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Gesundheit Text: Pamela Graf

EHEC Infektion

Wichtige Informationen über EHEC: EHEC News, EHEC Erreger, EHEC Infektion, EHEC Bakterien sowie Krankheitsverlauf, Behandlung, Therapie, TIPPS zum Schutz vor EHEC-Erkrankung. Hotline und Service-Telefon: 050 555 555.

EHEC NEWS

Quelle der EHEC-Epidemie doch die Sprossen

In Nordrhein-Westfalen wiesen Lebensmittel-Kontrolleure am Freitag (10.06.2011) zum ersten Mal den aggressiven EHEC-Erreger Typ O104 in einer Packung Sprossen nach, die sie aus dem Mistkübel einer Familie gefischt hatten, in der zwei Mitglieder an EHEC erkrankt waren. Die Sprossen stammen (wie bereits berichtet) von jenem Biohof in Bienenbüttel, im Landkreis Uelzen/Niedersachsen, der schon zuvor unter EHEC Verdacht geraten war.

Die Deutschen können also wieder beruhigt Gemüse bzw. Salat, Gurken und Tomaten, essen - die Sprosse war´s und nicht die Gurke.

Quelle: DerStandard.at, 10.06.2011

Fotoquelle: www.gesundesleben.at

 

Forscher haben Hinweise auf die Ursache des schweren Krankheitsverlaufs (HUS) bei EHEC-Infektion gefunden: Bildung von Autoantikörpern!

25 Todesfälle durch EHEC! / Sprossen nicht Quelle der EHEC-Erreger! / Müll-Gurken weiter unter EHEC-Verdacht? / Aber: Bitte keine Panikmache!



Vieles deutet darauf hin, dass beim schweren EHEC-Krankheitsverlauf, dem sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), neben dem Giftstoff Shigatoxin auch Autoantikörper gebildet werden, die für schwere Schädigungen verantwortlich sind, so Transfusionsmediziner Andreas Greinacher. Autoantikörper sind Antikörper, die sich gegen körpereigene Stoffe richten.

Die durch die Infektion mit EHEC-Bakterien gebildeten Autoantikörper verursachen einen Anstieg eines Blutgerinnungsfaktors, wodurch die Durchblutung wichtiger Gehirnregionen sowie der Nebennieren eingeschränkt wird. Die neurologischen Auswirkungen dieser schwierigen EHEC-Infektion können Bewusstseinsstörungen und Epilepsien sein.

Bereits vier schwer erkrankte EHEC-Patienten (in Greifswald) wurden mit einer speziellen Blutwäschetherapie behandelt, bei der die gefährlichen Autoantikörper aus dem Blut gefiltert werden. "Die ersten Entwicklungen bei den Blutwerten stimmen uns optimistisch", sagte Greinacher.

Die Heimtücke der Autoantikörper ist jedoch, dass sich diese erst im Verlauf der EHEC-Erkrankung bilden. "Die Autoantikörper entstehen frühestens fünf Tage nach der EHEC-Infektion. Damit erklärt sich, warum die Patienten die Durchfallerkrankung in der Regel bereits überstanden haben und erst danach die schweren neurologischen Symptome auftreten", sagte Greinacher.


25 Todesfälle durch EHEC

Einen Monat nach Ausbruch von EHEC ist die Zahl der Todesfälle auf 25 angestiegen. "Es ist leider auch nicht auszuschließen, dass noch weitere Todesfälle zu verzeichnen sind", sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP).

Bis dato haben sich mehr als 1.900 Menschen mit dem gefährlichen EHEC-Erreger infiziert, und etwa 670 Patienten litten am hämolytisch-urämischen Syndrom, sagte die Bremer Gesundheitssenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD).


Weiter Fahndung nach EHEC-Erreger

Mit Nachdruck wird weiter nach der EHEC-Erreger-Quelle gesucht.

In der Zwischenzeit seien rund 3.800 Lebensmittelproben genommen worden.

