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Ruth Kainberger
Gesundheit Text: Ruth Kainberger

Therme Wien Med - Gesundheits- und Therapiezentrum in Oberlaa

Das neue Gesundheitszentrum Therme Wien Med: Spezialisierung auf Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, mit Hilfe der Schwefel-Heilquellen ...

Menschen machen Wassergymnastik
© Pilo Pichler/Therme Wien | Wassergymnastik in der Therme Med

Therme Wien Med  - Zentrum für Integrative Medizin

Das neue „Zentrum für Integrative Medizin“ – kurz „ZIM“ - in der Therme Wien bietet seit August 2011 in Zusammenarbeit mit der Wiener Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED) ganzheitliche Behandlungsmethoden, wie etwa Homöopathie oder Traditionelle Chinesische Medizin, verbunden mit moderner Schulmedizin an. In einer Kooperation mit der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) werden im Rahmen eines Forschungsprojektes etwaige medizinische Erfolge und Einsparungen, etwa durch geringere Arzneimittelkosten durch die Anwendung ganzheitlicher Behandlungsmethoden, untersucht.


„Im neuen „Zentrum für Integrative Medizin“ werden Schul- und Komplementärmedizin unter Anwendung strengster wissenschaftlicher Kriterien verbunden. Uns geht es darum, alle Möglichkeiten der modernen Medizin – egal ob konventionelle oder alternative – auszuloten, um das beste Behandlungsergebnis für unsere Patienten sicherzustellen“, so der Vizepräsident der GAMED und Leiter des „Zentrums für Integrative Medizin“, Dr. Gerhard Hubmann.

Ganzheitliche Medizin

Die Nachfrage nach ganzheitlicher Medizin steigt auch in Österreich stetig. „Es braucht Platz für unterschiedliche Zugänge zur Medizin. Für die Gesundheit unserer Patienten und auch wegen der wachsenden Herausforderungen im Gesundheitssystem ist es notwendig, alle erfolgreichen Ansätze bestmöglich zu kombinieren. Mit dem „Zentrum für Integrative Medizin“ können wir unser Angebot nicht nur ausweiten, sondern auch Lösungen aufzeigen, die für das gesamte Gesundheitssystem relevant sein könnten“, so Mag. Christian Breitfuß, General Manager der Therme Wien Med.

Vor allem auch in puncto Behandlungskosten sollen neue Möglichkeiten und Wege aufgezeigt werden. Das ZIM möchte beweisen, dass durch den Einsatz von ganzheitlichen Methoden Verbesserungen der Behandlungsergebnisse erreicht und die Arzneimittelkosten reduziert werden können. Dies würde nicht nur dem Patienten helfen, sondern auch die Belastungen für das Gesundheitssystem reduzieren.
Die Behandlungsschwerpunkte im ZIM liegen einerseits auf chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Übergewicht, Rheuma und chronischen Schmerzen, andererseits findet auch eine ergänzende Betreuung von Krebspatienten im neuen Zentrum statt.
Im „Zentrum für Integrative Medizin“ werden die Patienten von einem hochkarätigen Team ganzheitlich ausgebildeter Mediziner behandelt.

 

Kontakt zum Zentrum für Integrative Medizin

Anmeldung unter der Telefonnummer +43 -1-68009-9461. Alle angeführten Leistungen sind Privatleistungen. Die Tarife sind abhängig vom tatsächlichen Zeitaufwand, die Erstkonsultation kostet 150 Euro.

Weitere Therapiezentren in der Therme Wien Med

Ambulatorium für Physikalische Medizin 
Ambulante Kur und Therapie

Montag bis Freitag: 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr
(Erstanmeldung von 8:00 bis 19:30)

Ambulante Rehabilitation Orthopädie

Montag bis Freitag ab 08.30 Uhr

Ambulante Rehabilitation Lunge

Therapien werden von Montag bis Freitag ab 8.30 Uhr angeboten

Rheuma-Zentrum

Um das Angebot des Rheuma-Zentrums nutzen zu können, kommen sie einfach mit einer Überweisung vom Arzt für Allgemeinmedizin oder eines Facharztes oder Sie kommen mit Ihrer e-card direkt ins Rheuma-Zentrum.

