1. Stadt Wien
  2. Gesundheit
  3. Abnehmen
Mehr Gesundheit
Artikel teilen
Kommentieren
Abnehmen

Ausgewogene Ernährung: Wie gesund ernähren Sie sich?

Ob es Ihnen und Ihrem Körper gut geht, hängt unter anderem von Ihrer Ernährung ab. Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu körperlichem Wohlbefinden! Achten Sie auf sich, vermeiden Sie hohen Blutzucker und essen Sie gesunde Nahrungsmittel! Hier erfahren Sie mehr über die neue Ernährungspyramide, welche Lebensmittel Sie meiden und welche Sie zukünftig auf Ihren Speiseplan setzen sollten.

Bunte Nudeln und Teigwaren
© Joujou/pixelio.de |

Gesunde Ernährung für einen gesunden Körper

Warum Sie Ihre Gesundheit selbst in der Hand haben ...

Die Ernährung ist das, was Sie essen und trinken. Ihr Körper wird quasi durch Ihre Ernährung zusammengesetzt. Und das alle sieben Jahre neu. Wie gut Ihr Motor läuft, bestimmen Sie. Nämlich mit dem, was Sie zu sich nehmen. Wenn Sie minderwertige Lebensmittel zu sich nehmen, werden Sie es anfänglich kaum bemerken. Die ersten Nebenwirkungen setzen um die Mitte 30 ein.

Folgen minderwertiger Lebensmittel

  • Fettansammlungen bleiben hartnäckig an Ihnen dran
  • Haare glänzen nicht mehr und die Haut verschlechtert sich
  • Sie werden müde und antriebslos und haben keine Lust mehr auf Sex!
  • Krankheiten: Es ist sehr wahrscheinlich,  dass falsche Ernährung eine wesentliche Rolle bei Krebserkrankungen spielt. Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zu Gehirnschlag oder Herzinfarkt führen können, sind durch richtige Ernährung durchwegs vermeidbar.

Eine ausgewogene Ernährung ...

  • unterstützt Ihre Leber

  • kurbelt Ihr Gehirn mit richtigen Nährstoffen zu Höchstleistungen an

  • stabilisiert den Blutzucker

  • stellt Ihrem Herzen richtige Fette bereit und hält falsche Fette fern

Viele glauben, dass gesunde Ernährung nicht gut schmeckt und dass Disziplin in hohem Ausmaß gefragt ist. Essen soll Genuss bedeuten und gesundes Essen kann herrlich schmecken und gut tun. Das Problem ist, dass die wenigsten Menschen kochen können oder wollen, nicht einmal ganz einfache Dinge. Tiefkühlpizza, Fertigsaucen, halbfertige Gerichte zum zu Hause selber fertig machen schmecken nun mal nicht gut.

Stecken Sie sich Ziele, falls Sie Ihre bestehende Ernährung umstellen möchten, die nicht irreal sind, dann können Sie Sie auch erreichen. Frustration wird so vermieden. Die meisten unter uns wissen, was gut für Sie wäre, es fehlt ihnen jedoch die notwendige Disziplin, es durchzuziehen. Der „innere Schweinehund“ ist meist stärker – ich weiß, wovon ich rede bzw. schreibe. Ziel wäre, den Blutzucker auszugleichen, damit man keine Heißhungerattacken hat. Wenn dieser Heißhunger abgestellt ist, dann haben Sie die Kontrolle was Sie essen.

Fett & Zucker

Zucker im Blut ist gefährlich, der gehört in die Zellen, die daraus Energie machen. Aber natürlich nicht zu viel. Ist der Insulinspiegel sehr hoch, wird kein Fett verbrannt. Ganz schlecht, denn wir alle wollen ja unser Fett verbrennen. Hier einmal die Dinge, die man meiden sollte, Dinge die den Blutzucker stark und schnell ansteigen lassen:

  • Zucker
  • Koffein
  • stärkehaltige Kohlenhydrate (Mehl, Reis, Nudeln, Brot, Frühstücksflakes, Gries, Knödel, Kartoffeln, Rüben, Mais)
  • Obst und Fruchtsäfte
  • Nikotin
  • Alkohol, Stress und Drogen (zB. Cannabis

Zuerst zum Zucker: Wenn auf Nahrungsmittel die Bestandteile aufgelistet werden immer darauf achten, dass Zucker nicht ganz vorne aufgelistet wird, denn das ist ein Zeichen dafür, dass das Nahrungsmittel in erster Linie aus Zucker besteht. Es sollten auch keine Synonyme draufstehen, wie Maltose, Dexrose, Fructosesirup, Rohrzucker, Saccharose oder Laktose, um nur einige Beispiele zu nennen.

Bei Stress wird Eiweiß aus Muskeln, die wir gerade nicht verwenden, abgebaut und in Zucker umgewandelt. Koffein signalisiert dem Körper ebenso „Stress“ und deshalb wird durch Koffein der Blutzuckerspiegel ebenfalls erhöht. Mit Nikotin ist es genauso: die Giftstoffe, die in den Körper gelangen erzeugen Stress.

Essen Sie also mehrere, kleinere Mahlzeiten. Essen Sie zu jeder Mahlzeit ein wenig Eiweiß.

Reduzieren Sie Ihren Konsum von Koffein, Nikotin und Alkohol. Auch wenn das Gehirn nach Süßem verlangt – sagen Sie NEIN.

Die neue Ernährungspyramide

  • Als Basis sollte immer Flüssigkeit genommen werden - dabei soll aber vor allem Wasser und ungesüßter Tee getrunken werden. Verzichten Sie, so gut es geht, auf Säfte - ein Glas Apfelsaft hat mehr Kalorien, als 100 g gekochte Nudeln!

  • Essen Sie täglich viel Obst und Gemüse! Bei jeder Mahlzeit, die Sie zu sich nehmen, sollte eine Handvoll dabei sein.

  • Essen Sie Kohlenhydrate - Ihr Körper braucht die Energie. Sinnvoll ist es aber, diese vor allem zum Frühstück und zum Mittagessen aufzutischen, abends kann ruhig mal darauf verzichtet werden.

  • Milchprodukte, Öle und Fette sollten schon etwas sparsamer auf dem Teller landen. Also: Lieber eine dickere Scheibe Brot, dafür kann der Käsebelag etwas knapper ausfallen - Das macht Sie auch garantiert satt!

  • Eiweiß ist wichtig  - dennoch sollten Sie nicht öfters als 2 - 3 x die Woche Fleisch essen. Eier sind zwar kohlenhydratearm, steigern allerdings den Cholesterinspiegel enorm - Vorsicht also bei Diäten, bei denen unbegrentzt Eier gegessen werden darf.

  • Süßigkeiten, frittierte und fettige Speisen sollten die Ausnahme sein. Gönnen Sie sich einmal die Woche, worauf Sie wirklich Lust haben - das beugt Heißhungerattacken vor.
Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Kommentar hinzufügen
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
weitere Meinungen
Keine Kommentare
  1. Stadt Wien
  2. Gesundheit