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Krankenhäuser

Grünes Kreuz - Fortbildung

Auch als ausgebildeter Rettungs- und Notfallsanitäter muss man sich regelmäßig fortbilden, um auf dem neuesten Stand der Gerätelehre und Rettungstechnik zu sein.

Grünes Kreuz - Fortbildung

GRÜNES KREUZ: Regelmäßige Fortbildung - Vom Atemstillstand bis zum Polytrauma

Um den Beruf des Rettungs- oder Notfallssanitäters hauptberuflich ausüben zu dürfen, müssen sich Sanitäter regelmäßig fortbilden. Laut Sanitätergesetz sind mindestens 16 Stunden Fortbildung innerhalb von 2 Jahren erforderlich bzw. zu absolvieren. Betroffen sind tausende SanitäterInnen in ganz Österreich.

Beim GRÜNEN KREUZ - öffentlich rechtlich anerkannter Rettungs-, Krankentransport und Sanitätshilfsdienste - werden jede Woche Schulungen, Rezertifizierungen bzw. Workshops abgehalten, damit alle Mitarbeiter am neuesten Stand der Gerätelehre und Rettungstechnik gehalten werden können. Gleichzeitig absolvieren die Mitarbeiter des Grünen Kreuz die laut Sanitätergesetz erforderlichen Fortbildungsstunden. Ohne Fort- und Weiterbildung würden die Rettungs- und Notfallsanitäter ihre Berufsberechtigung verlieren.

Die Schulungen des GRÜNEN KREUZ finden in den jeweiligen Dienststellen statt. Die zahlreichen Themenschwerpunkten beziehen sich unter anderem auf Traumen, Hygiene, Bergetechniken oder Reanimation.

Thomas Tögel, Ausbildungsleiter des GRÜNEN KREUZ: „Das Schulungsteam besteht aus erfahrenen Notärzten und Sanitätern. Neue Erste Hilfe Leitlinien werden mit den Sanitätern umgehend durchgesprochen und das neue Wissen mittels praktischer Übungen eingelernt.“

In der Früh-Defibrillation, einer Behandlungsmethode gegen die lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung Kammerflimmern, müssen sich die Sanitäter, ebenfalls innerhalb eines Zeitraumes von 2 Jahren, rezertifizieren lassen. Dabei werden Übungspuppen mittels Schulungs-Defibrillatoren „entflimmert“, um eine normale Herzaktivität wieder herzustellen.

Nach jeder erfolgreich absolvierten Überprüfung erhalten die Teilnehmer eine Teilnahme- bzw. Erfolgs-Bestätigung. Diese Urkunden dienen sogleich als Nachweis zur weiteren Berufs- bzw. Tätigkeitsberechtigung für weitere 2 Jahre.


Quelle: Grünes Kreuz, www.grueneskreuz.at

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