Insbesondere Restaurants und Kantinen in Norddeutschland, wo es die meisten Krankheitsfälle gibt, werden weiterhin untersucht und alle Betriebe, die rohes Gemüse an Restaurants und Caterer verkaufen, überprüft.

Ein neuer Schnelltest des chinesischen Unternehmens Beijing Genomics, soll eine sichere Identifizierung der Darmkeime innerhalb von zwei bis drei Stunden ermöglichen und ebenfalls einen Beitrag zur Bekämpfung der weiteren EHEC-Ausbreitung in Deutschland und Europa leisten.
Auf Gurkenresten eines am 08.06.2011, aus einer Biotonne einer erkrankten Familie in Magdeburg, entnommenen Gemüses sollen EHEC-Keime des aggressiven Typs nachgewiesen worden seien. Allerdings können keine Rückschlüsse gezogen werden, sagte eine Sprecherin des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, da man nicht wisse, ob der Erreger vorher auf der Gurke war oder erst über den Müll auf das Gemüse kam.

Die Suche nach der EHEC-Quelle geht also weiter: "Wir wissen aus früheren Ausbrüchen, dass der Nachweis äußerst schwierig ist und auch häufig nicht vollständig gelingt", so Gesundheitssenatorin Rosenkötter.

Das heißt, dass solange der EHEC-Erreger nicht eindeutig einer bestimmten Quelle zugeordnet werden kann, sollte man, zumindest in Deutschland, den Verzehr von rohen Salaten, Tomaten, Gurken und Sprossen einschränken bzw. auf höchste Hygiene achten.

Dennoch warnt der EU-Gesundheitskommissar John Dalli vor Panikmache: "Die Gefahr ist regional begrenzt, konzentriert sich auf Norddeutschland", so Dalli. "Wir sollten nicht unnötig Angst schüren." Die Menschen in den betroffenen Regionen sollten vorsichtig sein; jedoch stelle EHEC keine Gefahr für alle Verbraucher in Europa dar.

(Quelle: nachrichten.t-online.de, 09.06.2011)

Sprossen als Ursache für EHEC-Infektionen?

Zurzeit vermuten Experten, die Quelle der EHEC-Erreger sei Ware (Sprossen-Gemüse) aus einem inzwischen geschlossenen Betrieb in Bienenbüttel im Kreis Uelzen (D).

Laut niedersächsischen Behörden sei ein Zusammenhang zwischen den EHEC-Infektionen und den Sprossen aus dem Betrieb festzustellen. Jedoch bestehe, nach Angaben des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr (FDP), noch keine Sicherheit für diese Vermutung. Die Laborergebnisse zu den Sprossen wurden für Dienstag, den 6. Juni 2011, angekündigt.

Insgesamt seien 18 Sprossenmischungen verdächtig; wobei einige der Sprossensamen aus dem Ausland stammten.

Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind derzeit 1526 Ehec-Kranke registriert, wobei 627 Patienten mit der Komplikation HUS schwer erkrankt sind. Die registrierte Zahl EHEC-Todesopfer stieg am Wochenende auf 21.

Quellen: www.faz.net, reuters.com

EHEC

INFORMATIONEN ZU EHEC-INFEKTION, EHEC-ERREGER, … Krankheitsverlauf & Behandlung von EHEC 

Wie hoch ist die EHEC Gefahr in Österreich wirklich?

TIPPS um sich vor der Infektion mit EHEC-Bakterien zu schützen!



EHEC-Infektion

Die genaue Bezeichnung lautet: Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) und Hämolytisch - Urämisches Syndrom (HUS)

Die EHEC-Infektion Erreger sind besondere Stämme der Escherichia coli Bakterien - und keine Viren -, die beim Menschen eine gefährliche blutige Durchfallerkrankung hervorrufen können. Bei einer schweren EHEC-Erkrankung können im Verlauf der Infektion die Nieren stark geschädigt werden, was wiederum zu einem Nierenversagen führt. Die EHEC-Infektion wird durch ein Bakterium hervorgerufen und nicht durch ein Virus.


