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Aufhören zu rauchen und nicht zunehmen – Ja, geht denn das?

Mehrere Zigaretten, die ungeordnet übereinander liegen
© PeterFrank/pixelio.de |

Sie wollen sofort aufhören zu rauchen, ohne dass Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme auftreten? Und Sie fragen sich: Aufhören zu rauchen und nicht zunehmen – Ja, geht denn das? Die Antwort lautet: Ja, es geht. Doch denken Sie nicht nur an mögliche Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, sondern auch an die gesundheitlichen Folgen des Rauchens. Drum: am besten sofort aufhören zu rauchen!

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Es gibt wohl kaum einen Raucher, der nicht schon mindestens einmal versucht hätte, mit dem Rauchen aufzuhören.

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Sofort aufhören zu rauchen – Warum es so schwer fällt

Das ist auch deshalb so schwer, weil in einer über jahrzehntelang eingeübten Tätigkeit tatsächlich auch eine perverse Art von Genuss stecken kann. Gäbe es nicht auch eine Anzahl von als angenehm empfundenen Wirkungen am Tabakkonsum, dann hätten wir vermutlich heute gar keine Nikotinsüchtigen.

So kann Nikotin, je nach Bedarf, sowohl anregende als auch beruhigende Wirkungen entfalten. Die Beruhigungszigarette vor einer schweren Prüfung ist wohl so manchem Schüler und Studenten wohlbekannt, genauso wie die Entspannungszigarette in einer Lernpause.

Im Büro dient die Zigarettenpause der Erholung von anstrengender Arbeit und wird im Normalfall auch noch vom Arbeitgeber bezahlt. Außerdem – wohl einer der Hauptaspekte, warum viele Menschen im jugendlichen Alter mit dem Rauchen anfangen – hat Rauchen einen stark kommunikativen Aspekt – man kommt in der Zigarettenpause zusammen und fröhnt gemeinsam seinem Laster; man gehört einfach dazu.

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Angst vor dem Zunehmen

Nicht zuletzt möchten auch viele Raucher deshalb nicht aufhören zu rauchen, weil Nikotin die Appetitschwelle senkt und deshalb eine gewisse gewichtsregulierende Wirkung hat. Die schweren gesundheitlichen Nachteile des Rauchens überwiegen jedoch diese subjektiven Vorteile bei weitem – in diesem Punkt herrscht unter Medizinern weltweit seltene Einigkeit.

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Nebenwirkungen, wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufhören

  • Rachen-, Speiseröhren, Kehlkopf-, Lungen-, Magen-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsen-, Blasenkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
  • Asthma
  • Chronisch obstruktive Lungenkrankheit COPD 
  • Lungenemphysem, 
  • Chronische Bronchitis 
  • Potenzstörungen
  • Schlaganfall
  • Koronare Herzkrankheit und den daraus resultierenden
  • Herzinfarkt
  • Raucherbein 
  • Aneurysma (Gefäßriss) 
  • Leberzirrhose
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Chronischer Zahnfleischschwund (Parodontitis)  
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Vorzeitige Hautalterung
  • Verzögerte Wundheilung
  • Erblindung durch Degeneration der Netzhaut
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Helena

15. September 2017 - 16:14 Uhr

Ich habe es mit der Hilfe von Frau Rauchfrei geschafft und bin nun seit einem halben Jahr rauchfrei. Ihr Coaching und ihre Beratung haben mein Leben besser gemacht. Danke! https://www.frau-rauchfrei.de/home/

Alle Kommentare anzeigen

Gerhard

16. Februar 2012 - 22:12 Uhr

es ist weitgehend bekannt, dass ohne den festen Willen, nichtraucher zu werden, die Chancen zum erreichen des gesetzten Zieles äusserst gering sind. Eine praktische Anleitung, wie dieses Ziel von heute auf morgen realistisch machbar ist,danach suchen viele Raucher, die sich bis jetzt noch nicht von der Nikotinsucht befreien konnten.googelt mal selber unter www.nichtraucher-betriebsanleitung.de und bildet euch eure Meinung.Viel Erfolg !

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