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Wetter Text: Anja Haidenschuster

Hitzewarnung beim Donauinselfest

Dieses Wochenende ist es wieder soweit und Feierlustige aus aller Welt versammeln sich auf der Donauinsel und kommen in den Genuss von internationalen und nationalen Musikgrößen. Das Wetter verspricht allerdings nicht nur Sonnenschein, sondern vor allem extreme Hitze!

Frau mit Sonnenhut trinkt aus Wasserflasche
© Ivan Kruk/ 123rf.com | Extreme Hitze gibt's am Wochenende des Donauinselfests (23. - 25. 6.)!

Die Stimmung auf dem Freiluft-Festival könnte schnell ins Wanken kommen, denn ersten Wetterprognosen für das Wochenende zufolge, ist mit einer erhöhten Hitzegefahr zu rechnen. Doch wie ist die Gemeinde Wien auf die Hitze vorbereitet, wenn sich 250.000 Besucher zur gleichen Zeit auf der Donauinsel aufhalten?

Wettervorhersage für das Donauinselfest

„Morecast“, der offizielle Wetterpartner des Donauinselfests, teilt mit: "Das Wetter präsentiert von seiner sonnigen und hochsommerlich heißen Seite (bis zu 36 Grad!). Die Chancen, dass Schauer und Gewitter für Abkühlung sorgen werden, sind nur gering." » Die laufend aktualisierte Wetterprognose gibt's hier!

  • Freitag: Der Freitag steht ganz im Zeichen sommerlicher Hitze. Zwar ist es nicht ungetrübt sonnig, dazu können vor allem vom mittleren Vormittag bis zum frühen Nachmittag auch einzelne Schauer und Gewitter durchziehen. Der Abend geht aber auf alle Fälle trocken über die Runden. Zuvor liegen die Höchstwerte bei kräftig auffrischendem Westwind bei 31 bis 33 Grad.
  • Samstag: Der Samstag verläuft von früh bis spät strahlend sonnig und nach wie vor sehr heiß. Bei anhaltend lebhaftem Westwind erwärmt sich die Luft auf 32 bis 34 Grad.
  • Sonntag: Am Sonntag setzt sich das hochsommerlich heiße Wetter fort. Über weite Strecken scheint einmal mehr die Sonne, die Wahrscheinlichkeit für ein Wärmegewitter am Nachmittag liegt bei rund 30%. Bei mäßigem Wind aus West- bis Südwest wird es noch eine Spur heißer mit Nachmittagswerten zwischen 33 und 35 Grad.

Achtung: Achten Sie darauf, dass die Mitnahme von Rucksäcken, großen Taschen, Glasflaschen, Regenschirmen, Fahrrädern, Spielgeräten, Waffen und waffenähnliche Gegenständen wie etwa Taschenmesser zum größten Open-Air-Festival Europas verboten ist.

Tipps gegen die Hitze beim Open Air Event

Die Veranstalter des Musik-Highlights auf der Donauinsel geben folgende Tipps, um dem heißen Wetter standzuhalten:

  • Ausreichend alkoholfreie Getränke trinken! Damit wird der erhöhte Flüssigkeitsverlust ausgeglichen und Kreislaufproblemen vorgebeugt.
  • Auf dem 4,5 Kilometer langen Festival-Gelände befinden sich 8 Trinkwasserbrunnen der Stadt Wien, bei denen durstige Festival-Besucher kostenlos bestes Wiener Hochquellwasser trinken können.
  • Schützt dich vor der Sonne (Kopfbedeckung, Sonnencreme)!
  • Spring aufgrund der starken Strömung keinesfalls in die Donau oder die Neue Donau. Meide die Uferregionen, wenn du Alkohol getrunken hast und nicht schwimmen kannst.

» Noch mehr Tipps für heiße Tage!

 

Hitze-Warndienst der Stadt Wien

Klimatische Veränderungen wie das Auftreten der sommerlichen Hitzewelle im Jahre 2003 veranlassten die Wiener Landessanitätsdirektion zum Schutz der Wiener Bevölkerung ein Hitze-Gesundheitsmonitoring zu etablieren.