Eine Infektion mit EHEC-Bakterien kann unterschiedliche Krankheitsverläufe haben:

EHEC KRANKHEITSVERLAUF (klinische Erklärung)

Nach einer Inkubationszeit* von 1-3 Tage, beginnt die Krankheit mit wässrigem Durchfall (Diarrhö) und Erbrechen. Anfangs kann auch eine grippeähnliche Mattigkeit und Abgeschlagenheit auftreten. Der EHEC-Erreger verursacht vermehrt weiße Blutkörperchen (Leukozyten), die im Stuhl nachgewiesen werden können.


* Erläuterung:  Inkubationszeit (lat. incubare = ausbrüten) ist jene Zeit, die zwischen der Infektion mit dem Krankheitserreger und dem Auftreten erster Symptome vergeht.

NORMALER Krankheitsverlauf einer EHEC-Infektion:

+ 1-3 Tage Inkubationszeit - danach erstes Auftreten von Symptomen
+ 2-5 Tage - wässriger Durchfall, eventuell Erbrechen, Fieber, Mattigkeit


Was machen EHEC Bakterien im bzw. mit dem Körper:

EHEC-Bakterien produzieren das das gefährliche Shiga-Toxin 2 und geben es an den menschlichen Körper weiter, dadurch gelangt es über die Darmwände in die menschliche Blutbahn, greift dort die roten Blutkörperchen und Blutplättchen an und besetzt diese.

Erreichen die infizierten Blutkörperchen die Nieren beschädigen sie die Nieren-Gefäße und verstopfen die Organe. Gefährliche Komplikation: Akutes Nierenversagen! **

** Anzeichen für akutes Nierenversagen:  Nierenfunktionsstörung; akuten Nierenversagen; Urinausscheidung liegt unter 500 ml pro Tag, nach akutem Nierenversagen kommt es zu Urämie (= Funktionsausfall oder Beeinträchtigung der Organe; Verwirrtheitszustände bis zur Bewusstlosigkeit und urämisches Koma
 

SCHWERER Krankheitsverlauf (mit Komplikationen) einer EHEC-Infektion:

+ in nur 5% der Fälle kommt es zum Hämolytisch urämisches Syndrom (HUS) ***
+ Gefahr von akutem Nierenversagen und Hämolyse
+ Blutungen an Organen, besonders Niere
+ Entzündung des Gehirns - Hirnödem
+ Blutarmut
 
*** Hämolytische Anämie:  Zerstörung der roten Blutkörperchen, dadurch kommt es zu einer Blutarmut. Anzeichen Blutarmut: blasse Haut, Leistungsminderung, Schwindelgefühl.

ACHTUNG/HINWEIS: Bei einem schweren Verlauf des Durchfalls müssen Erwachsene und besonders Kinder sofort einen Arzt aufsuchen! Besonders bei anhaltenden Durchfall und blutigen Stuhlgang!

10 TIPPS zum Schutz vor EHEC-Erkrankung

Irrtümer & Richtigstellungen über die EHEC Durchfallerkrankung


1. EHEC ist KEIN Virus sondern Bakterium

EHEC ist kein Virus, sondern ein Bakterium das zur großen Gruppe der Escherichia-Coli-Bakterien gehört. Viele Wiederkäuer (z.B. Rinder/Kühe) tragen die EHEC Darmkeime in sich. Bei dem derzeitigen EHEC-Erreger handelt es sich allerdings um einen neuen Typ, der die Eigenschaften verschiedener EHEC-Stämme in sich vereint und besonders aggressiv wirkt.

Anmerkung:  Unterschied zwischen Viren und Bakterien: Viren haben - im Gegensatz zu Bakterien - keinen eigenen Stoffwechsel, d.h. Viren können sich nur innerhalb einer Wirtszelle (im Organismus des Opfers) vermehren. Bakterien hingegen sind eigenständige Lebewesen und vermehren sich (mitunter rasant) durch Teilung.
UND Bakterien kann man mit Antibiotika bekämpfen, Viren jedoch nicht!


