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Ernährung

Gesunde Ernährung: Wie gesund ist Ihr Essen?

Wie wichtig ist biologischer Landbau für eine gesunde Ernährung? Keinen Plan? Antwort: enorm wichtig. Lassen Sie uns Ihnen einen Tipp geben: Gesundes Essen heißt frisches Essen heißt regionales und biologisches Essen. Obst soll geerntet werden, wenn es reif ist und ohne von Pestiziden belastet zu sein. Warum? Wir erklären's Ihnen – Tipps für eine gesunde Ernährung.

Rote, reife Tomate vor grünen Tomaten
© luise/pixelio.de |

Gesunde Ernährung: So gut schmeckt gesundes Essen 

SPAR-Qualitätsprojekte: Innovative Lösungen für Obst und Gemüse

Österreichs Konsumenten wollen geschmackvolle, heimische Pro­dukte, die halten, was sie versprechen. SPAR setzt daher auf aktive Qualitätsförderung und hat bei neuen Trends und Qualitätsstandards zumeist die Nase vorn: Die SPAR-Qualitätsprojekte setzen auf intelli­gen­te Lösungen mit möglichst wenig Chemie. Die strengen Vorgaben dafür werden gemeinsam mit den heimischen Produzenten entwickelt; SPAR profitiert von einer höheren Qualität, die Lieferanten von einer Abnahmegarantie und einem höheren Preis.

„Als Lebensmittelhändler muss uns höchste Qualität ein Anliegen sein. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir daher ein dichtes Netz an Maßnahmen. Wir haben sehr hohe Ansprüche und es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass diese in jeder Stufe, vom Feld bis ins Regal auch gewahrt bleiben“, formuliert Dr. Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender der SPAR, die Strategie des Unternehmens.

Innovative Lösungen – vom Apfel bis zur Zwetschke

SPAR-Qualitätsprojekte gibt es in ganz Österreich. Sie suchen innovative, intelligente Lösungen und stehen für Qualität und besten heimischen Geschmack. Für die Erreichung einer besonderen Qualität verzichten die beteiligten Landwirte ganz bewusst auf Ertrag, in dem sie weniger ertragreiche, dafür umso schmackhaftere Sorten anbauen oder die Pflanzen stärker ausdünnen als normalerweise (die verbleibenden Früchte werden dann umso besser!).  Als erstes Handelsunternehmen setzt SPAR in diesen Projekten zum ersten Mal auch Schädlingsbekämpfungs-Methoden aus dem biologischen Landbau in der konventionellen Landwirtschaft ein. Damit wird mit natürlichen Methoden der Pestizid-Einsatz weiter reduziert.

Der steirische Qualitätsapfel: Pflanzenschutz durch „Verwirren“

Das SPAR-Qualitätsapfelprojekt setzt auch in der konventionellen Land­wirtschaft auf Schädlingsbekämpfungsmethoden aus dem biologischen Landbau. Und zwar auf die so genannte „Verwirrmethode“: Dabei werden Schäd­linge mit Duft­stoffen an der Fortpflanzung gehindert. Eine Gruppe von rund 120 SPAR-Lieferanten in der Steiermark beteiligt sich an diesem Projekt. Sie behängen mindestens 3 ha ihrer Apfelbaum-Plantagen mit faden­ähn­lichen Teilen, die mit einem weiblichen Sexualduftstoff getränkt sind. Dieser Duftstoff verwirrt die Männchen des Apfelwicklers derart, dass es zu keiner Befruchtung der Weibchen und in der Folge zu keiner Wurmbildung im Apfel kommt. Unterstützt wird das Projekt von der Wiener Firma Biohelp, die sich auf natürliche Schädlingsbekämpfung spezialisiert hat.

SPAR-Qualitätskartoffel: die Knolle mit inneren Werten

Die niederösterreichische SPAR-Qualitätskartoffel gibt es bereits seit 20 Jahren. Reduzierter Stickstoffeinsatz und eine ständige Kontrolle der „inneren“ Werte machen die „Erdäpfel“ besonders hochwertig. Der Kon­sument kann darüber hinaus auf jeder Packung nachvollziehen, welcher der teilnehmenden rund 80 Bauern „seine“ Kartoffel geerntet hat.

Leckerbissen Birne

Die steirische Qualitätsbirne wird erst geerntet, wenn sie richtig reif ist. Dies macht sie zu einem besonders schmackhaften Leckerbissen. Denn SPAR-Quali­tätsbirnen haben strenge Kriterien zu erfüllen: Sie dürfen nicht zu bauchig sein und auch nicht zu reif. Für die Qualitätsbirnen in den SPAR-Märkten ist daher das „Erntefenster“ der Früchte besonders wichtig: „Mit Ernte­fenster ist jener Zeitraum gemeint, in dem optimal reife Birnen geerntet werden können. Da an einem Baum nicht alle Früchte am selben Tag reifen, spricht man von einem Fenster von einigen Tagen“, erklärt Joachim Massani, Qualitätsmanager bei SPAR Österreich. Wann das ist, wird in jedem Jahr unter Berücksichtigung der Witterungsverhältnisse neu be­stimmt. Strenge Qualitätskontrollen begleiten die Frucht dann auf ihrem Weg vom Feld ins Regal.

Rückverfolgbarkeit via Internet:
Das SPAR-Zwetschken-Programm

Rund 80 Bauern beteiligen sich an diesem SPAR-Qualitätsprogramm. Alle Land­wirte nehmen am AMA-Gütesiegelprogramm teil und produzieren nach dem EUREP-GAP-Standard. Angeboten wird eine besondere Sorten­aus­wahl, für die der Grundsatz „Qualität vor Menge“ gilt. Damit dürfen einer­­seits bestimmte Sorten nur zu bestimmten Zeitpunkten geerntet werden; andererseits verringern Ausdünnungsmaßnahmen die Mengen und ver­bessern entscheidend die Qualität. Die Konsumenten finden auf jeder SPAR-Zwetschken-Packung das Foto des jeweiligen Landwirts, mit genauer Angabe von Erntezeit und -ort. Ein online-Warenverfolgungs­system ermöglicht es dem Konsumenten, jederzeit die Echtheit und Über­ein­stimmung der Daten zu seiner Zwetschke überprüfen.

Im Auftrag guten Geschmacks...

Weitere derartige SPAR-Qualitätsprojekte sind bereits in Ausarbeitung: Demnächst sollen Karotten und Zwiebeln auf den Markt kommen.

Weitere Auskünfte bei:      

Mag. Nicole Berkmann  

Leiterin Konzernale PR und Information

SPAR Österreichische Warenhandels-AG

Nicole.Berkmann(at)spar.at

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