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Psyche

Essstörungen: Wenn Essen zum Problem wird

Essstörungen sind ernstzunehmende Erkrankungen. Denn im Gegensatz zu Alkoholkranken oder Drogensüchtigen sehen sich an Esstörungen Erkrankte der Schwierigkeit gegenüber, dass sie selbst, wenn sie sich ihrer Essstörung stellen und erkennen, dass sie ein Problem haben, nicht ohne ihre "Droge" – Essen, gleich, ob zu viel oder zu wenig davon – leben können. Prüfen Sie hier in einem Test, ob Sie gefährdet sind, an einer Essstörung zu erkranken, und informieren Sie sich über die drei Arten von Essstörungen: Esssucht (engl. binge eating), Bulimie und Anorexie oder Magersucht.

Brotscheibe, um welche ein Maßband geschnürt ist
© Rainer Sturm/pixelio.de |

Test: Sind Sie gefährdet? 

  • Drehen sich Ihre Gedanken fast ständig ums Essen?
  • Haben Sie ständig Angst, zu dick zu werden?
  • Bestimmt die Waage Ihre Laune und Ihr Wohlbefinden?
  • Ist Essen für Sie mit Angst und Schuldgefühlen verbunden?
  • Essen Sie, weil Sie wütend, traurig oder enttäuscht sind, obwohl Sie gar keinen Hunger haben?

Je mehr Fragen Sie mit JA beantwortet haben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Essstörung zu erkranken.

Definition und Arten von Esstörungen 

Man unterscheidet drei Arten von Essstörungen:

  • die Esssucht (engl. binge eating)
  • die Bulimie
  • die Anorexie oder Magersucht

Esssucht

Essen dient als Ersatzbefriedigung. Man versucht, "emotionale Löcher" mit Essen zu stopfen. Anfangs wechseln sich Diäten und Fressattacken ab, bis schließlich nur noch Heißhungeranfälle übrig bleiben.

Bulimie

Die Bulimie wird auch Ess-Brechsucht genannt. An Bulimie Erkrankte essen auch weiter, wenn sie ein Völlegefühl erreicht haben. Ist der "Anfall" vorbei, stellen sich die Schuldgefühle ein: Die zuvor verzehrten Lebensmittel werden aus Angst vor Gewichtszunahme absichtlich erbrochen. Oft greifen Personen, die an Bulimie erkrankt sind, auch zu Abführmittel.

Anorexie oder Magersucht

Magersucht ist eine schwere Krankheit, die bis zum Tode führen kann. Magersüchtige finden sich selbst dann noch fett, wenn sie bereits stark untergewichtig sind. Hungern wird zum Zwang und zur einzigen Selbstbestätigung.

Folgen von Esssucht, Bulimie und Magersucht 

Alle drei Arten von Essstörungen führen früher oder später zu körperlichen und seelischen Folgeschäden. Essstörungen sind eine seelische Krankheit! Es sollte daher unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

  

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