Seit dem Jahr 2010 gibt es einen präventiven Hitzewarndienst für die Wiener Bevölkerung, der in Kooperation mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik auf drohende Hitzebelastungen im Ausmaß von mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen hinweisen soll. Entsprechende Warnungen für die Bevölkerung werden im Anlassfall auf wien.gv.at und über die Wiener Stadtmedien veröffentlicht.

» Hier kommen Sie zum Programm des Donauinselfests 2017!

Open-Air-Festival
© Andreas Jakwerth | Viel Trinken und ab und zu den Schatten aufsuchen, sollten Sie beim Even

Aufbauten stellen Gefahr bei Unwetter dar

„Die ZAMG unterstützt die Organisatoren des Donauinselfests mit Wetterprognosen und -warnungen. So ist eine sichere und effiziente Abwicklung dieses Großereignisses gewährleistet. Speziell Gewitter und Sturmböen sind wegen der zahlreichen Aufbauten auf der Donauinsel ein Sicherheitsrisiko.

Die ZAMG liefert den Organisatoren mehrmals täglich Wettervorhersagen sowie Vorwarnungen auf mögliche gefährliche Wettererscheinungen, außerdem können die Organisatoren rund um die Uhr die diensthabenden Meteorologen kontaktieren.

Im Falle einer Warnwetterlage ist ein Meteorologe oder eine Meteorologin der ZAMG in der Einsatzzentrale des Donauinselfests anwesend, um eine direkte und effiziente Kommunikation zu garantieren. Zur Unterstützung der Vorhersagen und Warnungen wurde auch eine mobile Wetterstation am Festival-Gelände errichtet.“

» Alle Infos zur Anfahrt zum Donauinselfest finden Sie hier!

Video

Besucher bei Unwetter auf sich alleine gestellt

Hilfe und Anweisungen können sich die ca. 250.000 Besucher, die sich gleichzeitig auf dem Donauinselfest befinden im Fall eines Unwetters nicht erwarten. Caterina Mahrer von der SPÖ, die für die Organisation des Festes zuständig ist, betonte bereits im Jahr 2016 die Eigenverantwortung jedes einzelnen Besuchers:

„Jede Besucherin und jeder Besucher gibt mit dem Betreten des Festgeländes die Zustimmung zur geltenden Hausordnung. Diese wird jedes Jahr von den zuständigen Behörden bewilligt und ist bei allen Eingängen zum Donauinselfest affichiert.“

In diesem Fall ist nur zu hoffen, dass die Besucher auf der kilometerlangen Insel, die überall zugänglich ist, die richtigen Eingänge benützen um einen Blick auf die Hausordnung zu erhaschen. 

Auszug aus der Hausordnung:

„Verhalten im Falle eines Unwetters (Sturm, Hagel, Gewitter): Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Aufziehen eines Unwetters alle Besucher eigenverantwortlich geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen haben. Insbesondere kann der Aufenthalt unter Bäumen sowie der Aufenthalt im Nahbereich von Gewässern und in unmittelbarer Nähe von technischen Aufbauten eine Gefährdung darstellen. Diesbezügliche Hinweise (Anweisungen durch Sicherheitsdienst, Durchsagen über Beschallungsanlagen, Anzeigen auf Großbildleinwänden) durch den Veranstalter sind unbedingt zu beachten.“

Sicherheitskonzept für das Donauinselfest vorhanden?

Trotz der Eigenverantwortung jedes Besuchers, versicherte Caterina Mahrer bereits im Jahr 2016 das Vorhandensein eines Sicherheitskonzeptes für das Open-Air-Festival mit genauen Plänen:

„Im Sicherheitskonzept für das Donauinselfest gibt es Detailpläne, um Besucherinnen und Besucher geordnet von der Insel zu leiten. Dabei erhalten die Besucher Informationen und Anweisungen von allen Bühnen, Videowalls und Besucherleittürmen und dem Ordnerdienst. Genaue Pläne können wir aus sicherheitsrelevanten Vorgaben nicht veröffentlichen.“

» Terrorgefahr beim Donauinselfest?

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