2. EHEC ist NICHT so leicht ansteckend wie Grippe

Grippe-Erkrankungen sowie Erkältungen werden von Viren ausgelöst und durch die sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, d.h. durch Niesen und Husten verbreiten sich die Viren in einem großen Umkreis und können viele Mitmenschen erwischen/anstecken.

EHEC wird durch eine sogenannte Schmierinfektion übertragen, sprich durch einen "fäkal-oralen Ansteckungsweg". Das heißt, dass z.B. bei der aktuellen EHEC-Infektion Bakterien über den Verdauungstrakt ausgeschieden werden und krank machen, wenn sie über den Mund in den Körper gelangen. Dies kann bspw. beim Verzehr verunreinigter Lebensmittel geschehen, aber auch bei mangelnder Hygiene von Mensch zu Mensch oder von Tier zu Mensch.  HINWEIS:  Gründlich Hände waschen, am besten 2 Minuten lang unter heißem Wasser mit Seife!


3. Spanische Gurken sind NICHT Quelle der EHEC-Epedemie

Behörden, Ärzte, Forscher, etc. sind fieberhaft auf der Suche nach der Quelle der EHEC-Bakterien. Wir wir alle wissen, wurden dabei auch EHEC-Erreger auf einzelnen Gurken aus Spanien gefunden, doch inzwischen steht fest, dass der EHEC-Bakterienstamm auf den spanischen Gurken nicht mit jenem, der bei den Erkrankten nachgewiesen wurde, übereinstimmt. Infolgedessen ist die Verzehrwarnung für spanische Gurken aufgehoben worden! Die Suche nach dem EHEC Infektionsherd geht also weiter…


4. EHEC lauert NICHT ausschließlich auf rohem Gemüse

Experten haben Grund zur Annahme, dass der aktuelle EHEC-Erreger sich über rohes Gemüse oder Salat verbreitet. Allerdings waren bei früheren EHEC-Erkrankungen bzw. "EHCE-Wellen" rohes Fleisch, Rohmilch oder nicht pasteurisierter Apfelsaft die Infektionsquellen. EHEC kann auch von Tier zu Mensch übertragen werden, bspw. wenn Kinder mit Tierkot in Berührung kommen und nicht gründlich die Hände waschen.


5. Nicht nur Frauen sind EHEC gefährdet

Bei früheren EHEC-Epidemien und -Ausbrüchen waren vorwiegend Kinder betroffen; diesmal erkranken jedoch auffällig viele Frauen im mittleren Alter an EHEC – die meisten bisherigen Todesopfer sind Frauen. Dennoch sind auch zahlreiche Männer und Kinder erkrankt. Was zur Folge hat, dass bislang nicht eindeutig feststeht, warum überwiegend Frauen von EHEC-Bakterien betroffen sind. Eine Experten-Theorie: Frauen essen wesentlich mehr Rohkost und Salate als Männer, und Frauen sind häufiger mit der Zubereitung von Lebensmitteln beschäftigt und könnten dabei häufiger mit den EHEC-Erregern in Kontakt kommen.


6. Durch Gülledüngung Gemüse EHEC verseucht?

Der Verdacht, dass EHEC-Bakterien durch Düngung mit Gülle an Salat und Gemüse gelangt sein könnte, hat sich schnell verbreitet. Jedoch gibt es dafür keine Beweise. Landwirte verweisen darauf, dass nur Getreide-, Mais- und Rapsfelder mit Gülle gedüngt werden, und zwar vor der Aussaat. D.h. Gülle dürfe gar nicht zum Einsatz kommen, wenn die Pflanze bereits ein verzehrfähiges Stadium erreicht hat.


7. EHEC kann auch in Tiefkühlgemüse überleben!

EHEC-Bakterien werden nur durch Hitze, jedoch nicht durch Kälte unschädlich! Was soviel heißt wie EHEC einfrieren tötet den Erreger nicht ab! Theoretisch betrachtet könnte genauso gut auch Tiefkühlgemüse mit EHEC verseucht sein. Um sicher zu gehen, sollten bei der Zubereitung von Lebensmitteln die Speisen mindestens zwei Minuten lang durch und durch auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt werden, und rohes Obst und Gemüse sollte gründlich gewaschen und am besten nur geschält verzehrt werden.


