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Start der Eishockey-Saison 2006/07

Informationen über den Start der Eishockey-Saison 2006/07 in Österreich.

Acht Teams und viele Änderungen

Gestern startete mit der Partie Salzburg gegen Villach die neue Saison im österreichischen Eishockey. Zufälligerweise war es auch gleich die Wiederholung des Finales der letzten Saison, nur der Ausgang war diesmal ein anderer, denn die Salzburger gewannen mit 5:3 gegen den aktuellen Meister Villach.

Auch sonst ist vieles neu in dieser Saison. Denn die Erste Bank Eishockey-Liga 2006/07 weist acht Mannschaften auf, da der slowenische Rekordmeister Jesenice sich angeschlossen hat. Am Modus selbst wird sich dadurch noch nicht viel ändern, ausser, dass nun keine Mannschaft in regelmässigen Abständen eine Runde spielfrei hat. Für den Spielrythmus ist das aber wahrscheinlich sogar besser.

Das Spielsystem selbst bleibt gleich, das heisst, dass nach 28 Runden die Punkte halbiert werden. Ungerade Punktzahlen werden aufgerundet. Nach 56 Runden (acht mehr als in den letzten Jahren) stehen die ersten vier und damit die Halbfinalisten fest. Diese tragen das Halbfinale mit best-of-five aus und die Sieger das Finale best-of-seven. Da ist soweit noch nicht wirklich neu.

Neu sind hingegen einige andere Regelungen, die ab dieser Saison gelten. Vor allem die Ausländerregelung war heftig umstritten. Sie ist nun so gelöst, dass jede Mannschaft sechs Ausländer einsetzen darf, Graz als Schlusslicht der letzten Saison sieben. Fällt ein bei der letzten B-WM eingesetzter Nationalspieler aus, darf er durch einen Ausländer für die Zeit der Verletzung ersetzt werden. Ansonsten ist der zusätzliche Einsatz eines Ausländers nur möglich, wenn mindestens sechs andere Vereine dem zustimmen.

Und bei den Regeln selbst gibt es gleich einen Katalog an Änderungen. Die Strafen bei Haken, Halten oder Behinderung werden höher ausfallen und ein bewusstes Rausschiessen des Pucks in den Publikumsbereich wird mit zwei Minuten bestraft werden. Schiesst sich eine Mannschaft ein Eigentor während einer angezeigten Strafe des Gegners, so gilt das Tor - bisher hat dieses nicht gegolten.

Beim Icing gilt jetzt auch das Rausschiessen durch den Torwart, auch das ist neu. Und reklamiert ein Kapitän oder stürmt er gar von der Bank unaufgefordert zum Schiedsrichter, so muss er mit einer Disziplinarstrafe rechnen.

All diese Massnahmen sollen ein Ziel haben: schnelleres und faireres Spiel, mehr Offensive, noch mehr Attraktivität des Eishockeysports.

 


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