Montag bis Freitag ab 7.30 Uhr

Kontakt

Therme Wien Med
Kurbadstr. 14
1100 Wien, Austria


Tel.: +43-1-68009-9400
Fax: +43-1-68009-9488
Mail: info@thermewienmed.at
Web: www.thermewienmed.at


Hier finden Sie übersichtlich alle weiteren Infos zu den oben stehenden Zentren der Therme Wien Med


Das neue Gesundheitszentrum Therme Wien Med

Am 3. März 2010 wurde nach 16-monatiger Bauzeit das neue medizinische Kompetenzzentrum zur Behandlung von Erkrankungen des menschlichen Stütz- und Bewegungsapparats plangemäß eröffnet.

13. März 2010: Tag der offenen Tür in der Therme Wien Med

Um die Therme Wien Med vorstellen zu können fand am Samstag, den 13. März 2010 ein Tag der offenen Tür statt. Interessierten konnten einen Blick in die neuen Behandlungsräume werfen und sich über das gesamte Behandlungsangebot informieren. Außerdem wurden Vorträge und Beratungsgespräche mit den ExpertInnen der Therme Wien Med geboten.

Der feierlichen Eröffnung des Gesundheitszentrums Therme Wien Med wohnten die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, Vamed-Vorstandsmitglied Mag. Gottfried Koos, Prof. Dr. Wolfgang Marktl, der Präsident der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED), sowie Therme Wien-Geschäftsführer Mag. Christian Breitfuß und Wien Holding Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Sigrid Oblak bei.

Therme Wien Med – Behandlung von Rheuma und anderen Volkskrankheiten

Menschen aus Wien und Wien Umgebung sind mit der Therme Wien Med um eine topmoderne Einrichtung, zur Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, reicher.

"Erkrankungen, wie zum Beispiel Rheuma, Rückenprobleme, Gelenksschmerzen oder Arthrosen sind mittlerweile die häufigste Ursache für Krankenstände und Frühpensionierungen in Österreich. Europaweit gehen sogar die Hälfte (49%) aller arbeitsbezogenen Fehlzeiten und 60 Prozent der dauerhaften Arbeitsunfähigkeit darauf zurück." (Quelle: "The Work Foundation" 2009).

"Mit der Therme Wien Med erhalten die Wienerinnen und Wiener, aber auch die Bevölkerung aus dem Umland eine neue, hochspezialisierte Einrichtung zur Früherkennung und umfassenden Behandlung dieser Volkskrankheiten. Für die PatientInnen aus dem gesamten ostösterreichischen Raum bedeutet das eine wichtige Ergänzung des medizinischen Betreuungs- und Behandlungsangebotes. Darüber hinaus wird ein rasch erreichbares, ambulantes Therapie- und Kurangebot geschaffen", so Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely beim Mediengespräch anlässlich der Eröffnung.


200 moderne Behandlungs- und Therapieplätze in der Therme Wien Med

Die Therme Wien Med bietet auf ca. 6.000 Quadrratmetern über 200 Behandlungs- und Therapieplätze an und beschäftigt rund 100 medizinische geschulte MitarbeiterInnen. Das medizinische Leistungsangebot verbindet ambulante Kur- und Therapiebehandlungen sowie Rehabilitation mit Leistungen aus dem Bereich der ganzheitlichen Medizin. Die Schwerpunkte der neuen Therme Wien Med liegen auf Hydro- und Balneotherapien, sowie Bewegungstherapien, wobei das ortsgebundene Heilmittel, das Schwefel-Heilwasser verwendet wird. Pro Jahr sollen in Zukunft etwa 15.000 PatientInnen in der Therme Wien Med behandelt werden.


Vamed errichtete und betreibt die Therme Wien Med

Für die Errichtung und denn nun folgenden Betrieb der Therme Wien ist die Vamed, einer der weltweit größten Gesundheitsdienstleister, und mit der "Vamed Vitality World" auch Österreichs größter Thermenbetreiber verantwortlich.  

Mag. Gottfried Koos, Vorstandsmitglied der Vamed, fasst zusammen: "In der Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates ist man in Oberlaa schon seit 35 Jahren sehr erfolgreich. Durch die Eröffnung der  ‚Therme Wien Med’ wird dieses Know-how nun auch ausstattungstechnisch auf ein ganz neues Niveau gehoben."

Mag. Christian Breitfuß, der von der Errichter- und Betreibergesellschaft Vamed kommende Geschäftsführer der "Therme Wien", ergänzt: "Die Therme Wien Med ist österreichweit eines der modernsten medizinischen Kompetenzzentren für den Bewegungsapparat. Mit dieser neuen, topmodernen Infrastruktur können wir  unsere langjährige Erfahrung noch besser zum Wohl unserer PatientInnen einsetzen."
 

