Grippe

Grippe (Influenza) ist eine Infektion der Atemwege durch so genannte Influenza-Viren. Sie schädigen die Schleimhaut der Atemwege und ermöglichen den Eintritt von viralen Giftstoffen (Toxine) oder bestimmten Bakterien in den Körper. Grippe tritt gehäuft in der typischen Grippesaison Winter und im Frühling auf und ist sehr ansteckend.

Grippe

Grippe, Erkältung
Grippe

Grippe

Grippe (Influenza) ist eine Infektion der Atemwege durch so genannte Influenza-Viren. Sie schädigen die Schleimhaut der Atemwege und ermöglichen den Eintritt von viralen Giftstoffen (Toxine) oder bestimmten Bakterien in den Körper.  Grippe tritt gehäuft in der typischen Grippesaison Winter und im Frühling auf und ist sehr ansteckend. Eine häufige Folge sind so genannte Grippe-Epidemien.  

Globale Epidemien oder Pandemien (Ausbreitung einer Infektionskrankheit über Länder und Kontinente) waren seit der Spanischen Grippe von 1918/19, bei der mehr als 20 Millionen Menschen verstarben, alle zehn bis 15 Jahre zu verzeichnen.

Es erwischt uns schneller, als wir denken, und die Symptome sind meist sehr unangenehm: Die Nase trieft, der Hals kratzt, und Dauerhusten raubt uns den Schlaf und die letzten Nerven.
Jetzt in der kühlen Jahreszeit ist es besonders schnell passiert: Die Erkältungsviren gelangen über feinste Tröpfchen vom Erkrankten zu einem neuen Opfer. Bevorzugte „Infektionsreviere“ sind Orte, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten: öffentliche Verkehrsmittel, Wartezimmer in Arztpraxen, der Arbeitsplatz. Viele dieser Gefahrenzonen lassen sich im Alltag nicht meiden, umso wichtiger ist es, sich so gut wie möglich vor Ansteckung zu schützen: durch häufiges Händewaschen beispielsweise. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Übertragung von Krankheitserregern vor allem über die Hände erfolgt.

Was landläufig als „Grippe“ bezeichnet wird, ist aber meist nur eine banale Erkältung – unangenehm zwar, aber auch ungefährlich. Die „echte“ Grippe dagegen ist eine durch Influenza-Viren hervorgerufene Infektion, die besonders für ältere und chronisch kranke Menschen lebensgefährlich sein kann.

Vorbeugung:
Antibiotika helfen gegen Erkältung und Grippe nicht – sie wirken ausschließlich gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren. Die einzige Behandlungsmöglichkeit besteht also darin, die Symptome zu unterdrücken und das Abwehrsystem im Kampf gegen die Viren zu unterstützen. Bei einfachen Erkältungen genügen meist schon Hausmittel, um die Beschwerden zu lindern. Ein wärmendes Erkältungsbad  mit speziellen  Badezusätzen wie ätherischen Ölen helfen die Atemwege zu befreien.

Mit Grippe schnell zum Arzt
Die Behandlung der Influenza selbst ist dagegen schwierig. Wird die Infektion innerhalb der ersten 48 Stunden erkannt, können spezielle Medikamente, die Neuraminidase-Hemmer, die Krankheitsdauer verkürzen und auch den Verlauf der Erkrankung abschwächen (siehe Kasten Seite 48/49). Eine rechtzeitige Diagnose durch den Arzt ist daher wichtig – denn später eingesetzt, sind diese hilfreichen Medikamente völlig nutzlos.

Eine selenarme Ernährung kann dazu führen, dass Krankheiten wie Grippe schwerer sind und länger dauern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern des Department of Nutrition der University of North Carolina at Chapel Hill gekommen.

Fotorechte: Initiative gegen Grippe

Autor: Iris Thalbauer

Hier finden Sie Informationen zur Grippeimpfung

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