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Tischtennis Champions League Finale Damen

Tischtennis Champions League Finale Damen. Das Rückspiel fand am 21.Mai in Schwechat statt. Der große Showdown stieg dann am 21.Mai vor heimischer Kulisse im Multiversum Schwechat.

SVS Ströck verspielt Champions League Titel

Es war ein langer und spannender Kampf zwischen den beiden besten Damen Mannschaften im europäischen Tischtennis. Nach über 3 Stunden Tischtennis auf sehr hohem Niveau, hieß der Sieger TTC Berlin eastside. Zwar siegten die SVS-Damen vor heimischer Kulisse mit 3:2, aber  am Ende zählt auch das Satzverhältnis, das mit 19:18, denkbar knapp, an die Berliner Damen ging.

Die beste Spielerin des SVS-Ströck, Fan Ying, eröffnete das Finale mit einem Paukenschlag. Mit einer überragenden Leistung fertigte sie Irene Ivancan mit 11:2-11:2-11:8 ab und zeigte dabei ihre Extraklasse. Die SVS-Trainer Liu Yan Jun und Mathias Habesohn überraschten die Gäste aus Berlin bei der Aufstellung und setzten Li Qiangbing an die zweite Position und Daniela Dodean an die dritte. Nach dem Auftaktsieg von Fan Ying musste sich Li Qiangbing aber Georgina Pota 1:3 geschlagen geben und die Berlinerinnen schafften den Ausgleich zum 1:1.

Daniela Dodean zeigt Nerven
Danach traten Daniela Dodean und Petra Lovas an die Platte. Dodean ging als Favoritin in das Spiel, zeigte aber Nerven. Völlig überraschend unterlag sie der Gegnerin aus Berlin mit 3:11-6:11-10:12. Den restlichen Abend standen der Rumänin die Tränen in den Augen, denn mit einem Sieg hätte sie eine kleine Vorentscheidung treffen können.
 
Fan Ying mit Anlaufschwierigkeiten
Die wohl beste Verteidigungsspielerin der Welt machte es nach der Niederlage von Daniela Dodean zusätzlich spannend. Im Spiel um den vorentscheidenden vierten Punkt musste Fan Ying zuerst einem 0:1 in Sätzen hinterherlaufen und danach auch noch einem 1:2. Mit Georgina Pota hat sich eine würdige Gegnerin gefunden und beide agierten in diesem Spiel auf ihrem höchsten Niveau. Am Ende gelang es aber Fan Ying den entscheidenden Matchball zu verwandeln und der SVS Ströck schaffte den Ausgleich zum 2:2.

Li Qiangbing unter Druck
Jetzt musste es die 27-Jährige gegen Irene Ivancan richten. Lediglich ein 3:0 oder 3:1 hätte SVS Ströck zum Champions League-Sieger gekrönt. Der erste Satz ging mit 12:10 an die Berlinerin und machte die Situation noch schwieriger. Mit dem Rücken zur Wand spielte „Bing“, wie sie von ihren Teamkollegen genannt wird, hervorragendes Tischtennis und entschied die nächsten beiden Sätze mit 11:7-13:11 für sich. Nun kam der entscheidende Satz. Alle Spiele an diesem Abend, alle Sätze und Punkte mündeten in diesem einen Satz. Es knisterte nun im Multiversum Schwechat. In dieser Situation spielten beide Spielerinnen auf Augenhöhe und keine konnte sich entscheidend absetzten. Bing wehrte im weiteren Verlauf mehrere Satzbälle von Ivancan ab und hielt sich und den SVS Ströck damit im Spiel. Bis zum Stand von 12:11 für Ivancan, die den entscheidenden Punkt zum 13:11 ,ihren dritten Satzball, verwandelte und den TTC-Berlin eastside damit zum Champions League Titel schoss. Der fünfte und letzte Satz war damit bedeutungslos.
 
Zweitbestes Team Europas
Stolz darf man trotzdem allemal sein. Neben dem zweiten Platz im ersten Antreten in der Tischtennis Champions League, zeigten die Damen absolutes Weltklasse-Tischtennis. Angefeuert von den vielen Fans schrieb man mit dem Einzug ins Finale bereits Geschichte. Die Sportvereinigung Schwechat ist der erste Verein im Tischtennis der sowohl bei den Damen als auch bei den Herren das Finale erreichen konnte. Im kommenden Jahr nimmt die SVS Ströck abermals Angriff auf den Champions League Titel und Martin Sörös verspricht in naher Zukunft schon einiges: „Mit der Schmach in Europa die Nummer Zwei zu sein, damit kann man leben. Die SVS Ströck ist ein langfristig angelegtes Projekt. Innerhalb der nächsten drei Jahre gewinnen wir die Champions League.“
 