8. Nicht jeder EHEC-Erkrankte bekommt auch HUS

Bei EHEC-Erkrankungen kann - muss aber nicht - eine gefürchtete Komplikation auftreten: das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS): Rote Blutkörperchen zerfallen und es entsteht Blutarmut. Schwere Darmentzündungen können zu Nervenschädigungen und Nierenversagen führen. Zur Beruhigung sei erwähnt, dass sich nur bei 5 bis 10 Prozent der EHEC-Patienten HUS entwickelt. Statistisch gesehen ist eine EHEC-Infektion nur in 2 Prozent der Fälle tödlich. Bei manchen ehemaligen EHEC-Patienten bleiben jedoch Nieren- oder Nervenschäden zurück.


9. Regelmäßiges Händewaschen gegen EHEC Infektion

Eine der wichtigsten Maßnahmen, um einer EHEC-Infektion vorzubeugen ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen – am besten 2 Minuten lang unter heißem Wasser und ausreichend Seife. Allerdings muss man nicht gleich auf Desinfektionsmitteln zurückgreifen. Die einfache Devise lautet: Nach Toilettengängen, Speisen-Zubereitung und vor dem Essen Händewaschen nicht vergessen!!!
 

10. Antibiotika helfen nur EHEC-Symptome zu behandeln

Klar, ein Antibiotikum hilft normalerweise Bakterien zu bekämpfen. Nur bei einer EHEC-Infektion raten Ärzte davon ab. Der Grund dafür ist: Werden EHEC-Bakterien zerschlagen, setzen die EHEC-Erreger sogleich große Mengen an Giftstoffen frei, welche im schlimmsten Fall zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen können. Die Symptome der EHEC-Durchfallerkrankung können nur etwa mit einem Elektrolytausgleich behandelt werden. Entwickelt sich der Krankheitsverlauf Richtung HUS, sind Blutwäschen erforderlich, und Patienten, bei denen bereits Nierenschäden auftreten, müssen zur Dialyse.


EHEC Therapie und Behandlung

Bei schweren - durch EHEC ausgelösten - Durchfällen ist ein Ausgleichen des entstandenen Flüssigkeitsverlustes die erste und wichtigste therapeutische Maßnahme.

Die EHEC Behandlung und Therapie muss in schweren Fällen immer stationär im Krankenhaus oder bei Notwendigkeit auf der Intensivstation mit einer engen ärztlichen Überwachung erfolgen und unter Isolation von anderen Patienten.

Maßnahmen und symptomatische Therapie bei EHEC Darminfektionen (im Krankenhaus):
 
- Flüssigkeitsausgleich

- Elektrolytausgleich

- Vorbeugung einer Niereninsuffizienz (= Nierenschädigung/-versagen) durch Durchspülung der Nieren mit Flüssigkeit oder Infusionen

- Dialyse bei Nierenversagen

- Bluttransfusionen bei Blutverlust

- Schockbehandlung bei Blutdruckabfall


Abschließend sei gesagt, dass sich niemand – zumindest in Österreich lebend - aufgrund der EHEC Bakterien verrückt machen sollte. Die derzeitigen EHEC-Erkrankten stammen alle aus Deutschland. Die Gefahr in Österreich mit EHEC infiziert zu werden ist daher sehr gering. Befolgen Sie einfach die vorher erwähnten Ratschläge, dann besteht keine EHEC-Gefahr!


SERVICE-STELLE bei Verdacht auf EHEC-Infektion:

Österreichisches Bundesministerium für Gesundheit

Servicetelefon - AGES-Hotline: 050 555 555

Mo-Fr 8.00 - 14.00 Uhr besetzt!

Weitere Informationen zu/über EHEC unter www.bmg.gv.at


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