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Heuschnupfen: Ursachen, Symptome, Therapie

Jeder 5. Österreicher leidet an einer Allergie – Eine der häufigsten ist der Heuschnupfen, der die Lebensqualität enorm beeinträchtigen kann. Betroffene leiden unter Symptomen wie Jucken der Augen und Nase, vollständig verstopfter Nase und Atemnot. Wie Pollen und Pollenflug auf Allergiker wirken und wie Heuschnupfen diagnostiziert und behandelt werden kann, erfahren Sie hier. Die besten Tipps gegen Heuschnupfen – stadt-wien.at verrät sie Ihnen.

Rothaariges Mädchen, das in einer Blumenwiese liegt
© Patrizia Tilly/Fotolia.com |

Was ist Heuschnupfen?

Rund 20% der Bevölkerung leiden unter dem lästigen Heuschnupfen. Darunter wird eine Entzündung der oberen Luftwege verstanden, die mit einer hohen Zahl von Begleiterkrankungen einhergeht. 

Ursachen von Heuschnupfen

Die häufigste Form der Allergie ist die Pollenallergie, die auch Heuschnupfen genannt wird. Heuschnupfen fängt meist im März an und die Beschwerden können bis Ende Oktober andauern. Ausgelöst wird der Heuschnupfen durch Gräser-, Bäume- und Kräuterpollen.

Die Zahl der Menschen, die an Heuschnupfen leiden, nimmt immer mehr zu. Das Immunsystem macht sich durch Abwehrreaktionen auf Allergene bemerkbar, wodurch es zur Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen (Histaminen) kommt. Bei Allergenen, die durch die Nase in den Körper gelangen, führt die Freisetzung dieser Histermine zu Heuschnupfen, sprich zu einer laufenden Nase.

Symptome von Heuschnupfen 

Oft beginnt der Heuschnupfen bereits im frühen Kindesalter und beeinträchtigt über Jahrzehnte hinweg die Lebensqualität. Bei Kindern leidet die Leistungsfähigkeit, bei Erwachsenen die Arbeitsproduktivität.

Heuschnupfen bedeutet, eine Überempfindlichkeit gegen gewisse Stoffe wie Pollen oder Milben – sogenannte Allergene – zu haben. Dies führt zu Entzündungen, die sich durch Jucken der Nase und Augen bis zu einer vollständig verstopften Nase und Atemnot bemerkbar machen.

Von Pollenflug verursachte Symptome 

Je nach Intensität des Pollenfluges beginnt oftmals schlagartig das Vollbild der Erkrankung mit weißlich-wässriger Schleimbildung in der Nase, massivem Juckreiz, anfallsartigen Niesattacken und Nasenatmungsbehinderung. Aber auch die Augenbindehäute werden gereizt und es kommt zu einem starken Juckreiz in den Augen, zu Tränenfluss und Rötung der Bindehäute. 

Diagnose und Therapie 

Heuschnupfen wird durch Hauttestungen diagnostiziert. Diagnostischer Standard ist der Pricktest.

Die richtige Therapie kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindern. Es gibt eine Vielzahl von Produkten (erhältlich in Apotheken), die Linderung bzw. Vorbeugung versprechen.

Tipps gegen Heuschnupfen 

Leidgeprüfte sollten während der Pollensaison lange Aufenthalte im Freien möglichst vermeiden und zu Hause die Fenster und Türen geschlossen halten. Häufiges Staubsaugen, tägliches Lüften des Schlafzimmers und des Bettzeugs, aber auch das Tragen von Sonnenbrillen kann einen Teil der Pollen abhalten. Am besten ist es, Sie warten einen warmen Sommerregen ab und machen anschließend einen ausgedehnten Spaziergang, denn dann ist die Pollenbelastung am geringsten.

Pollenwarndienste 

Allergiker können sich an Pollenwarndienste (z.B. die Informationsstellen der MedUni Wien, der ZAMG oder des ORF Teletext) wenden, die über den aktuellen Pollenflug in Ihrer Region informieren. 

 

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