Wien Holding als Projektentwickler

Mit der Eröffnung der Therme Wien Med im Herbst 2010 war der erste Meilenstein auf dem Weg zur neuen Therme Wien, die auf über 75.000 Quadratmetern als Europas größte Stadttherme gilt, geschafft. Das Projekt neue Therme Wien und Therme Wien Med wurde von der Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH (speziell gegründete Tochter-Gesellschaft der Wien Holding) entwickelt, die mit der Projektentwicklung und Projektaufbereitung in inhaltlicher, struktureller und finanzieller Hinsicht betraut war.

"Die neue Therme Wien mit der darin integrierten Therme Wien Med ist eines unserer Leitprojekte im Immobilienbereich, das die Konzernphilosophie der Wien Holding auf den Punkt bringt. (…) Mehrwert für die Menschen schaffen und die Lebensqualität in der Stadt erhöhen. (…) mehr als 100 neue Arbeitsplätze entstehen und 115 Millionen Euro fließen in die Wirtschaft, um damit die Konjunktur anzukurbeln. (…) eine der modernsten Wellness- und Freizeit-Oasen in Europa sowie ein erstklassiges medizinisches Kompetenzzentrum, das sich auf die Vorsorge und Behandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert hat (…)", erklärt  Wien Holding Geschäftsführerin Dipl.-Ing.in Sigrid Oblak.


berufsbegleitende Therapien durch die Erweiterung der Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag, 6:30 bis 20:00 Uhr
Samstag 6:30 bis 13:00 Uhr

Rheuma-Zentrum: Montag bis Donnerstag, 8:00 bis 18:00 Uhr
Freitag, 8:00 bis 14:00 Uhr

Durch die erweiterten Öffnungszeiten wird es ab sofort noch mehr Menschen möglich sein, die Therapieangebote des Gesundheitszentrums zu nutzen, da die ambulanten Kuren auch berufsbegleitende Therapien möglich machen.

Die medizinischen Leistungen der Therme Wien Med können mit einfachen Überweisungen von HausärztInnen bzw. niedergelassenen FachärztInnen mit Kostenübernahme der Krankenkassen, aber auch privat in Anspruch genommen werden.


Oberlaaer Schwefel-Heilquellen zählen zu den wirkungsvollsten Europas

Um die Thermalwasserversorgung des Traditionsstandortes Schwefel-Quelle Oberlaa - mit einer 35-jährigen Geschichte – ausweiten zu können wurde im Februar 2009 mit der Bohrung nach einer zweiten Thermalquelle begonnen. Tatsächlich wurde man im Spätsommer 2009 auch in 900 Meter Tiefe fündig. Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Professor am Institut für Medizinische Physiologie der Universität Wien, erstellte das eben abgeschlossene Gutachten für das Wasser der zweiten Bohrquelle: "Die zweite Thermalquelle steht in der heilenden Wirkung der ersten um nichts nach." Aufgrund des sehr hohen Schwefelgehalts darf sich auch diese Heilquelle europaweit zu den wirkungsvollsten zählen.

In seiner Funktion als Präsident der Wiener internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED) wird Marktl auch an der Einrichtung des "Zentrums für Integrative Medizin" in der Therme Wien Med beteiligt sein. Nach der geplanten Eröffnung des Zentrums im Sommer 2010 wird es das klassische, schulmedizinische Leistungsangebot durch ganzheitsmedizinische Methoden ergänzen.


Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

www.thermewienmed.at
www.thermewien.at
www.vamed.com / www.vitality-world.com

Quellen/ Rückfragenhinweis:
Ursula G. Piatnik
Therme Wien, Marketing und Kommunikation

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ich bin ein chr.schmerzpatient mit inplantierter neuro-stimmulations-sonde,rheuma und übergewicht,kann ich eine kur bei ihnen machen-bin invaliditäs-pensionist und bei der bva versichert,wohne aber in oö.

, 17.02.2012 um 11:12

Ich komme gerade von einer Kur nämlich von der Sonderkrankenanstalt Alland von der PVA. Ich war dort wegen Übergewicht und Diabetes: Typ 2. Als Erfolg dieses
3 wöchigen Aufenthalts kann ich folgendes verzeichnen: 10 Kilo Körpergewichtsreduktion und ich bin ebenso weg vom Insulin! (Muß nicht mehr spritzen!) Meine Frage an Sie: Kann ich bei Ihnen Physiotherapie machen und kann das auch die WGKK übernehmen? Schwimmen und Massagen wären auch notwendig! Bitte um Antwort Ihr hoffentlich zukünftiger Client Alfred Vasat.

, 28.09.2010 um 20:15
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