. Eine solche Maßnahme beschädige den Reaktor schwer und sei ein sicheres Zeichen dafür, dass der Betreiber nicht damit rechne, die regulären Kühlsysteme wieder in Gang zu bekommen, hieß es auf der Homepage der US-Wissenschaftler.

16:32: USA geben Reisewarnung für Japan raus

15:24: Die APA meldet: Nach Erdbeben, Tsunami und Atomunfällen jetzt auch noch das: Im Südwesten Japans hat am Sonntag der Vulkan Shinmoedake Asche und Gestein in die Luft geschleudert. Die Asche sei bis in eine Höhe von 4.000 Metern gelangt, teilten die Behörden mit. Sie beschränkten zugleich den Zugang im Gebiet um den Vulkan.

15:05: Auch für den Reaktor in Onagawa, in der Provinz Miyagi, ist offiziell die erste Alarmstufe ausgegeben worden.

14:54: Die Vorbereitungen des Vorarlberger Erdbebenteams SARUV für einen Einsatz im japanischen Katastrophengebiet sind abgebrochen worden. In Absprache mit dem Innenministerium habe man entschieden, dass das Risiko zu groß sei, meldete ORF Vorarlberg.

14:00: Noriyuki Shikata, Sprecher des Premierminister-Büros, sagt: "Ich denke nicht, dass es einen Grund für die Menschen gibt, beispielsweise in Tokyo oder Kanto, besorgt zu sein, wegen den möglichen Folgen der Reaktoren" . Die offiziellen Statements werden immer fragwürdiger.

12:40: Kommunikation in Tokyo teilweise nicht mehr möglich. Die Sicherheit von Michael Hartl kann nicht mehr gewährleistet werden. GLOBAL 2000-Geschäftführung entscheidet, Michael Hartl soll zurück nach Österreich.

12:34: Gefahr droht laut APA derzeit bei Block 3, wo ebenfalls ein Ausfall der Notkühlsysteme verzeichnet werde. "Wenn das länger dauert, wird das so kritisch sein wie im Reaktor 1." Konkret: Zunächst muss radioaktiver Wasserdampf abgelassen werden, um den Druck im Containment zu verringern. Kann der Reaktorkern nicht ausreichend gekühlt werden, droht auch hier ein Austritt von radioaktivem Material aus der innersten Kammer. Block 3 verfügt laut dem Atomexperten über eine dreifach höhere Leistung und eine entsprechend höhere Radioaktivität. Das Kühlsystem habe zunächst funktioniert, sei aber offenbar durch ein Nachbeben ausgefallen.

11:45: Michael Hartl wird Messungen in der Umgebung des Flughafens Narita durchführen. MitarbeiterInnen von Friends of the Earth Japan raten zur Rückreise.

11:41: Erschütternde Berichte aus Japan von Michael Hartl. Strahlung nördlich des v.a. betroffenen AKWs bereits auf 400faches angestiegen, Situation in Fukushima noch immer nicht unter Kontrolle, Situation im Reaktor 3 extrem bedrohlich.

Es gibt keine gesicherten Prognose zu den Vorgängen in den beiden am stärksten betroffenen Reaktoren in Fukushima (ca. 200km von Tokyo).

Gelagertes Plutonium bei Reaktor 3 bei Freisetzung bereits in geringsten Dosen tödlich.

11.37: In Block 3 droht eine ähnliche Explosion wie am Samstag in Block 1, als das Betongehäuse einstürzte, sagt Kabinettchef Edano.

09:07: Situation wird immer unübersichtlicher, die japanische Regierung informiert völlig intransparent. In Tokyo sind die Menschen verängstigt. Trotz bestem Wetter sind die Strassen und U-Bahnen leer, berichtet unser Experte vor Ort. Die Lage spitzt sich zu. Technisches Hilfswerk lässt die MitarbeiterInnen im Flughafen warten, Überlegungen für einen Rückzug werden laut ...

08:05: Japanische Regierung hält Kernschmelze in 2 Reaktoren für möglich und warnt vor erneuter Explosion

08:01: Die APA meldet, Fukushima - 400 Mal erhöhte Radioaktivität in Japans Provinz Miyagi

00:29 Betreiber plant erneut Freisetzung von Strahlendampf aus weiterem Reaktorblock von Fukushima 1. Die Belastung durch diese freigesetzte radioaktive Menge soll laut Betreiber gering sein.

00:16 Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldet am Sonntagmorgen (Ortszeit), in einem sechsten Reaktorblock in den beiden AKW von Fukushima falle die Kühlung aus. Somit droht ein weiterer Raektorblock ausser Kontrolle zu geraten.

15 Menschen wurden laut Kyodo in der evakuierten Zone vertrahlt. 200.000 Menschen wurden evakuiert.

22:48 Das Notkühlsystem eines anderen Reaktors der Anlage Fukushima Daiichi ist ausgefallen. Reaktor 3 muss dringend mit Wasser versorgt werden.

22:45 Es werden weitere Probleme im Reaktor gemeldet.

21:25 IAEA: Laut Betreiber primärer Sicherheitsbehälter intakt

16:30: Fukushima soll mit Meerwasser gekühlt werden.

15:13:  APA meldet: Ex-Chef der deutschen Atomaufsicht: Das ist Supergau

14:46: Nachbeben der Stärke 6 in Fukushima

13:17:  Ein japanischer Regierungssprecher erklärt, der Druck im Reaktor und die Strahlung sei seit der Explosion wieder gesunken.

13:04: AKW-Betreiber hat Pannenvergangenheit

12:30: Die Behörde für Atomsicherheit geht nicht von schweren Schäden am Sicherheitsbehäter aus

12:26: BBC bringt Bilder der Explosion: Links:
www.bbc.co.uk/news/

12:16: Bilder der Katastrophe finden sich unter:  www.theglobeandmail.com

12:00:  Tokyo Electric Power Company, der Betreiber des Atomkraftweres betreibt eher Desinformation als Aufklärung, Angekündigte Messergebnisse bleiben aus.

11:27: Laut lokaklen Medien wird die Evakuierungszone um Fukushima von 10 auf 20 Kilometer ausgeweitet.

11:23 Uhr: Atomexperten sprechen von einem GAU (Größter anzunehmender Unfall).

10:00 Uhr: Nach dem gestrigen Erdbeben in Japan verschärft sich die Situation weiter. Beim Atomkraftwerk Fukushima 1 ist das Dach eingestürzt. Laut dem Fernsehsender NHK ist nach einer Expolsion die Außenhülle des Reaktorgehäuses abgesprengt worden.

Text: Global 2000

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