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Krankenhäuser

Fairplay in der Privatklinik Goldenes Kreuz

Die Goldenes Kreuz Privatklinik hat in einer eigenen Betriebsvereinbarung verbindliche Maßnahmen gegen Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz festgehalten. Am 28.11.2011 wurde die Klinik von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Rahmen der Kampagne „16 Tage Gewalt gegen Frauen“ besucht.

Die Goldenes Kreuz Privatklinik hat in einer eigenen Betriebsvereinbarung verbindliche Maßnahmen gegen Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz festgehalten. Am 28.11.2011 wurde die Klinik von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Rahmen der Kampagne „16 Tage Gewalt gegen Frauen“ besucht.
„Ich finde die Bemühungen der Goldenes Kreuz Privatklinik großartig. Gäbe es mehr Vereinbarungen dieser Art, ließe sich Gewalt am Arbeitsplatz wohl in vielen Fällen bereits im Vorfeld verhindern.“, erklärte die Frauenministerin.

Fairplay: Sensibilisierung für einen respektvollen Umgang miteinander
Seit vielen Jahren setzt sich die Goldenes Kreuz Privatklinik für ein faires Verhalten am Arbeitsplatz ein. Im Jahr 2009 wurden diese Maßnahmen auf Anregung der Gewerkschaft VIDA in einer Betriebsvereinbarung verbindlich festgehalten. Dadurch bekommen die MitarbeiterInnen Rechtssicherheit, die im Notfall auch einklagbar ist.
Für Ihre Bemühung wurde die Goldenes Kreuz Privatklinik mit dem Betrieblichen Sozialpreis 2009 ausgezeichnet.

„Unsere  MitarbeiterInnen sind eine wichtige Säule unserer Klinik, denn gerade im sensiblen Bereich eines Krankenhauses ist die menschliche Kompetente von größter Bedeutung. Nur mit einem positiven Arbeitsklima und einem motivierten Team lässt sich langfristig Qualität schaffen. Fairplay ist daher nicht nur wichtig für den einzelnen Mitarbeiter, sondern für das ganze Unternehmen.“ so Mag. Cornelia Obermeier, MAS, Geschäftsführerin der Goldenes Kreuz Privatklinik.
Das Goldene Kreuz beschäftigt 249 MitarbeiterInnen und hat praktisch keine Dienste ausgelagert, weshalb sowohl Köche, Haustechniker und Reinigungspersonal zur Belegschaft zählen wie auch diplomierte Krankenschwestern und Pfleger sowie OberärztInnen. Rund 85% der MitarbeiterInnen sind weiblich. Auch unter den 25 Führungskräften befinden sich mit 72% deutlich mehr Frauen als Männer.
 
Wie in der Vereinbarung vorgesehen, wurde eine betriebliche Beratungsstelle eingerichtet – das Fairplay-Team, das sich aus vier MitarbeiterInnen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen zusammen setzt. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung sorgt es für die Umsetzung der beschlossenen Schritte und steht den MitarbeiterInnen mit Rat und Tat zur Seite.
Im Sinne der Prävention hält die Gruppe laufend Workshops rund um das Thema Fairplay ab.
„Mobbing, sexuelle Gewalt und Diskriminierung beginnen oft schleichend, daher ist es wichtig, für diese Themen bereits im Vorfeld zu sensibilisieren“, war sich die Bundesministerin mit dem Fairplay-Team einig.

Kommt es im täglichen Miteinander dennoch zu Konflikten, steht das Fairplay-Team für Gespräche und Coachings zur Verfügung, wobei in jedem Fall Stillschweigen gegenüber Dritten gewahrt wird. Bei tiefergreifenden Situationen unterstützt es durch die Vermittlung an externe Anlaufstellen wie an MediatorInnen.

Jede/r MitarbeiterIn ist ausdrücklich aufgerufen, sich bei verletzendem oder missachtendem Verhalten, sei es von KollegInnen, Vorgesetzen, PatientInnen oder ÄrztInnen, zur Wehr zu setzen und sich an das Fairplay-Team zu wenden. Durch die Betriebsvereinbarung haben die betroffenen MitarbeiterInnen auch die Sicherheit, dass solche Beschwerden nicht zur eigenen Kündigung führen können.

www.goldenes-kreuz.at

 

 

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