Die Ergebnisse im Überblick

1. Einzel: Fan Ying vs. Irene Ivancan 3:0 (11:2, 11:2, 11:8)

2. Einzel: Li Qiangbing vs. Georgina Pota 1:3 (13:11, 6:11, 8:11, 13:15)

3. Einzel: Daniela Dodean vs. Petra Lovas 0:3 (3:11, 6:11, 10:12)

4. Einzel: Fan Ying vs. Georgina Pota 3:2 (11:8, 11:13, 11:13, 11:9, 11:4)

5. Einzel: Li Qiangbing vs. Irene Ivancan 3:2 (10:12, 11:7, 13:11, 11:13, 11:8)

Text: Alexander Kaimberger

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Mit dem Halbfinalsieg gegen den Mitfavoriten Linz AG Froschberg lösten die Damen des SVS Ströck das Finalticket und trugen sich damit auch gleich in die Geschichtsbücher ein. Noch nie ist es einem Verein gelungen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren in einem Champions League Finale zu stehen. Die Einzigen die einem Doppelerfolg des SVS Ströck jetzt noch im Weg stehen sind die Spielerinnen des TTC Berlin- Eastside, die sich mit einem Erfolg über Budaörsi SC ebenfalls einen Finalplatz sicherten.
Das Final-Hinspiel fand am 4.Mai in Berlin statt. Der der große Showdown steigt dann am 21.Mai vor heimischer Kulisse im Multiversum Schwechat.


Beim Final-Hinspiel geht es vor allem darum, eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im Multiversum Schwechat zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in den nächsten Tagen die Spielerinnen des TTC Berlin Eastside, mit Hilfe von Videoanalysen, bis ins Detail auf ihre Stärken und Schwächen untersucht. Auf Basis dieser Analysen wird die Taktik bestimmt, mit derer der Pokal gewonnen werden soll. „Wir müssen uns jetzt intensiv auf das Hinspiel vorbereiten. Berlin ist ein sehr starker Gegner. Wir werden auch das Training jetzt noch einmal intensivieren. Wichtig ist, dass alle Spielerinnen fit sind.“ Meint Liu Yan Jun, Trainer des SVS Ströck. Auch die Österreicherin Li Qiangbing ist wieder fit und kann im Finale eingesetzt werden. „Die letzten Wochen konnte ich nur unter Schmerzen spielen. Aber jetzt ist meine Oberschenkel-Verletzung verheilt und ich bin wieder fit. Gegen Berlin wird es sehr schwer zu bestehen.“
Auch die Nummer 13 der Weltrangliste, Fan Ying, ist im Endspiel mit dabei und war bis dahin immer der Erfolgsgarant im Team des SVS Ströck. Die Chinesische Nationalteam-Spielerin hat noch nie gegen eine nicht-chinesische Spielerin verloren und hat im Finale bestimmt nicht vor diese beeindruckende Serie abreißen zu lassen.

Neben Tischtennis auf Top-Niveau bietet der SVS Ströck auch ein umfassendes Rahmenprogram für das Publikum, das sich am 21.Mai im Multiversum Schwechat einfindet, um für die nötige Stimmung zu sorgen.

Rahmenprogramm im Multiversum Schwechat

Unter dem Motto „Staunen und Mitmachen“ werden neben zwei Auftritten der Magic Acrobatics, bekannt aus der ORF-Show „Die große Chance“, bei einer Tombola Urlaubsgutscheine vom Land Niederösterreich verlost. Als Hauptpreis wartet auf den Gewinner ein Sparbuch von der Raiffeisen Bank mit EUR 1.000.-.
 
Bei der Serve-Challenge treten zudem fünf Personen aus dem Publikum gegen fünf Jugendliche aus dem österreichischen Nationalteam an. Wer zumindest einen von drei Aufschlägen retournieren kann, erhält einen EUR 100.- Gutschein vom WSA Shop.

Ablaufplan

18:15 Uhr: Einlass

19:00 Uhr: 1. Showact der Magic Acrobatics

19:30 Uhr: Nationalhymnen von Deutschland und Österreich

19:35 Uhr: Start des ersten Einzel

Nach dem zweiten Einzel gibt es eine 15-minütige Pause die mit dem 2. Showact der Magic Acrobatics gefüllt wird. Direkt danach wird die Serve-Challenge ausgetragen.
Nach dem letzten Einzel werden die Tombola-Lose gezogen und die Gewinner ermittelt.

Im Anschluss folgt die Siegerehrung.

Karten für das Finalspiel erhalten Sie unter: www.multiversum-schwechat.at

Weitere Informationen zur TT-Champions League finden Sie unter: www.ettu.org

Der ORF Sport Plus und Laola TV übertragen live aus dem Multiversum Schwechat.
Laola TV überträgt ebenfalls das Hinspiel am 4.Mai aus Berlin.


Sportzentrum Schwechat
Franz Schuster Strasse 1-3
2320 Schwechat
www.svschwechat.at

Text: Alexander Kaimberger

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